APFS kann auf externen Datenträgern verwendet werden

Während Apple den Einsatz auf Fusion Drives nicht für die finale Version von High Sierra freigegeben hat, kann der Anwender durchaus APFS auf seinen Datenträgern verwenden. Doch hier ergeben sich die ersten Probleme. Das Festplattendienstprogramm ist darauf nicht so recht vorbereitet.

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Auf den ersten Blick dürfte kaum ein Anwender bemerken, dass APFS auch für Festplatten und USB-Sticks verwendet werden kann. Das liegt unter anderem daran, dass Apple die Ansicht vereinfacht und dadurch Prozesse komplizierter und auch unlogischer gemacht hat. In der einfachen Ansicht ist es beispielsweise möglich, einen HFS+-Datenträger in APFS zu wandeln. Datenträger mit MBR lassen sich so aber nicht wandeln. Das liegt daran, dass Anwendern diese Informationen in der einfachen Ansicht vorenthalten werden - ein Problem, das die alte Sierra-Ansicht nicht hatte. Sie ist auch glücklicherweise noch da.

In der einfachen Ansicht wird für einen HFS+-Datenträger unabhängig von GUID oder MBR die Wandlung in APFS angeboten. Bei einem existierenden MBR gibt es aber eine Fehlermeldung von Storage-Kit (Fehler 118). Ähnlich verhält sich das Löschen oder auch Neuformatieren. Bei einem MBR-Datenträger wird APFS gar nicht erst angeboten. Warum das so ist, erfahren Anwender jedoch nicht. Bei einem GUID-Datenträger hingegen gibt es APFS in der Dropdown-Liste für Dateisysteme. Konsequenter wäre es gewesen, in der einfachen Ansicht APFS grundsätzlich nicht anzubieten. Gemessen an der Nutzerfreundlichkeit ist diese Vereinfachung von Apple äußerst schlecht.

In der erweiterten Ansicht geht natürlich alles, denn dort ist klar, was wann wie passieren muss. Zudem löst die erweiterte Ansicht ein Designproblem, das Apple seit der Freigabe des exFAT-Dateisystems im Jahr 2010 nicht angepackt hatte: Mitunter formatiert man sich seine Datenträger temporär kaputt. In der einfachen Ansicht haben wir mehrfach eine USB-Festplatte mit 2 TByte nicht formatieren können. Einmal hatten wir am Ende nur noch 256 MByte Speicher. Für bestimmte Formatierungen ist es aber zwingend notwendig, weiter oben im (versteckten) Baum zu löschen. Die einfache Ansicht verhindert dies effektiv.

Mit viel Erfahrung funktioniert auch die vereinfachte Ansicht

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Die einfache Ansicht lässt aber durchaus Schlüsse auf die Struktur zu. Wer etwa in der Beschreibung eine APFS-Disk1s1 neben einer Disk1s5 sieht, der weiß, dass diese einem gemeinsamen Container angehören. Die angeblich komplizierte erweiterte Ansicht stellt das aber einfacher dar und ist einfacher zu bedienen.

  • Die Fehlermeldung kann der Anwender in Teilen getrost ignorieren. Boot Camp wurde noch nicht angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS kann koexistieren mit anderen Dateisystemen. Wer Probleme hat, sollte sich ein HFS+-Volume anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Woche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... funktionierte Spotlight noch nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Google half aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Herkömmlich partitionierte Festplatten stellen kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Experimente mit externen Datenträgern sind fix durchgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Fehlermeldungen gibt es nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Eindeutig uneindeutig: Unser Fehler liegt bei dem falschen Partitionierungsschema. Apple zeigt das aber nicht an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das primäre APFS-Volume kann ohne weiteres überprüft werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das zweite Volume hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Problem: Wer nicht Berlin sagt, muss auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Volumes in der Kommandozeile (Screenshot: Golem.de)
  • High Sierra im Build 405 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich ist das schon seit längerem existierende neue Tool komfortabel. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Image Capture kann mit APFS-Volumes nicht umgehen, sofern es nicht das primäre ist und kein Unterordner verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Container mitunter wichtig: vergebbare Quota- und Größenangaben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fehlermeldung auf unserem Macbook ließ sich nicht reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einigen Tagen aktivierte Apple die neue Spotlight-Funktion für Flüge. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich eignet sich eine Navigationslösung gut für Touristen. Erweiterte Fremdsprachenkenntnisse sind bei Apple aber Voraussetzung. (Screenshot: Golem.de)
  • Was in Spotlight funktioniert, muss nicht mit Siri funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Container-Ansicht im Disk Utility (Screenshot: Golem.de)
  • Die einfache Ansicht zeigt zu wenig. Um diese verwenden zu können, ist Hintergrundwissen zu Partitionen notwendig. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu sehen: Volumes teilen sich die Kapazität. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternative Ansicht (Screenshot: Golem.de)
Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)

Uns ist nicht klar, ob Apple mit diesem Weg Anwender davon abbringen will, APFS zu nutzen oder doch eine Nutzung unterstützen will. Auf der einen Seite sind die Werkzeuge sichtbar, auf der anderen Seite funktionieren sie jedoch nur in bestimmten Abfolgen bei bestimmten Ansichten ohne Fehlermeldung. Immerhin: APFS funktioniert auf externen Datenträgern und die Konvertierung von HFS+ ist ohne Datenverlust blitzschnell möglich, sofern GUID als Basis vorlegt. Apples Partitionstabelle verhält sich wie MBR und zeigt die gleichen Fehlermeldungen.

APFS lässt sich ohne Probleme auch an Sierra-Macs verwenden. Wir haben das mit einem MacOS 10.12.6 verifiziert. Wer ein durchgepatchtes MacOS 10.12 alias Sierra nutzt, der kann APFS-Datenträger sowohl auslesen als auch beschreiben. Einschränkungen gibt es nur im Festplattendienstprogramm. Dort lässt sich der Datenträger nicht nochmals in APFS löschen. Das war unserer Meinung nach aber zu erwarten. Tatsächlich hat Apple jedoch APFS in Sierra aus unbekannten Gründen eingeschränkt.

Wenig hilfreich ist bei allem die Hilfe. Die behauptet nämlich grundsätzlich, dass Volumes sich auch in HFS, FAT oder exFAT formatieren lassen und zeigt dazu das Beispiel eines APFS-Subvolumes innerhalb eines APFS-Containers. Das lässt sich logischerweise nicht in andere Dateisysteme umformatieren. Wer auch immer die Hilfe angepasst hat, dem fehlt das Wissen um das Dateisystem.

Aber nicht nur die Hilfe wurde nicht angepasst, wir haben sogar ein Apple-Programm gefunden, das mit APFS nicht korrekt arbeitet.

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Bachsau 21. Jan 2018

Bevormundet den Benutzer an jeder Ecke und legt Konfigurationen an, die nie gewünscht...

S-Talker 23. Okt 2017

Das ist nichts geringeres als Blasphemie!!!

slead 16. Okt 2017

bei mir ist es kein Mac sondern ein hack....ein mac hack oder hack mac....auch...

Junior-Consultant 16. Okt 2017

JOWOOD! SOLDNER: TOTAL WARS War ein herrliches Bugfest.

Pjörn 14. Okt 2017

Richtig. Die wird über das Zusammenspiel von Gehirn und dem optischen Apparat...



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