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Apollo: Facebook stellt eigene NoSQL-Datenbank vor

Auf einer Konferenz hat Facebook-Entwickler Jeff Johnson die NoSQL-Datenbank Apollo vorgestellt, an der seit etwa einem Jahr gearbeitet wird. Sie orientiert sich an den Funktionen von Hbase. Ob Apollo Open Source wird, steht noch nicht fest.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook stellt Apollo vor.
Facebook stellt Apollo vor. (Bild: Facebook)

Auf der Qcon in New York hat der Facebook-Entwickler Jeff Johnson die intern entwickelte NoSQL-Datenbank Apollo erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Apollo ist stark von den Erfahrungen beeinflusst, die Facebook mit Hbase gemacht hat, wie Sander Mak schreibt, der den Vortrag in seinem Blog zusammenfasst.

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Demnach ist Apollo komplett in C++ nach dem Standard von 2011 geschrieben und verwendet das Software-Framework Thrift. Als grundlegende Komponente setzt Apollo auf Shards, die hierarchisch angeordnet werden. Dies ist ähnlich wie die HDFS-Regions in Hblock. Apollo unterstützt "Tausende von Shards" und kann laut dem Bericht auf bis zu etwa 10.000 Servern verwendet werden.

Die Shards benutzen Quorum-Protokolle zur Kommunikation, die an Paxos angelehnt sind. Zur Konsens-Ermittlung wird der Raft-Algorithmus verwendet. Als unterliegender Datenspeicher kann RocksDB oder MySQL verwendet werden. Erlaubte Speicher-Datentypen sind Boolsche Werte, Maps, Vorrangwarteschlange sowie CRDTs. Der Vorteil von Apollo ist die Speicherung dieser Datentypen bei sehr geringer Latenzzeit. Neben dem Speichern und Durchsuchen nach Werten erlaubt Apollo aber auch das Ausführen von "Code in Form von fehlertoleranten Automaten". Bei Facebook wird Apollo derzeit als In-Memory-Datenbank genutzt, die Memcached ersetzt. Ebenso wird Apollo für Taco verwendet, der im Speicher vorhandenen Version des TAO-Graph, oder um die Push-Nachrichten zu verwalten. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob Facebook Apollo als freie Software bereitstellt.



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Schnarchnase 24. Jun 2014

Was soll man denn unternehmen? Nicht der Bug in OpenSSL war klar, sondern dass...

KritikerKritiker 17. Jun 2014

Soetwas ist leider verdammt Zeitaufwendig für die Belegschaft (Auswertung). Das habe ich...

Schnarchnase 17. Jun 2014

Das ändert aber rein gar nichts daran, dass du einen Key-Value-Store nicht mit Document...

ilja 17. Jun 2014

Danke für die hilfreichen Tipps. Schön zu lesen, wie andere Leute das Problem angehen...

iRofl 17. Jun 2014

man kann von entwas nie genug haben, ja aber jetzt gibt es schon so einige NoSQL...


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