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AOL: Microsoft kauft für 1 Milliarde Dollar auch Netscape-Rechte
(Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

AOL: Microsoft kauft für 1 Milliarde Dollar auch Netscape-Rechte

AOL: Microsoft kauft für 1 Milliarde Dollar auch Netscape-Rechte
(Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Das AOL-Paket, das Microsoft übernommen hat, beinhaltet auch Patente für den Netscape-Browser.

Microsoft hat über 800 Patente von dem Internetunternehmen AOL gekauft. Das gab AOL am 9. April 2012 bekannt. Microsoft habe 1,06 Milliarden US-Dollar für die 800 Schutzrechte gezahlt. AOL will in einem Streit mit den Aktionären einen großen Teil der Einnahmen an seine Anteilseigner ausschütten. AOL habe sich Lizenzen an den verkauften Patenten gesichert.

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Der Verkauf soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein. 300 Patente aus den Bereichen Onlinewerbung, Internetsuche, Mapping und soziale Netzwerke sollen bei AOL verbleiben. Microsoft erwirbt jedoch Lizenzen an diesen Patenten.

Das Wall Street Journal berichtet aus informierten Kreisen, dass Microsoft auch die geistigen Rechte an dem Netscape-Browser erworben hat. Die Marke Netscape habe AOL aber behalten.

Analysten hatten die Patente von AOL zuvor mit maximal 300 Millionen US-Dollar bewertet.

Die Aktie von AOL stieg nach Bekanntwerden der Nachricht um 45 Prozent. Der AOL-Großaktionär Starboard Capital versucht derzeit Sitze im Aufsichtsrat des Unternehmens zu erhalten und fordert, dass AOL seine Patente aktiver einsetzt und Bereiche verkauft, statt in wenig gewinnbringende Medienunternehmen wie Huffington Post und Techcrunch zu investieren.

Sollte der Verkauf noch scheitern, muss Microsoft AOL eine Entschädigung von rund 210 Millionen US-Dollar zahlen.

Bereits im Juli 2011 kaufte ein von Apple angeführtes Konsortium ein Nortel-Patentpaket für 4,5 Milliarden US-Dollar. Zu der Bietergruppe gehörten auch Microsoft, Sony, Research In Motion (RIM), Ericsson und EMC.

Im Nortel-Pool lagen 6.000 Patente und Patentanmeldungen aus den Bereichen Mobilfunk, LTE, Datenübertragung, Glasfaser, Sprachübertragung, Internet, Internet Service Provider, Onlinesuche, mobile Videoübertragung und soziale Netzwerke. Abgedeckt waren die Softwareplattformen Blackberry OS, Apples iOS und Googles Android.


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fratze123 11. Apr 2012

wenn entsprechend oft updates kommen schon. total peinlich. 'n linux-server läuft quasi...

ap (Golem.de) 10. Apr 2012

Bevor ihr euch unglücklich macht und Käufe tätigt, die euch später leid tun: Der...

Sharra 10. Apr 2012

Wenn ich mich recht erinnere hat Mozilla damals die vollen Nutzungsreche erhalten. Die...



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