Profile erleichtern die Bedienung

Die unterschiedlichen Gewichtungslayouts können wir auf die verschiedenen Profile legen, plus noch einem mit einem durchgängig langen Auslöseweg zum Tippen. Auf diese Weise können wir die Apex Pro schnell an verschiedene Spiele und an eine Bürosituation anpassen - und müssen dabei nicht einmal die Anwendung aufrufen, da wir direkt auf der Tastatur zwischen den Profilen umschalten können.

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Vom Tippgefühl her ähneln die linearen Omnipoint-Switches sehr den Red-Schaltern von Steelseries, die in der Apex 7 verbaut sind und ihrerseits Kopien von Cherrys MX Red sind. Allerdings empfinden wir die Omnipoint-Schalter als leichtgängiger, was daher rühren kann, dass sie keine Metallkontakte beinhalten, die aneinander reiben. Auch der Klang ist anders: Die Red-Schalter sind dumpfer und metallischer als die Omnipoint-Switches, die beim Tippen daher ein weniger lautes Klackern produzieren, wenn wir sie durchdrücken. Mit langem Auslösepunkt halten wir die Apex Pro für eine der besten Schreibtastaturen, da Vertipper stark reduziert werden; genauso gut kann sie aber blitzschnell in eine schnell reagierende Gaming-Tastatur verwandelt werden.

OLED-Display zeigt Informationen an

Über die PC-Anwendung können wir das OLED-Display der Tastatur konfigurieren. So können wir anstelle des voreingestellten Steelseries-Schriftzugs ein eigenes Bild oder Logo für den Standby-Bildschirm anzeigen lassen. Über den kleinen Bildschirm lassen sich zudem zahlreiche Informationen anzeigen: Über verschiedene Apps werden beispielsweise Informationen zum gerade abgespielten Spotify- oder Tidal-Musikstück dargestellt. Auch für verschiedene Spiele gibt es Apps mit Zusatzinformationen, etwa für CS:GO, Dota 2 und Minecraft.

Von den Beleuchtungs- und Makrooptionen entspricht die Apex Pro herkömmlichen hochwertigen Gaming-Tastaturen. Wir können auf der Tastatur selbst oder in der PC-Anwendung aus verschiedenen Mustern und 16 Millionen Farben auswählen. Die Verarbeitungsqualität der Tastatur ist sehr gut: Das Gehäuse besteht aus Aluminium, das an den Seiten angenehm abgerundet ist. Auf der Rückseite ist ein USB-Anschluss verbaut, an den wir beispielsweise eine Maus anschließen können.

  • Die Apex Pro von Steelseries sieht aus wie die Apex 7, verwendet aber spezielle Switches. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein USB-Anschluss zum Durchschleifen von Peripheriegeräten oder USB-Laufwerken eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am rechten oberen Rand ist ein kleines OLED-Display eingebaut, über das sich Informationen anzeigen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kabel kann auf der Rückseite in mehreren Kabelkanälen verlegt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Besondere an der Apex Pro sind die Schalter: Steelseries verwendet sogenannte Omnipoint-Switches. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Omnipoint-Switches funktionieren durch den Hall-Effekt ohne physische Kontakte und sind dadurch sehr langlebig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzer können außerdem den Auslösepunkt verändern: Die Tasten können bereits bei einem Hubweg von nur 0,4 mm auslösen, der sich in zehn Schritten auf bis zu 3,6 mm verlängern lässt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Am rechten oberen Rand ist ein kleines OLED-Display eingebaut, über das sich Informationen anzeigen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Apex Pro benötigt zwei USB-Anschlüsse, um sie an einen PC anzuschließen. Das Kabel lässt sich an der Unterseite der Tastatur in einem Kanal verlegen; einen kleinen Minuspunkt gibt es für den Umstand, dass das Kabel fest verbaut und nicht abziehbar ist. Die Apex Pro hat N-Key-Rollover und ist für eine Tastatur mit 104 Tasten relativ kompakt gebaut: Sie misst 437 x 140 x 40,3 mm und wiegt 839 Gramm.

Lobenswert finden wir, dass Steelseries sich bei der Tastenbeschriftung für einen relativ normalen Font entschieden hat. Auf pseudofuturistische, schwer lesbare Zeichen hat Steelseries verzichtet, was leider nicht alle Hersteller von Gaming-Tastaturen machen. Die Tastenbeleuchtung ist gleichmäßig, aufgrund der offenen Bauweise scheint das LED-Licht unter den Tastaturkappen hindurch.

Die Keycaps sind aus weißem, opaken Kunststoff, der mit schwarzer Farbe überzogen wurde; die jeweilige Beschriftung wurde freigelassen und leuchtet entsprechend in der gewählten Farbe. Wie lange das hält, können wir nach unserer gut zweimonatigen Testphase noch nicht abschließend sagen; bisher können wir aber noch keine Ablösungen beobachten.

Zu harte und niedrige Handballenauflage

Etwas mehr Mühe als bei den Keycaps hätte sich Steelseries bei der mitgelieferten, magnetisch zu befestigenden Handballenauflage geben können. Diese nennt der Hersteller auf seiner Webseite "Soft-Touch-Handballenauflage", wir finden sie allerdings eher ziemlich hart. Außerdem ist sie für unseren Geschmack viel zu niedrig, als dass sie eine ergonomisch sinnvolle Entlastung für unsere Handgelenke darstellen könnte. Wir verwenden auch an der Apex Pro immer noch die Handballenablage der Razer Ornata Chroma, die zu den besten mitgelieferten Stützen auf dem Markt gehört.

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 Unterschiedliche Auslösepunkte für verschiedene AnwendungsszenarienVerfügbarkeit und Fazit 
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quasides 07. Dez 2019

die antwort ist ganz einfach, auf die schlater selbst komtm es an. bei rummerdome ist...

JouMxyzptlk 05. Dez 2019

Ich könnte jetzt viel labern über das warum und so. Aber im Endeffekt: Nimm die Tastatur...

floxiii 05. Dez 2019

Ich würde mal den WD-40 Specialist Kontaktspray versuchen (Keycap abnehmen, Taste...

dbettac 02. Dez 2019

Die geschwungenen Tastaturen sind etwas gewöhnungsbedürftig. Dein Posting deutet darauf...

dbettac 02. Dez 2019

Mal ehrlich, wer viel schreibt (tippt) und keine ergonomische Tastatur verwendet, ist...



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