Apacer AS712: Externe SSD hat Bambusschale und Raumduftspender

Der Peripheriehersteller Apacer hat vor einiger Zeit eine recht ungewöhnliche SSD vorgestellt. Die AS712 steckt nicht nur in einem optisch interessant wirkenden Gehäuse aus Bambus. Mit dabei ist auch eine Adapterplatine, auf der ein Duftstein untergebracht ist. Mittels verschiedener Öle kann so ein bestimmter Geruch im Arbeitszimmer erzeugt werden, während die SSD Daten liest und schreibt.
"Fügen Sie kleine Mengen natürlicher Öle hinzu, um einen beruhigenden Duft zu genießen, während die SSD arbeitet" , schreibt der Hersteller auf der Produktwebseite(öffnet im neuen Fenster) . Die Öle können dabei auf den Stein selbst oder auf dem Bambusgehäuse aufgebracht werden. Die SSD selbst lässt sich an der Adapterplatine per USB-Buchse anschließen.
Ätherische Öle und 1.000 MByte/s
Eine Datenübertragung erfolgt mittels USB 3.2 Gen2. Laut Hersteller werden maximal 1.000 MByte/s im sequenziellen Lesen und 900 MByte/s im sequenziellen Schreiben unterstützt. Das entspricht in etwa den Maximalwerten der Schnittstelle, die mit 20 GBit/s angegeben ist. Bei 8b10b-Kodierung ergibt das 1.000 MByte/s Transferrate.
Weitere Details nennt Apacer nicht, nur dass es sich bei der SSD um ein Laufwerk mit 3D-NAND-Flash handelt und die Kapazität der SSD 1.000 GByte beträgt. Andere Größen gibt es nicht. Den Maßen von 124,00 x 41,00 x 13,40 mm nach zu urteilen, handelt es sich um eine SSD im M.2-2280-Format, welches weit verbreitet ist. Der Hersteller bietet zudem für 3 Jahre eine eingeschränkte Garantie an.





Bisher gibt es keine Informationen zu Preisen oder Verfügbarkeit der Duft-SSD. Standardmodelle mit 1 TByte Kapazität kosten aktuell etwa 85 Euro. Die AS712 dürfte aufgrund ihrer Exklusivität merklich mehr kosten.