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Apacer Combo SDIMM: RAM-Modul nimmt SSD und Speicherkarte huckepack

Computex 2014
Apacer hat ein nur teilweise bestücktes RAM-Modul entwickelt, das entweder mit einem Solid State Driver im M.2-Format oder einer Compactflash-Karte kombiniert wird. Die Stromversogung gewährleistet der Steckplatz, die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle überträgt die Daten mit bis zu 550 MByte pro Sekunde.
/ Marc Sauter
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Apacers Combo SDIMM mit SSD und Cfast-Speicherkarte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Apacers Combo SDIMM mit SSD und Cfast-Speicherkarte Bild: Marc Sauter/Golem.de

Während Hersteller wie Asus die M.2-Schnittstelle auf die Rückseite des Mainboards auslagern , experimentiert Apacer mit einer anderen Idee: Ein Arbeitsspeichermodul dient als Träger einer M.2-SSD oder einer Compactflash-2.0-Karte. Der DDR3-Stick ist hierbei nur teilweise bestückt, die gezeigte Version ist 8 GByte groß und entspricht damit ungeachtet des Huckepack-Aufbaus heutigem Standard.

Laut Hersteller liefert ein RAM-Steckplatz rund 10 Watt, dies soll für den Arbeitsspeicher und die Aufbauten reichen. Die Daten des RAM werden wie üblich übermittelt, die Daten der SSD und der Compactflash-Karte hingegen mit einem Sata-Kabel. Folgerichtig ist die Geschwindigkeit auf Sata-6-GBit/s und damit in der Praxis etwa 550 MByte pro Sekunde begrenzt.

Sandisk wiederum hat vor einigen Monaten das ULLtra DIMM vorgestellt, das Daten per RAM-Slot übermittelt und eine sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 1.000 beziehungsweise 760 MByte pro Sekunde erreichen soll.


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