Einführung in APFS

Normalerweise ist ein Dateisystem für Endanwender nicht interessant. Es erledigt im Hintergrund Aufgaben, die wirklich nur Experten betreffen. Doch unter High Sierra läuft das noch nicht ganz rund. Betroffen ist dabei nicht das Dateisystem selbst, das sich in unserem Test als sehr robust herausstellte: Während des Upgrade-Vorgangs auf mehreren Geräten stürzte uns einer der Macs ab und trotzdem gingen keine Daten verloren. Doch die Infrastruktur um das Dateisystem herum funktioniert nicht so wie erforderlich. Wir fanden aber keine Bugs in APFS, sondern ausschließlich in den Werkzeugen, die das Dateisystem betreffen und auch für Endanwender gedacht sind.

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Dass die Implementierung von APFS nicht einfach ist, ist klar. Zahlreiche Dritthersteller haben ihre Probleme mit dem Dateisystem und der rechtzeitigen Anpassung. Apple ist es ebenfalls nicht gelungen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen - trotz deutlich längerer Vorlaufzeit. Erschwerend kommt hinzu, dass Apple erst vor einigen Monaten mit der Testphase basierend auf der neuen High-Sierra-Plattform anfing. Dass APFS zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig war, zeigt der Umstand, dass viele Entwickler APFS noch auf Fusion Drives nutzen, was Apple dann nicht mehr umsetzte und deshalb Entwickler zur Rückabwicklung der Umstellung bewegte. Mutmaßlich wegen Problemen.

Apple geht aber davon aus, dass APFS auf Flash kein Problem darstellt und lässt den Anwendern keine Wahl. Wer eine SSD hat, der muss umstellen. Im Folgenden legen wir allerdings dar, dass auch Apple die Zeit bei der Entwicklung von High Sierra ausging.

Die Möglichkeiten der APFS-Partitionierung

Zunächst wollen wir grob skizzieren, was mit APFS möglich ist, und zwar gänzlich ohne das Terminal und Kommandozeileneingaben. Wir verwenden die Systeminformationen, das Recovery-Werkzeug und das Festplattendienstprogramm (Disk Utility).

  • Die Fehlermeldung kann der Anwender in Teilen getrost ignorieren. Boot Camp wurde noch nicht angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS kann koexistieren mit anderen Dateisystemen. Wer Probleme hat, sollte sich ein HFS+-Volume anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der ersten Woche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... funktionierte Spotlight noch nicht richtig. (Screenshot: Golem.de)
  • Google half aber. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersicht ist mit APFS-Partitionen nicht mehr sonderlich gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Herkömmlich partitionierte Festplatten stellen kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Experimente mit externen Datenträgern sind fix durchgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Viele Fehlermeldungen gibt es nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Eindeutig uneindeutig: Unser Fehler liegt bei dem falschen Partitionierungsschema. Apple zeigt das aber nicht an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das primäre APFS-Volume kann ohne weiteres überprüft werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das zweite Volume hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri-Problem: Wer nicht Berlin sagt, muss auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Feature: Ein Duplikat selbst großer Programm-Packages ist schnell angelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Größenangaben unter APFS stimmen ab und an nicht, da der Finder das Dateisystem nicht korrekt interpretieren kann. (Screenshot: Golem.de)
  • APFS-Volumes in der Kommandozeile (Screenshot: Golem.de)
  • High Sierra im Build 405 (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich ist das schon seit längerem existierende neue Tool komfortabel. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der neuen vereinfachten Ansicht provoziert sie aber Fehler. (Screenshot: Golem.de)
  • Image Capture kann mit APFS-Volumes nicht umgehen, sofern es nicht das primäre ist und kein Unterordner verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Container mitunter wichtig: vergebbare Quota- und Größenangaben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Fehlermeldung auf unserem Macbook ließ sich nicht reparieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einigen Tagen aktivierte Apple die neue Spotlight-Funktion für Flüge. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich eignet sich eine Navigationslösung gut für Touristen. Erweiterte Fremdsprachenkenntnisse sind bei Apple aber Voraussetzung. (Screenshot: Golem.de)
  • Was in Spotlight funktioniert, muss nicht mit Siri funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Container-Ansicht im Disk Utility (Screenshot: Golem.de)
  • Die einfache Ansicht zeigt zu wenig. Um diese verwenden zu können, ist Hintergrundwissen zu Partitionen notwendig. (Screenshot: Golem.de)
  • Gut zu sehen: Volumes teilen sich die Kapazität. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternative Ansicht (Screenshot: Golem.de)
Die Dateisystemauswahl wurde erweitert. (Screenshot: Golem.de)
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Mit diesen Werkzeugen lässt sich der Datenträger dank APFS auf besondere Art und Weise behandeln. Es ist möglich, beliebige Partitionen mit jeweils einem sogenannten APFS-Container aufzubauen. Standardmäßig besteht ein SSD-Mac aus einem APFS-Container. Das Festplattendienstprogramm zeigt an, wie viele Volumes sich diesen teilen. Es sind sogenannte Subvolumes, standardmäßig vier, drei davon sind nicht sichtbar. Das Besondere: Diese APFS-Volumes teilen sich gleichberechtigt den Speicher. Vorbei sind die Zeiten, in denen umpartitioniert werden musste, weil man sich bei der zu erwartenden Größe verschätzt hatte.

Wer will, kann im Dienstprogramm trotzdem Speicher reservieren und eine Obergrenze (Quota) festlegen. Dann hat ein Subvolume eine garantierte Mindestgröße und auch eine maximale Obergrenze. Eine weitere Besonderheit: Der Umgang mit APFS ist äußerst schnell. Volumes lassen sich so schnell erstellen, dass das Eintragen des Namens mehr Zeit kostet. Es ist aber auch ein besonders großer Vorteil von APFS, dass Dateisystemoperationen enorm beschleunigt werden.

Vorteile werden auch direkt nach der Installation sichtbar: Wir haben einen Rechner am Limit betrieben. Mit dem High-Sierra-Installer hatten wir noch 9,4 GByte freien Speicher, etwas mehr als mindestens notwendig ist. Direkt nach der Installation wurden dann durch das automatische Löschen des Installers etwa 5 GByte frei und weitere 5 GByte durch die APFS-Konvertierung und andere Aufräumarbeiten. Diese Aufräumarbeiten belasten das System allerdings für etwa eine Stunde. Derweil schwankte der freie Speicher zwischen 17 und 19 GByte. In dieser Zeit funktioniert das Zusammenzählen von Dateien natürlich nicht so gut.

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 SecurityZusammenzählen und Duplizieren in Windeseile 
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Bachsau 21. Jan 2018

Bevormundet den Benutzer an jeder Ecke und legt Konfigurationen an, die nie gewünscht...

S-Talker 23. Okt 2017

Das ist nichts geringeres als Blasphemie!!!

slead 16. Okt 2017

bei mir ist es kein Mac sondern ein hack....ein mac hack oder hack mac....auch...

Junior-Consultant 16. Okt 2017

JOWOOD! SOLDNER: TOTAL WARS War ein herrliches Bugfest.

Pjörn 14. Okt 2017

Richtig. Die wird über das Zusammenspiel von Gehirn und dem optischen Apparat...



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