Apollo Lake: Intel braucht wegen Atom-Ausfällen neues Stepping

Die Geschichte wiederholt sich: Bereits bei den Atom C2000 gab es Probleme mit einem langsamen Defekt des LPC-Busses, nun trifft es einige Pentium N sowie Celeron J/N. Ein neue CPU-Revision seitens Intel schafft Abhilfe.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Apollo Lake
Ein Apollo Lake (Bild: DFI)

Bereits vor einigen Tagen hat Intel die Product Change Notification (PCN-117143 - 00) verschickt, in der von einem neuen Stepping für diverse Apollo-Lake-Prozessoren von September 2016 die Rede ist, welches die Ausfallsicherheit und Qualität der Chips verbessern soll. Hintergrund sind Probleme mit dem LPC- und dem RTC-Bus sowie dem SD-Karten-Interface. Im schlimmsten Fall kann ein betroffener Apollo Lake nicht mehr gebootet werden.

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Wem das bekannt vorkommt: Bereits im Februar 2017 trat ein sehr ähnlicher Fehler bei den Atom C2000 alias Avoton und Rangeley auf, den Intel im April des gleichen Jahres ebenfalls per neuem Stepping beheben musste. Die verlöteten Chips sorgten aufgrund von Ausfällen dafür, dass Router von unter anderem Cisco nicht mehr funktionierten. Intel wusste davon vorab und hatte finanzielle Rückstellungen vorgenommen. Ob auch die Embedded Apollo Lake alias Atom E3900 vom LPC-Bus-Problem betroffen sind, sagte Intel nicht.

Die Apollo Lake - konkret der Celeron N3350, Celeron J3355, Celeron J3455 und der Pentium N4200 - erhalten eine überarbeitete Revision: Auf das B1- folgt das F1-Stepping, wobei das neue überdies für höhere Chips sorgt. Mit einem Zuwachs von 0,066 mm dürfte das aber in der Praxis aufgrund von Wärmeleitpads oder Wärmeleitpaste wenig problematisch sein, da die Prozessoren üblicherweise ohne Heatspreader verwendet und nicht mit dem Kühler verlötet werden.

Um es Kunden einfacher zu machen, hängt Intel bei den Chips mit der F1-Revision ein E-Suffix an. Der Celeron N3350E beispielsweise ist also die neue Version des Celeron N3350. Intel will mit dem verbesserten Stepping sicherstellen, dass die 15 Jahre Verfügbarkeit für die vier Apollo-Lake-Modelle gegeben sind. Was mit den älteren B1-Modellen passiert sowie was Partner und Kunden für Möglichkeiten zum Tausch haben - das steht nicht in der Product Change Notification.

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jose.ramirez 18. Okt 2019

Kommt aufs CPU Stepping an ob die den Fehler hat. Es gibt wohl BIOS Updates gegen den...

jose.ramirez 18. Okt 2019

Da ist Intel aber etwas über das Ziel hinausgeschossen die Produkte genau so zu gestalten...

Handle 12. Sep 2019

SHR nutzt mdadm und LVM. Unter Linux kann nach Ausführung der passenden Konsolenbefehle...

Sharra 11. Sep 2019

Die Pressekonferenz, die Intel an dem Tag veranstaltet, wenn sie Meltdown engültig los...



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