Anzeige Wie Geforce-RTX-Grafikkarten Video-Workflows beschleunigen
Das 10-Bit 4:2:2-Format zum Beispiel gewinnt zunehmend an Beliebtheit und wird mittlerweile von vielen Kameras unterstützt. Das Format speichert deutlich mehr Farbinformationen, was beim Color-Grading und in der professionellen Postproduktion ein großer Vorteil ist. Es verwendet aber auch signifikant mehr Speicher.
Weil bisher ein großer Teil der Dekodierung auf der CPU lief, konnten selbst leistungsstarke Systeme schnell ins Stocken geraten. Die Folge: ruckelnde Timelines, hohe Systemauslastung oder aufwendige Proxy-Workflows.
Die neuen RTX-GPUs von Nvidia bringen hier spürbare Verbesserung. Über aktualisierte NVENC- und NVDEC-Engines ermöglichen sie hardwarebeschleunigtes 4:2:2-En- und Decoding direkt auf der Grafikkarte, was die CPU entlastet. Dadurch können Videos und Bilder schneller komprimiert und wieder hochskaliert werden.
Zusätzlich erleichtern es die zahlreichen KI-gestützten Funktionen in moderner Kreativsoftware weniger erfahrenen Content-Erstellern, Videos in kurzer Zeit professionell zu bearbeiten. Die Tensor-Kerne von Nvidias Geforce-RTX-GPUs beschleunigen dabei KI-Berechnungen.
Profi-Workflows auf dem Laptop
Die Bearbeitung von Videoprojekten ist dabei nicht mehr auf traditionelle Desktop-PCs beschränkt. Auch immer mehr Notebooks bieten ausreichend Leistung, gute Displays und eine lange Akkulaufzeit. Die Beschleunigung durch den Einsatz von Geforce-RTX-Grafikkarten und die Unterstützung durch Nvidia-Studio-Treiber machen dadurch die Videopostproduktion auch mobil möglich.
Wie sich die neuen Funktionen auf die tägliche kreative Arbeit konkret auswirken, zeigt ein typischer Video-Workflow mit drei weit verbreiteten Programmen: Premiere Pro, Davinci Resolve und Photoshop.
Diese drei Anwendungen gehören zu den Kreativapps, die besonders stark von GPU-Beschleunigung, wie sie die Geforce-RTX-Grafikkarten liefern, profitieren. Viele dort enthaltene Funktionen wurden gezielt für entsprechende Systeme optimiert. Nvidia fasst die Kombination aus Hardware, Studiotreibern und Softwareintegration unter dem Namen Nvidia Studio zusammen.
Wie groß der Performance-Schub durch die RTX-GPUs bei kreativen Apps ist, und welche Arbeitsprozesse besonders profitieren, listete Nvidia in dieser Übersicht(öffnet im neuen Fenster) auf.
Text Based Editing in Premiere Pro
Adobe Premiere Pro gehört zu den wohl bekanntesten Videobearbeitungsprogrammen und bietet zahlreiche KI-gestützte Funktionen, die dabei helfen, Rohmaterial in hochwertige Videos zu verwandeln. Alles beginnt mit dem Material. Dieses wird gesichtet und zu einer ersten Schnittfassung zusammengestellt. Die hardwarebeschleunigte Dekodierung führt dazu, dass die Timeline auch bei hochauflösendem Material oder Multicam-Projekten stabil bleibt. Ebenfalls positiv: Die GPU kann mehrere Videostreams parallel verarbeiten.
Zeitsparend für Profis und hilfreich für Einsteiger ist dabei die Premiere-Pro-Funktion Text Based Editing. Diese erstellt automatisch eine Transkription der gesprochenen Inhalte. Anschließend kann der Videoschnitt direkt im Text vorgenommen werden. Wird eine Passage im Transkript gelöscht, entfernt diese Funktion sie auch aus dem Video. Die KI-Beschleunigung durch die Tensor-Kerne der RTX-Architektur und der GDDR-7-Videospeicher garantieren dabei schnelle und stabile Arbeitsprozesse.
