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E-Payment: Geldüberweisungen mit dem Facebook Messenger

Über den Kurzmitteilungsdienst Facebook Messenger können sich Nutzer künftig kostenlos Geld überweisen. Abgewickelt wird das System mit Kreditkarten von Visa und Mastercard. Zunächst wird es nur in den USA angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook Messenger ermöglicht Geld-Überweisungen
Facebook Messenger ermöglicht Geld-Überweisungen (Bild: Facebook)

Facebook ermöglicht seinen Nutzern in den USA künftig, sich gegenseitig kostenlos über den Messenger Geld zu überweisen. Der Nutzer tippt dazu ein Dollarsymbol in der App oder Desktop-Anwendung an, gibt danach den Geldbetrag ein und bestätigt die Überweisung. Der Empfänger wird sofort über die Überweisung informiert. Das System soll in den kommenden Monaten freigeschaltet werden.

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Die Überweisungen über den Facebook-Messenger sind für die Beteiligten kostenlos und funktionieren nur, wenn die Anwender ihre Kreditkarteninformationen einmalig hinterlegt haben. Die Facebook-Überweisungen laufen mit Visa und Mastercard. Bis das Geld gutgeschrieben ist, soll es allerdings wie in den USA üblich bis zu drei Tage dauern.

  • Überweisungen mit dem Facebook Messenger (Bild: Facebook)
Überweisungen mit dem Facebook Messenger (Bild: Facebook)

Die Verbindung zwischen der App der Benutzer und Facebook werde verschlüsselt aufgebaut, teilte das Unternehmen mit. Auch die Kreditkartendaten werden verschlüsselt bei Facebook gespeichert. Das Zahlungssystem werde von der restlichen Facebook-Infrastruktur losgelöst betrieben, teilte das Unternehmen mit.

Die Kreditkarten müssen von einer US-Bank ausgestellt worden sein. Der Anwender kann, um die Transaktionen abzusichern, zudem ein Passwort vergeben, damit ein möglicher Finder des Smartphones keine Überweisungen tätigen kann. Bei kompatiblen iOS-Geräten kann alternativ der Fingerabdruckscanner TouchID zur Authentifizierung verwendet werden.

Innerhalb der nächsten Monate soll das Zahlungssystem in den USA für Android-, iOS und Desktop-Anwender freigeschaltet werden. Ob künftig auch E-Commerce-Anwendungen an die Facebook-Zahlungsfunktion angebunden werden, ist nicht bekannt. Eine noch nicht freigeschaltete Zahlungsfunktion im Messenger wurde bereits früher entdeckt. Die Messenger-Aktivitäten von Facebook werden vom ehemaligen Paypal-Chef David Marcus geleitet. Mit der Zahlungsfunktion konkurriert das weltgrößte soziale Netzwerk mit Anbietern wie Square Cash, Venmo, Dwolla, Paypal oder Worldremit.

Im April 2014 war berichtet worden, dass Facebook in Irland eine Erlaubnis beantragt habe, um einen Zahlungs- und Geldtransferdienst anzubieten. Wann die Facebook-Überweisungen auch hierzulande angeboten werden sollen, ist nicht bekannt.



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elgooG 19. Mär 2015

Danke für die Korrektur. ;-)

Phreeze 18. Mär 2015

Aldi ist kein Bäcker

Phreeze 18. Mär 2015

FB kassiert ne Kommission. Nur weil es eben 3 Tage dauert, kassieren die Banken in dem...

Beeblox 18. Mär 2015

Das wurde aber auch Zeit.

v3nd3774 18. Mär 2015

Das Stimmt nicht ganz binn vorkurzen über etwas gestolpert wo die aufteilung ganz anders...


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