Aonic übernimmt Exmox: Hamburger Adtech-Start-up für 100 Millionen Euro verkauft

Mit der schwedischen Aonic Group investiert nach Unity ein weiteres Unternehmen in die Monetarisierung von Mobilegames.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Aonic investiert in Werbung für Mobilegames.
Aonic investiert in Werbung für Mobilegames. (Bild: Pandhuya Niking/Unsplash)

Das Hamburger Adtech-Start-up Exmox wird für 100 Millionen Euro von einer schwedischen Videospiel-Gruppe übernommen. Dabei handelt es sich nicht um die sonst so übernahmefreudige Embracer Group, sondern die relativ unbekannte Aonic Group.

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Exmox wurde 2015 gegründet. Nach eigenen Angaben erreicht das Unternehmen mit seinen Anzeigen mehr als 250 Millionen Nutzer im Monat. Zu den Kunden gehören unter anderem Scopely, die Entwickler von Star Trek Fleet Command (g+).

Die Anfang 2022 gegründete Aonic Group bezeichnet sich als "eine neue Videospielgruppe, die das beste Zuhause für kleine bis mittelgroße Studios sein will". Im Februar 2022 übernahm Aonic für zusammen 100 Millionen US-Dollar die beiden Unternehmen Tutotoons und Addapptr. Aonic kündigte auch an, über die nächsten beiden Jahre noch weitere Entwicklungsstudios übernehmen zu wollen. Tutotoons ist ein Entwickler von Mobilegames für iOS und Android, Addapptr ist ein Anbieter von Werbung auf mobilen Plattformen.

Viel Kritik an umstrittenen Monetarisierungsmodellen

Tutotoons entwickelt Spiele, die gezielt an jüngere Kinder zwischen 3 und 12 Jahren gerichtet sind und mit Werbung und In-App-Käufen monetarisiert werden. Tutotoons arbeitete in der Vergangenheit auch mit Ironsource, einem umstrittenen Anbieter von Werbesoftware.

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Dieser wiederum ist gerade dabei, sich in einem Milliarden-Deal mit dem Grafikengine-Hersteller Unity zusammenzuschließen. Unity-CEO John Riccitiello legte sich in einem Interview verbal mit den Kritikern dieser Übernahme an und bezeichnete sie als "Idioten".

Die mit Mobilegames generierten Einnahmen werden auch für klassische Spieleunternehmen immer wichtiger. Mit dem wegen seiner Monetarisierung stark kritisierten Diablo Immortal machte Blizzard innerhalb von zwei Wochen 24 Milliarden US-Dollar Umsatz.

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