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MacOS ist für APFS nicht vorbereitet.
MacOS ist für APFS nicht vorbereitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zusammenzählen und Duplizieren in Windeseile

Nach dieser Beruhigungsphase haben wir ein paar kleine Messungen durchgeführt. So haben wir etwa die Bibliothek in der Größe vermessen, um zu schauen, ob gerade dort Speicher frei wurde. Die Messungen auf einem Mac Mini vor und nach der High-Sierra-Installation waren aber identisch. Selbiges gilt für ein Macbook 12.

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Auffallend ist aber, dass die Berechnung des Speicheraufbaus im "Über diesen Mac"-Dialog unter Festplatte lange dauert - länger als unter Sierra -, ein Phänomen, das uns auch unter iOS bei der Umstellung auf APFS aufgefallen ist und das bisher nicht behoben wurde. Die Anzeige kann durchaus mehrere Minuten dauern. Erst nachdem das gelungen ist, zeigt die Verwaltungs-App übrigens die Größe von Programmen in der Übersicht an. Zwischen 2.000 und 3.500 Lesezugriffe pro Sekunde werden für die Berechnung benötigt, es ist also durchaus eine anspruchsvolle Aufgabe.

  • Die Fehlermeldung kann der Anwender in Teilen getrost ignorieren. Boot Camp wurde noch nicht angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS kann koexistieren mit anderen Dateisystemen. Wer Probleme hat, sollte sich ein HFS+-Volume anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Woche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... funktionierte Spotlight noch nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Google half aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Herkömmlich partitionierte Festplatten stellen kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Experimente mit externen Datenträgern sind fix durchgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Fehlermeldungen gibt es nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Eindeutig uneindeutig: Unser Fehler liegt bei dem falschen Partitionierungsschema. Apple zeigt das aber nicht an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das primäre APFS-Volume kann ohne weiteres überprüft werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das zweite Volume hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Problem: Wer nicht Berlin sagt, muss auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Volumes in der Kommandozeile (Screenshot: Golem.de)
  • High Sierra im Build 405 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich ist das schon seit längerem existierende neue Tool komfortabel. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Image Capture kann mit APFS-Volumes nicht umgehen, sofern es nicht das primäre ist und kein Unterordner verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Container mitunter wichtig: vergebbare Quota- und Größenangaben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fehlermeldung auf unserem Macbook ließ sich nicht reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einigen Tagen aktivierte Apple die neue Spotlight-Funktion für Flüge. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich eignet sich eine Navigationslösung gut für Touristen. Erweiterte Fremdsprachenkenntnisse sind bei Apple aber Voraussetzung. (Screenshot: Golem.de)
  • Was in Spotlight funktioniert, muss nicht mit Siri funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Container-Ansicht im Disk Utility (Screenshot: Golem.de)
  • Die einfache Ansicht zeigt zu wenig. Um diese verwenden zu können, ist Hintergrundwissen zu Partitionen notwendig. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu sehen: Volumes teilen sich die Kapazität. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternative Ansicht (Screenshot: Golem.de)
APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)

Eine weitere Eigenart ist eine Verzögerung der Papierkorbentleerung. Der frei gewordene Speicherplatz wird nicht sofort als solcher im Finder angezeigt. Das hat aber keine negativen Auswirkungen. Wer sich daran stört, der kann mit einem Neustart des Systems eine Aktualisierung erzwingen. Dabei sollte er sich nicht wundern, dass die Speicheranzeige kurz nach dem Booten um etwa 1 GByte schwanken kann, was seltsam anmutet.

Dateien belegen nicht immer Speicherplatz

Selbstverständlich muss das Löschen von Dateien keinen Speicher freigeben. Wenn der Anwender etwa Duplikate löscht, eine Spezialität von APFS, dann passiert nach dem Entleeren nichts. Das Schöne an APFS wird hier zum Nachteil bei der Bedienung. Wer will, kann ohne Verlust von Speicherplatz alles duplizieren, was er will. Nur wenige Hundert Bytes gehen dabei verloren. Bei der Erstellung einer Kopie des Aperture-Bundles zeigt der Finder kurz während des Vorgangs an, dass 434 Bytes erzeugt werden müssen.

Das ist aber auch der einzige Hinweis auf diese APFS-Spezialität. Alles andere ist völlig undurchsichtig. Unsere Aperture-Kopie ist mit 1,29 GByte fast 300 MByte größer, zumindest laut dem Info-Dialog. Zudem verwendet die Kopie auf dem Datenträger 1,15 GByte, das Original nur 585 MByte an Speicher. Jeder, der sich halbwegs mit APFS beschäftigt hat, weiß, dass die Angaben der Apple-Werkzeuge völliger Humbug sind. Für reguläre Anwender kommt es aber zu erheblichen Verständnisschwierigkeiten, sollten sie Dateien duplizieren oder eine Anwendung ein Duplikat anlegen.

