Anzeige Wie die Game Awards zu den "Videospiel-Oscars" wurden

In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2025 blickt die Videospielbranche einmal mehr nach Los Angeles, wo Geoff Keighley auch in diesem Jahr wieder die Game Awards ausrichten und verleihen wird. Das Event hat sich in den letzten Jahren zu den "Oscars des Gaming" und zum wichtigsten Event im Spiele-Kalender entwickelt. Aber wie kam es eigentlich dazu?
Vom Branchenevent zur XXL-Show
2014 gingen die Game Awards aus den Spike Video Game Awards hervor und erreichten im ersten Jahr, in dem Keighley die Show privat finanzierte, knapp unter zwei Millionen Zuschauer. Zehn Jahre später waren es offiziell knapp 154 Millionen Livezuschauer.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch beim Online-Interesse. Während das Event laut Google Trends schon zwischen 2018 und 2021 für deutlich mehr Aufrufe und Suchanfragen sorgte, explodierte das Interesse in den Folgejahren förmlich.
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Bis 2019 war das Interesse an der Gamescom zum Beispiel größer als jeweils ein paar Monate später an den Game Awards. Ab 2020 drehte sich dieser Trend jedoch. Und auch wenn die Gamescom mittlerweile wieder mehr Interesse hervorruft, liegen die Game Awards deutlich vorne.
Gewinner der Pandemie
Diese Zahlen sind kein Zufall. Der Aufstieg der Game Awards fällt genau in die Jahre während und nach der Coronapandemie. