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Facepalm-Momente mit APFS

Schon nach wenigen Stunden des Testens war uns klar: Apple versagt mit seinen Werkzeugen, wenn es um APFS-Datenträger geht. Die Beispiele dafür sind erstaunlich zahlreich und mit systematischem Tests können sie nach unserer Einschätzung nicht übersehen werden. Insbesondere da unsere Tests keinem explizit konzipierten Testszenario mit dem Ziel des Findens von Fehlern folgen. Wir haben eigentlich nur ein wenig ausführlicher die Neuigkeiten von APFS ergründet und bei jedem Problem versucht herauszufinden, warum es aufgetreten ist.

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Wer sich schnell einen Überblick über seine Speicherkapazität verschaffen will, der macht das über den Dialog "Über diesen Mac". Doch nach ein paar Experimenten mit APFS, Containern und Subvolumes hatte unser Mac plötzlich erheblich mehr Speicherplatz, als er haben sollte. Wir verifizierten das noch ein paar Mal und nutzten für die Partitionierungstests sowohl das Macbook Air 2013 als auch eine externe USB-SSD. Der "Über diesen Mac"-Dialog zeigt dann konsequent falsche Werte an.

Unsere 240-GByte-SSD nutzte laut der Anzeige 100 Prozent des Speichers für die beiden HFS- und exFAT-Partitionen. Doch auf der SSD haben wir noch zwei APFS-Container mit Volumes untergebracht. Diese haben jeweils als einzelne physische Disks 40 GByte. Unsere externe SSD ist also wundersamerweise auf 320 GByte angewachsen. Die Darstellung im Festplattendienstprogramm ist da besser, allerdings nur in der erweiterten Ansicht. In der einfachen Ansicht bleiben Anwender auf der Strecke; gerade wenn sie viele USB-Medien verwenden, gibt es keinen Durchblick mehr.

  • Die Fehlermeldung kann der Anwender in Teilen getrost ignorieren. Boot Camp wurde noch nicht angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS kann koexistieren mit anderen Dateisystemen. Wer Probleme hat, sollte sich ein HFS+-Volume anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Woche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... funktionierte Spotlight noch nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Google half aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Herkömmlich partitionierte Festplatten stellen kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Experimente mit externen Datenträgern sind fix durchgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Fehlermeldungen gibt es nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Eindeutig uneindeutig: Unser Fehler liegt bei dem falschen Partitionierungsschema. Apple zeigt das aber nicht an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das primäre APFS-Volume kann ohne weiteres überprüft werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das zweite Volume hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Problem: Wer nicht Berlin sagt, muss auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Volumes in der Kommandozeile (Screenshot: Golem.de)
  • High Sierra im Build 405 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich ist das schon seit längerem existierende neue Tool komfortabel. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Image Capture kann mit APFS-Volumes nicht umgehen, sofern es nicht das primäre ist und kein Unterordner verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Container mitunter wichtig: vergebbare Quota- und Größenangaben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fehlermeldung auf unserem Macbook ließ sich nicht reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einigen Tagen aktivierte Apple die neue Spotlight-Funktion für Flüge. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich eignet sich eine Navigationslösung gut für Touristen. Erweiterte Fremdsprachenkenntnisse sind bei Apple aber Voraussetzung. (Screenshot: Golem.de)
  • Was in Spotlight funktioniert, muss nicht mit Siri funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Container-Ansicht im Disk Utility (Screenshot: Golem.de)
  • Die einfache Ansicht zeigt zu wenig. Um diese verwenden zu können, ist Hintergrundwissen zu Partitionen notwendig. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu sehen: Volumes teilen sich die Kapazität. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternative Ansicht (Screenshot: Golem.de)
Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)

Die Ansicht im Terminal (diskutil list) ist da aufschlussreicher und eindeutiger, auch wenn sie Vorwissen verlangt. Noch mehr Vorwissen ist aber nötig, um die Falschdarstellungen in den grafischen Werkzeugen zu interpretieren. Das ohnehin komplexe Container-Thema wird dadurch noch schwieriger. Ein Test mit einem weniger versierten Anwender ergab, dass die Person davon ausging, dass der Rechner mehr Speicher hatte, als tatsächlich vorhanden war. Augen auf beim Gebrauchtkauf!

Boot Camp akzeptiert angeblich nur HFS+

Schwierigkeiten mit Containern hat offenbar auch Boot Camp. Der Assistent zum Installieren von Windows stürzte auf unserem Macbook Air sofort ab. Es liegt sehr nahe, dass dies mit der Partitionierung zu tun hat. Und siehe da: Nachdem wir alle unnötigen Container, Partitionen und Volumes gelöscht hatten, zeigte sich, dass der Boot-Camp-Assistent wieder korrekt arbeitete.

Wir konnten das Problem allerdings nicht reproduzieren. Mit mehr Partitionen startete der Assistent danach wieder. Wir entdeckten aber ein neues Problem: Bei fünf Partitionen gibt es eine Fehlermeldung. Boot Camp beschwert sich, dass keine Partition angelegt werden kann. Ferner muss das Startvolume als "Mac OS-Extended (Journaled)", also HFS+, vorliegen, sonst erlaubt Boot Camp keine weiteren Aktionen. Diese Fehlermeldung stimmt natürlich nicht. Der Anwender hat bei SSDs keine Wahl und muss APFS einsetzen. Da die Fehlermeldung einfach zu beheben ist und im Endeffekt keine Auswirkungen hat, interessierte uns das nicht weiter. Es erstaunt aber doch, dass solche Fehler auftauchen. Der Apple-Support darf dies dann ausbaden.

Doch damit nicht genug, auch das Festplattendienstprogramm zeigte Auffälligkeiten, die wir allerdings nicht vollständig reproduzieren konnten. Getestet wurde das Folgende auf dem Mac Mini (System 1, Build 17A362a), einem Macbook 2015 (System 2, Build 17A365) und einem Macbook Air 2013 (System 3, Build 17A365). Das reichte erstaunlicherweise aus, um auf allen Maschinen Probleme sehen zu können. Mit Maschine 1 und 2 waren beide nicht in der Lage, APFS-Partionierungen durchzuführen. In so einem Fall empfiehlt Apple eine Reparatur. Die Fehlermeldungen sind allerdings sehr seltsam.

 Tests auf Basis des Builds 17A365Überprüfung geht nur mit dem Boot-Volume in einem Container 
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Bachsau 21. Jan 2018

Bevormundet den Benutzer an jeder Ecke und legt Konfigurationen an, die nie gewünscht...

S-Talker 23. Okt 2017

Das ist nichts geringeres als Blasphemie!!!

slead 16. Okt 2017

bei mir ist es kein Mac sondern ein hack....ein mac hack oder hack mac....auch...

Junior-Consultant 16. Okt 2017

JOWOOD! SOLDNER: TOTAL WARS War ein herrliches Bugfest.

Pjörn 14. Okt 2017

Richtig. Die wird über das Zusammenspiel von Gehirn und dem optischen Apparat...


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