KI-Funktionen in Davinci Resolve
Ebenfalls sehr bekannt und bei Kreativen beliebt ist die Videoschnittsoftware Davinci Resolve. Diese bietet zahlreiche Funktionen zur Video- und Audiobearbeitung, darunter Intellicut Audio Editing für eine einfache Optimierung der Tonspur.
Intellicut Audio Editing unterstützt bei der Analyse von Sprachaufnahmen, der AI Music Editor bei der Synchronisierung von Musik und Video, während AI Audio Assistent zum Ausbalancieren der Lautstärken beiträgt. Die Tensor Cores der RTX-GPUs bringen hier eine deutliche Zeitersparnis, auch wenn es um Projekte mit mehreren Audiospuren geht.
Um die Tonqualität weiter zu verbessern, können Einsteiger und Fortgeschrittene auf die KI-Funktion UltraNR Noise Reduction zurückgreifen. Damit können störende Hintergrundgeräusche automatisch aus den Aufnahmen entfernt werden. Dank der RTX-50-Grafikkarten können dabei die rechenintensiven Anpassungen während der Bearbeitung vorgenommen werden, inklusive einer Echtzeitvorschau der bereinigten Tonspur. Nervige Renderpausen werden dadurch deutlich kürzer.
Thumbnail in Photoshop aufpolieren
Ein vor allem für Youtuber entscheidender Schritt, der über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann, ist das Thumbnail. Um das Vorschaubild zu erstellen, wird ein passendes Frame aus dem Video exportiert und in Adobe Photoshop geöffnet.
Um Bewegungsunschärfen zu korrigieren und störendes Bildrauschen zu verringern, kommt wieder eine KI-Funktion zum Einsatz: AI Image Sharpen & Denoise. Weil die RTX-Grafikkarten auch hier wieder ihre Stärken ausspielen können, sind Bildanalysen und Optimierungen innerhalb kurzer Zeit möglich.
Fazit
Mithilfe von KI-Funktionen und den GPUs der RTX-50-Serie sind viele Workflows in der Video- und Bildbearbeitung spürbar schneller erledigt. Auch Einsteiger können jetzt Inhalte mit hoher Qualität erstellen.
Dafür sind Nutzer nicht mehr auf teure stationäre High-End-Systeme angewiesen. Auch "kleinere" Karten, von Geforce RTX 5050 bis RTX 5070 Ti, beherrschen 4:2:2-En- und Decoding, wodurch Workflows auch mobil beschleunigt und verbessert werden können.
Notebooks und GPUs mit RTX-50-Leistung
Je nach Anwendungszweck und Anforderungen bieten Nvidia und seine Hardwarepartner verschiedene Geräte in unterschiedlichen Preisklassen an. Bei Notebooksbilliger.de gibt es eine große Auswahl an Nvidia-Studio-Notebooks und GPUs mit integrierter RTX-50-Leistung.(öffnet im neuen Fenster)
Für Anwender, die regelmäßig mit 4K- oder 8K-Material zu tun haben oder komplexere Multicam-Projekte bearbeiten, ist das High-End-Notebook MSI Vector 18 HX AI geeignet(öffnet im neuen Fenster). Es hat eine leistungsstarke GeForce RTX 5090 an Bord.
Content-Ersteller, die einen mobilen und günstigen Einstieg in die Videobearbeitung und Postproduktion suchen, sind derweil mit dem Gigabyte Aero X16 gut beraten(öffnet im neuen Fenster). Die integrierte RTX 5060 unterstützt die wichtigsten Funktionen wie GPU-beschleunigte KI-Workflows und hardwarebeschleunigtes Encoding.
Die Desktop-Grafikkarten Geforce RTX 5070(öffnet im neuen Fenster) und RTX 5060 Ti(öffnet im neuen Fenster) bieten ausreichend Leistung und Videospeicher für viele KI-Workflows in kreativen Anwendungen wie Premiere Pro und Davinci Resolve.