  • Die Fehlermeldung kann der Anwender in Teilen getrost ignorieren. Boot Camp wurde noch nicht angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS kann koexistieren mit anderen Dateisystemen. Wer Probleme hat, sollte sich ein HFS+-Volume anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Woche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... funktionierte Spotlight noch nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Google half aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Herkömmlich partitionierte Festplatten stellen kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Experimente mit externen Datenträgern sind fix durchgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Fehlermeldungen gibt es nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Eindeutig uneindeutig: Unser Fehler liegt bei dem falschen Partitionierungsschema. Apple zeigt das aber nicht an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das primäre APFS-Volume kann ohne weiteres überprüft werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das zweite Volume hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Problem: Wer nicht Berlin sagt, muss auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Volumes in der Kommandozeile (Screenshot: Golem.de)
  • High Sierra im Build 405 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich ist das schon seit längerem existierende neue Tool komfortabel. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Image Capture kann mit APFS-Volumes nicht umgehen, sofern es nicht das primäre ist und kein Unterordner verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Container mitunter wichtig: vergebbare Quota- und Größenangaben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fehlermeldung auf unserem Macbook ließ sich nicht reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einigen Tagen aktivierte Apple die neue Spotlight-Funktion für Flüge. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich eignet sich eine Navigationslösung gut für Touristen. Erweiterte Fremdsprachenkenntnisse sind bei Apple aber Voraussetzung. (Screenshot: Golem.de)
  • Was in Spotlight funktioniert, muss nicht mit Siri funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Container-Ansicht im Disk Utility (Screenshot: Golem.de)
  • Die einfache Ansicht zeigt zu wenig. Um diese verwenden zu können, ist Hintergrundwissen zu Partitionen notwendig. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu sehen: Volumes teilen sich die Kapazität. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternative Ansicht (Screenshot: Golem.de)
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)


Dass das Erkennen eines Duplikats auch auf der Kommandozeile nicht funktioniert, weder mit ls noch stat, stört zusätzlich. Es versteht sich, dass selbst dort falsche Größenangaben angezeigt werden. Vorteilhaft ist aber: Das Duplizieren ist unheimlich schnell und nutzt so gut wie gar keinen Speicher.

Es wird jedes Mal neu gezählt

Ebenfalls schön ist eine weitere Eigenart von APFS: Das Zusammenzählen einzelner Verzeichnisse ist erheblich schneller geworden. Auf unserem Macbook erkannten wir beispielsweise mit High Sierra sofort, dass unser Mail-Ordner 11,5 GByte groß ist. Auffallend ist hier, dass der Info-Dialog aber nicht anzeigt, dass noch eine Berechnung erfolgt. So tauchte die Anzahl der Elemente erst später auf. Als das System dann feststellte, dass rund 320.000 Elemente in dem Mail-Ordner vorhanden waren, wurde die Anzeige auch präzisiert: 12,5 GByte werden genutzt.

Für eine grobe Abschätzung des Ordners ist die Beschleunigung sehr angenehm. Wir würden uns aber wünschen, dass MacOS anzeigt, dass der Wert vorläufig ist. Das fällt allerdings nur bei stark befüllten Ordnern auf. In der Regel werden sowohl die Dateien als auch die genutzte Kapazität so schnell angezeigt, dass das Umspringen der Anzeige nur bei genauem Hinsehen auffällt. Die Geschwindigkeit variiert auch nach Rechner. Unser Mac Mini mit PCIe SSD (Late 2014) ist erheblich schneller bei solchen Operationen als unser Macbook 12 (2015).

APFS haben wir bisher nur intern verwendet, doch auch der Einsatz extern ist möglich.

 Einführung in APFSAPFS kann auf externen Datenträgern verwendet werden 

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Bachsau 21. Jan 2018

Bevormundet den Benutzer an jeder Ecke und legt Konfigurationen an, die nie gewünscht...

S-Talker 23. Okt 2017

Das ist nichts geringeres als Blasphemie!!!

slead 16. Okt 2017

bei mir ist es kein Mac sondern ein hack....ein mac hack oder hack mac....auch...

Junior-Consultant 16. Okt 2017

JOWOOD! SOLDNER: TOTAL WARS War ein herrliches Bugfest.

Pjörn 14. Okt 2017

Richtig. Die wird über das Zusammenspiel von Gehirn und dem optischen Apparat...



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