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Kleine Änderungen und Nicht-Änderungen

Die Ankündigungsseite von MacOS 10.13 alias High Sierra listet in bunten Bildern nur wenige Änderungen auf. Andere sind gar nicht dokumentiert, fallen dafür aber umso mehr auf. Manche Änderungen wie der neue Safari-Browser sind zudem auch für das alte Sierra-Betriebssystem verfügbar oder - wie die stark überarbeitete Foto-Anwendung - nur eine Bündelung mit dem OS. Tatsächlich lässt sich der große Brocken von High Sierra, APFS, kaum werbewirksam beschreiben.

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Manche Änderungen sind auch nicht dokumentiert. So hat Apple ungefragt unsere Signatur-Einstellungen geändert und diese über dem Zitat platziert. Das ist keine gute Idee, wenn Anwender die Signatur korrekt abtrennen, und zeigt, dass Apple leider nicht so recht weiß, wie das mit den E-Mails funktioniert. Denn eine korrekt abgetrennte Signatur wird von guten E-Mail-Programmen nicht zitiert und damit auch nicht das darunterliegende Vollzitat.

Neu bewertet wurden bei uns zudem Spam-E-Mails. Wir wissen nicht genau warum, aber die Erkennung versagte in den ersten Tagen auf zwei Systemen, die beide den gleichen IMAP-Zugang verwenden. Wir würden uns wünschen, dass Apple bei solch gewichtigen Entscheidungen Anwender aktiv informiert. Im Geschäftsbetrieb hat eine plötzliche Neuklassifizierung von E-Mails unangenehme Auswirkungen, insbesondere, wenn man sich einen IMAP-Account teilt oder mit Abonnements arbeitet.

Apple Maps und ÖPNV

Eine wichtige Änderung, die wir auch unter iOS bemerkten, ist, dass die Apple-Karten jetzt den ÖPNV nicht mehr vergessen. Dass Apple Maps seit Sierra Tabs unterstützt, bleibt in der neuen Version aber nutzlos. Tabs werden weiter nach dem Beenden vergessen und es gibt auch kein Caching. Da uns Apple Maps bei der Verwendung von Siri ab und an abgestürzt ist, hatte das kleinere Auswirkungen. Hier hätten wir uns gewünscht, dass Apple den angefangenen Ansatz von Sierra jetzt zu Ende führt.

Die Kartenfunktion ist in Verbindung mit Siri weiterhin mäßig, wenngleich deutlich besser geworden als in Sierra. Während unseres Tests waren wir kurzzeitig auch in Japan. Von der Chiba-Präfektur nach Tokio wurden wir gut geführt, auch die Spracherkennung ist mittlerweile sehr gut. Die Routenplanung nach Shibuya oder Shinjuku stellte ebenfalls kein Problem dar.

Die Wegeführung zum Flughafen hingegen versagt komplett, obwohl sowohl Tokio (deutsche Aussprache), Tokyo (englische Aussprache) als auch Tōkyō (japanische Aussprache) verstanden werden und selbst Narita und Haneda in Kombination korrekt aufgenommen werden. Das Wort "airport" wird auch in der deutschen Version verstanden. Insgesamt eine erstaunliche Leistung. Doch die Zuordnung zu einem Ort versagt, obwohl "Flughafen Tokio Narita" doch sehr eindeutig ist.

Immerhin hat Apple eine Reserve. Ist ein Ort nicht bekannt, gibt es Suchergebnisse, auf die man klicken kann. Bei uns waren sie von Foursquare - leider nur in japanischer Sprache. Das gilt auch für das iPhone. Japan ist übrigens ein Fokus-Land. Nur wenige Länder sind in Apple Maps so gut in der Datendarstellung. Die ÖPNV-Anzeige funktioniert beispielsweise makellos und ist von einer enormen Qualität. Da kommt Google nicht mit.

 APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessenIn Deutschland funktioniert Siri mit Flughäfen 
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Bachsau 21. Jan 2018

Bevormundet den Benutzer an jeder Ecke und legt Konfigurationen an, die nie gewünscht...

S-Talker 23. Okt 2017

Das ist nichts geringeres als Blasphemie!!!

slead 16. Okt 2017

bei mir ist es kein Mac sondern ein hack....ein mac hack oder hack mac....auch...

Junior-Consultant 16. Okt 2017

JOWOOD! SOLDNER: TOTAL WARS War ein herrliches Bugfest.

Pjörn 14. Okt 2017

Richtig. Die wird über das Zusammenspiel von Gehirn und dem optischen Apparat...


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