Apollo 11: Raytracing auf dem Mond

Schon 2014 hat Nvidia mit einer nachgebauten Mondlandung gezeigt, dass Armstrong und Aldrin tatsächlich auf dem Mond standen. In einer neuen Version kann man dank Raytracing das Zusammenspiel von Sonnenstrahlen und den Oberflächen von Fähre und Erdtrabant besonders schön verfolgen.

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Mondlandung mit Raytracing im Rechner nachgestellt
Mondlandung mit Raytracing im Rechner nachgestellt (Bild: Nvidia)

Nvidia hat eine neue Version seines Mondlandevideos von 2014 veröffentlicht, die um Raytracing erweitert wurde. Das ist mehr als nur eine Spielerei mit Licht und Schatten: Ein Zweck des Originalvideos war es, zu zeigen, dass die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin 1969 tatsächlich auf der Oberfläche des Erdtrabanten herumgehopst sind - und nicht etwa in einem Hollywoodstudio, wie manche Zweifler bis heute glauben.

In der erweiterten Version des Videos ist noch etwas besser zu erkennen, wie die Lichtverhältnisse auf dem Mond im Juli 1969 waren, als erstmals Menschen auf dem Himmelskörper landeten und Armstrong und Aldrin die Landefähre verließen, um rund 21 Stunden auf der Oberfläche zu verbringen. Für einige der Szenen, die auf manchen der vor Ort aufgenommenen Fotos wie eine fast zu perfekte Studiobeleuchtung wirken, finden sich ganz natürliche Erklärungen.

Laut Nvidia gibt es in der Szene mehrere Millionen per Raytracing berechnete Lichtstrahlen, die von der virtuellen Sonne ausgehen, dann "hinter dem Lander von der Mondoberfläche reflektiert werden" und schließlich mit dem Mondlander interagieren, um Mondschatten zu werfen und zurückgeworfen zu werden. "Das Landegerät und die Mondoberfläche interagierten mit den Raumanzügen des Astronauten", beschreibt Nvidia die nachgestellte Mondlandung.

Für das Video haben die Entwickler des Grafikkartenherstellers sich nach eigenen Angaben um kleinste Details gekümmert: Sie haben die Nieten auf dem Mondlander untersucht, die Eigenschaften des Staubs auf der Mondoberfläche und sogar das Reflexionsvermögen des in den Raumanzügen verwendeten Materials und das alles digital nachgebaut. In dem Trailer sind neben Fotos und Szenen aus einem Interview mit Buzz Aldrin auch einige Auszüge aus der TV-Übertragung von 1969 zu sehen.

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