Die E93x0 funktionieren auch bei minus 40 Grad

Für beide Anwendungsbereiche, also Auto und Überwachung, sind Verschlüsselung und genaues Netzwerktiming entscheidend. Letzteres soll ein neuer Mechanismus namens "Time Coordinated Computing Technology" sicherstellen. Die verschiedenen Takte und Zeitgeber von x86-Kern bis PCI-Express-Fabric werden dabei genau vermessen und synchronisiert. Dadurch ist es der Software möglich, die Laufzeit eines Datums auf bis zu eine Mikrosekunde genau vor dem Transfer zu kennen. Das ist für Assistenzsysteme wie eine Notbremsautomatik im Auto nötig: Da die Algorithmen vorausschauend agieren, müssen sie wissen, wann eine ausgelöste Aktion auch bei den mechanischen Systemen ankommt. Intel will dafür nicht nur die eigenen Ethernet-Controller, sondern auch die Phy-Bausteine anderer Hersteller zertifizieren.

  • Blockdiagramm (Bild: Intel)
  • Einsatzbereiche (Bild: Intel)
  • Grafikfunktionen (Bild: Intel)
  • IoT-Kunden von Intel (Bild: Intel)
  • Anforderungen der Einsatzbereiche (Bild: Intel)
  • Spezifikationen der IoT-Atoms (Bild: Intel)
  • Leistungssteigerungen verglichen mit dem Vorgänger (Bild: Intel)
  • Mit GPUs sind hier EUs gemeint. (Bild: Intel)
  • Die neuen Sicherheitsfunktionen (Bild: Intel)
  • Synchrones Timing bis ins Netzwerk (Bild: Intel)
  • Intels Auto-Kunden (Bild: Intel)
  • Render eines Atom 3900 (Bild: Intel)
Die neuen Sicherheitsfunktionen (Bild: Intel)
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Da die Umgebungen für Apollo Lake meist unter Linux laufen - auch Industriesteuerung, was dessen drittes Feld werden soll - hat Intel die Unterstützung für Verschlüsselung erweitert. Nicht nur die AES-Befehle, sondern auch die bisher den Core-CPUs vorbehaltenen Beschleuniger für SHA1 und SHA256 beherrschen die Atoms. Zudem kann nun ein TPM per Firmware in das SoC integriert werden. Diese "Platform Trust Technology" entspricht funktional dem, was ARM-Chips als "Trusted Zone" können. Solche Mechanismen werden auch bei anderen Geräten schon länger eingesetzt, die recht sichere Vollverschlüsselung von Smartphones ist ein Beispiel dafür. Um im Auto sicherheitsrelevante Systeme von der Unterhaltungstechnik abzuschotten - diese ist durch Online-Verbindungen und USB-Ports leicht angreifbar - sollen virtuelle Maschinen der verwendeten Betriebssysteme zum Einsatz kommen.

Da die Automobilhersteller vor allem ihre eigenen Marken bewerben, wird es Fahrzeuge mit "Intel-inside"-Aufkleber wohl nicht geben. Dem Chiphersteller zufolge stecken seine Produkte schon in Wagen von BMW, Infiniti, Nissan und des chinesischen Herstellers FAW. Dazu kommen noch Zulieferer wie Neusoft und Delphi. Bereits 30 Fahrzeugmodelle soll es bisher mit Intel-Chips geben, 50 Millionen neue Wagen erwartet das Unternehmen in den kommenden Jahren. Dafür sollen die Apollo Lakes mindestens 7 Jahre unverändert gebaut werden, auf Anfrage von Autoherstellern auch deutlich länger.

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Synchrones Timing bis ins Netzwerk (Bild: Intel)

Heißer und kälter als in einem PC darf es rund um das SoC werden. Bei minus 40 Grad soll der Apollo Lake noch nicht zufrieren, und bis zu 85 Grad Umgebungstemperatur muss er aushalten. Auf Nachfrage verriet Intel, wie warm es an der Chipoberfläche selbst (Tjunction) werden darf: 125 Grad Celsius.

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 Apollo Lake: Intels Atom-Antrieb für Autos und andere Dinge
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