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Konvertierung und in der Praxis erkennbare Vorteile

Abseits der Messungen zeigen sich durchaus einige Unterschiede, die uns vor allem beim iPhone 6 auffielen. Bei einem schnellen Gerät merkt der Anwender hingegen nichts. Es gibt aber ein paar praktische Auffälligkeiten, mit denen wir nicht gerechnet hatten. Direkt nach dem Booten unter 10.3 bemerkten wir beispielsweise, dass das schnelle Zusammenzählen von Verzeichnissen offenbar noch nicht funktioniert. Die Anzahl der Songs, Videos und Fotos wurde erst nach etwa einer Minute auf dem iPhone 6 angezeigt.

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Das gilt auch nach einem Reboot. Bei der Anzeige der Speicherbelegung im Detail kam es ebenfalls jedes Mal zu einer Neuberechnung. Geschwindigkeitsunterschiede waren nicht erkennbar. Nur das iPad Air hatte etwas Schwierigkeiten nach dem Update, die Anzahl der Objekte anzuzeigen. Ein App-Wechsel war immer wieder notwendig.

Schnelle Spotlight-Suche auf dem iPhone 6

Bei der Spotlight-Suche ist das aber der Fall. Die ist auf unserem iPhone 6 enorm beschleunigt worden. Wir haben sie in letzter Zeit wegen ihrer Langsamkeit kaum noch benutzt, jetzt kommen die Ergebnisse praktisch sofort - schneller, als Anwender tippen können. Allgemein fühlt sich gerade das iPhone 6 in der Bedienung ein wenig flüssiger an als vorher. Sonst bemerkten wir aber keine Unterschiede.

  • Das Update ist angeblich sehr groß. Heruntergeladen wurde aber tatsächlich nur ein Drittel davon. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neuen Systemeinstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist eine Übersicht veralteter Apps, die bald nicht mehr unterstützt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Manche App gibt es nicht einmal mehr im App Store. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch iOS 10.3 braucht seine Zeit zur Bestimmung der Anzahl von Objekten. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein wichtiger Sicherheitstipp (Screenshot: Golem.de)
  • In den Systemeinstellungen sieht man alle mit der Apple-ID verbundenen Geräte. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf unserem iPhone 6 hatten wir am Ende 14.33 GByte frei. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue TV-App übernimmt alte Daten. (Screenshot: Golem.de)
  • TV-App in den Systemeinstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einträge hier gelten nicht für Deutschland. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer seine Apple ID nicht absichert, bekommt regelmäßig eine Warnung. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Versuch einer Rückspielung eines Backups auf ein iPhone SE verursachte seltsame Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Auf unserem iPhone 6 hatten wir am Ende 14.33 GByte frei. (Screenshot: Golem.de)

Ausnahme sind die Systemeinstellungen die Apple umgebaut hat, insbesondere was die iCloud-Anbindungen angeht. Es gibt zudem einen Hinweis auf veraltete Apps, und wer die Zwei-Faktor-Authentifizierung noch nicht aktiviert hat, bekommt fortan eine ständige Warnmeldung. Weitere Neuerungen, die nicht dokumentiert sind, fielen uns beim Login in Webseiten auf. Dort gibt es ein neues, besseres Login-Feld-Design in Safari. Ansonsten merkt der Anwender vom neuen iOS nicht so viel.

Das Update dauert teils lange

Die folgenden Messungen konnten wir prinzipbedingt nur ein einziges Mal vornehmen. Mit der Installation von iOS 10.3 wird ohne Rückfrage das Dateisystem umgewandelt; für die alten Geräte dauert das offenbar einige Zeit. Beim iPhone 6 benötigten die Konvertierung und Installation rund 36 Minuten. Das iPhone 7 Plus brauchte nur zehn Minuten. Bei den Tablets ist es ähnlich: Beim iPad Air dauerte es 30 Minuten, beim neueren iPad Pro 9.7 nur rund 7 Minuten. Die Geschwindigkeit des Flash-Speichers hat offenbar starke Auswirkungen. Zu beachten ist allerdings auch, dass der Grad der Speicherfüllung Auswirkungen hat. Übermäßig lang dauert die Konvertierung aber offensichtlich nicht. Das liegt im Rahmen dessen, was wir von früher kennen.

