Anzeige Wieso ALDI SÜD IT auf Electronic Shelf Labels setzt
Der Weg zur Einführung von ESL bei ALDI SÜD begann 2019 mit dem Ziel, das Einkaufserlebnis der Kund*innen weiter zu verbessern und gleichzeitig die Effizienz in den Filialen zu steigern. Die ESL ermöglichen es, Preise und Produktinformationen in Echtzeit zu aktualisieren.
Datenmenge, Corona und Vulkanausbrüche als Herausforderungen
Die Implementierung der ESL war an die Einführung von mobilen Endgeräten gekoppelt. In den Filialen hängen zudem mehrere ESL-Controller, die die Informationen per WLAN an die Labels funken. Die ALDI SÜD IT hat dazu eine Softwarekomponente selbst entwickelt, die die Datenmigration aus den Systemen auf die Cloud-Systeme des Herstellers übernimmt und daraus Formate produziert, die das Unternehmen auf den ESL darstellen will.
Eine große Herausforderung war die Datenmenge: Durch weitere Filialen, Länder und deren Anforderungen stieg die Komplexität des Projekts und gleichzeitig die Datenmenge weiter an. Die Software ist anfangs nicht im selben Maße mitgewachsen wie der weltweite Roll-out, was zu Problemen geführt hat. Aber die IT von ALDI SÜD hat eine Lösung gefunden, damit die Software auch mit großen Datenmengen aus dem ALDI-Universum mithalten kann. Wer mehr über Technologien in der ALDI SÜD IT erfahren möchte, findet hier(öffnet im neuen Fenster) weitere Informationen.
Dazu kamen zahlreiche Herausforderungen, die außerhalb des Einflussbereichs von ALDI SÜD lagen, unter anderem Probleme mit der Lieferkette durch Corona, die Blockierung des Suezkanals, Vulkanausbrüche und vieles mehr. "Trotz der Hindernisse haben wir uns nicht entmutigen lassen. Unser Team arbeitet agil, konnte daher flexibel reagieren und innovative Lösungen entwickeln, um die Herausforderungen zu meistern" erinnert sich Lars, IT-Manager und Team-Lead des Projektteams. Hinzu kam die enge Zusammenarbeit mit Lieferant*innen und Partner*innen.
Über 25 Millionen ESL in über 7.300 Filialen
Durch die unermüdliche Arbeit und den Einsatz des Teams Electronic Shelf Labels hat es ALDI SÜD geschafft, über 7.300 Filialen mit mehr als 25 Millionen kleinen Hardwaregeräten auszustatten. Dieser Meilenstein markiert nicht nur einen Fortschritt in der digitalen Transformation, sondern stärkt auch die Position des Unternehmens als innovativer und zukunftsorientierter Einzelhändler.
Vorteile für die Filialen
Es liegt auf der Hand, dass dank der Einführung der ESL jede Filiale Arbeitszeit einsparen kann. Vor der Einführung wurde ein Großteil der Schilder zentral gedruckt und an die Filialen geliefert. Anschließend mussten die Mitarbeiter*innen jedes einzelne Schild von Hand tauschen. Diese Arbeit entfällt jetzt, die Zeit kann in die Pflege der Filialen oder andere Projekte investiert werden.
Das Projekt ist international relevant
Ein anderer Use-Case ist vor allem in den USA im Einsatz: Eingebaute LEDs zeigen den Mitarbeiter*innen, die in den Click-&-Collect-Stores den online bereits bestellten Einkauf der Kund*innen zusammenpacken, bei Bedarf an, wo das Produkt steht. Beispiel: Die Nussschokolade wird bei den zahlreichen Sorten nicht gefunden? Durch ein kurzes Blinken auf den ESL sticht das Produkt sofort ins Auge.
"Ich sitze in Mülheim, bin aber für die ESL international zuständig. Wenn etwa eine Anforderung aus den USA kommt, beurteilen wir, ob wir daraus einen Mehrwert auch für andere Länder generieren können. Da wir agil arbeiten, können wir in der Entwicklung immer wieder neu priorisieren und unseren Product-Backlog anpassen. In diesem befinden sich Ideen und Vorschläge, die wir regelmäßig beurteilen. Die neuen Features liegen dann bei uns, bis sie ausgeliefert werden" berichtet Lars.
"Reprogram retail" geht weiter
Die Einführung von Electronic Shelf Labels ist nur eine von vielen IT-Lösungen, die den Kund*innen und Mitarbeiter*innen den Einkauf bzw. die Arbeit erleichtern sollen. ALDI SÜD ist stolz darauf, in dieser kurzen Zeit so viele Filialen weltweit auf elektronische Preisschilder umgestellt zu haben. Aber: Die Reise geht weiter. Die ALDI SÜD IT setzt weiter auf die Erforschung neuer Technologien sowie auf die Entwicklung innovativer Lösungen und wird noch agiler. Dabei ist der Einzelhändler bestrebt, jeden Aspekt der Arbeit zu verbessern und zu digitalisieren. Das ist "Reprogram retail"!
Werde Teil davon und gestalte mit ALDI SÜD IT die Zukunft des Einzelhandels!
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Über die ALDI SÜD IT
Mit mehr als 7.300 Filialen in elf verschiedenen Ländern ist ALDI SÜD einer der größten Lebensmitteleinzelhändler der Welt. Zu diesem Erfolg trägt auch eine hochmoderne IT-Landschaft bei, denn der Einzelhandel ist heutzutage mehr als ein Ort zum Einkaufen. Mehr als 2.800 Kolleg*innen in der IT treiben diese Veränderung mithilfe eines kundenzentrierten und produktorientierten Ansatzes mit voran. Werde Teil der Reise: >