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App: Air Stylus macht aus dem iPad ein Grafiktablett

Avatron hat mit Air Stylus eine App für Apples iPad vorgestellt, die den Computerbildschirm auf das Display des Tablets erweitert. Zusammen mit einem druckempfindlichen Stift kann das iPad dann als Grafiktablett verwendet werden - unter anderem mit Photoshop und Aperture.
/ Andreas Donath
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Air Stylus (Bild: Avatron)
Air Stylus Bild: Avatron

Grafiktablets sind kein preiswertes Vergnügen, wenn ihre Fläche größer ist als eine Postkarte. Soll man gar auf dem Bild zeichnen können, gehen die Preise in den vierstelligen Bereich. Wer nur einmal ausprobieren will, ob ihm die Arbeit mit einem solchen Eingabegerät zusagt, kann mit der App Air Stylus von Avatron das iPad umfunktionieren. Auf dem Mac muss eine Host-Anwendung installiert werden, damit das Zusammenspiel funktioniert. Beide Geräte müssen zudem im gleichen WLAN sein.

Air Display macht aus dem iPad ein Grafiktablett
Air Display macht aus dem iPad ein Grafiktablett (00:55)

Ein Stift ist nicht unbedingt erforderlich, doch besonders viel Spaß macht es natürlich nicht, mit dem Finger zu malen. Perfekt ist ein druckempfindlicher Stift, dessen Signale von der App verstanden und an den Rechner weitergeleitet werden. So kann die Strichbreite mit leichten Druckänderungen beeinflusst werden. Unterstützt werden unter anderem die Bildbearbeitungsprogramme Adobe Photoshop, Pixelmator und Apple Aperture. Unterstützt werden die Stifte Adonit Jot Touch 4, Wacom Intuos Creative Stylus und der Pogo Connect.

Avatron hatte mit Air Display bereits eine App entwickelt, die das iPad zum Zweitbildschirm für Desktoprechner macht.

Air Stylus ist nur mit dem iPad ab Version 3 kompatibel und erfordert aktuell mindestens OS X 10.7, wobei der Hersteller laut der Website Dpreview(öffnet im neuen Fenster) an einer Windows-Unterstützung arbeitet und die App auch für Android-Tablets auf den Markt bringen will.

Mit rund 18 Euro ist Air Stylus(öffnet im neuen Fenster) nicht preiswert, doch bevor sich der Interessent ein Grafiktablet für mehrere Hundert Euro beschafft, ist es unter Umständen vernünftig, erst einmal mit der iPad-Version zu experimentieren.


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