Abseits der Dateisystemänderungen finden sich einige weitere interessante Details. So sparen offenbar alle Geräte ein wenig Speicherplatz ein. Da der Wert mit weniger als 1 GByte allerdings sehr gering ist und hier auch die Möglichkeit besteht, dass Apple grundsätzlich aufgeräumt hat mit dem Update, lässt sich das nicht exakt dem Dateisystem zuordnen. Nett ist die Verbesserung dennoch, insbesondere iOS-Nutzer mit Geräten der 16 GByte-Klasse dürften sich freuen. Zudem stellten wir nach einigen Stunden des Betriebs fest, dass das iPhone 6 den freien Speicherplatz von 12,28 GByte (iOS 10.2.1) über 13,21 GByte (iOS 10.3) bis hin zu 14,33 GByte erweitern konnte. Offenbar war das Smartphone noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Ein paar Nachkontrollen ergaben, dass dies allerdings keine Auswirkungen auf die App-Startzeiten hatte.

Backup und Wiederherstellung mit Problemen

Ärgerlich waren Auswirkungen, die wir nicht direkt iOS 10.3 oder APFS zuordnen konnten. Beim Versuch, eine Installation von einem iPhone auf ein weiteres zu übertragen, hatten wir mit einigen Fehlern zu kämpfen - bis hin zu einer Situation, bei der iTunes zwar ein Backup zurückspielte,sich in iOS aber zunächst eine frische Installation befand. Nur die Apps wurden von der Alt-Installation übernommen. Sonderlich robust ist der Prozess zudem auch nicht, wenn es Speichermangel gibt. Apple versäumt es, sich vor dem Rückspielen anzuschauen, wieviel Speicherplatz überhaupt vorhanden ist. Das gibt ein paar seltsame Fehler, wie ausgegraute Apps oder fehlende App-Bilder und -Namen. Wir waren einige Stunden damit beschäftigt, die Probleme zu beheben.

Etwas Erschrocken waren wir zudem beim testweisen Zurückspielen von iOS 10.2.1 auf das iPad Pro 9.7. Da wurden wir sofort in den Recovery-Modus versetzt. Auf unserem Mac mit iTunes 12.6 konnten wir das Gerät nicht wieder in Gang setzen, unabhängig von der iOS-Version. Wir mussten einen Windows-Rechner bemühen, der mit iTunes 12.5.1 noch ausgestattet war und iOS 10.2.1 erfolgreich wiederherstellen konnte. Die Version 10.3 wurde uns nicht angeboten. Aufgrund der Erfahrungen warnen wie vor solchen Downgrade-Experimenten auf Produktivsystemen. Da funktioniert anscheinend noch einiges nicht.

Positiv machte sich die Korrektur der Akkuanzeige auf dem iPhone 6 bemerkbar. Das ist natürlich nur ein Einzelfall bei uns. Wir haben keine Möglichkeit, das Problem mit mehreren Geräten zu reproduzieren. Es ist aber wohlbekannt, dass einige Geräte sich vorschnell abschalteten, bei uns manches Mal sogar bei 60 bis 80 Prozent. Nach der Installation war das Problem behoben und das iPhone schaltete sich wieder bei korrekten Werten ab. Probleme mit dem Akku können wir ausschließen, denn sowohl die Ladezyklen (900) als auch der Akkuzustand (1.520 mAh) waren im Rahmen des zu Erwartenden gewesen; die Probleme stellten sich erst mit iOS 10.1 ein.

 Booten und Apps starten unter APFSVerfügbarkeit von APFS unter iOS 10.3 und Fazit 
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as (Golem.de) 04. Apr 2017

Hallo, Zum einen: Wenn es "extra" erwähnt wird, würde das einen vergleichbaren Android...

MasterBlupperer 02. Apr 2017

... und es ist so versteckt, weil aktuell noch bei weitem nicht alle Funktionen die man...

Normenn12596702 02. Apr 2017

Schade, es hat fast ein halbes Jahr gedauert, bis Apple endlich die gravierendsten Bugs...

blubbico 30. Mär 2017

Golem scheint sehr erstaunt darüber, dass neue Geräte nur ein Drittel der Zeit von...

ssj3rd 30. Mär 2017

Hast du den schon irgendwas offizielles von Apple in dieser Richtung gehört ? Ist das...


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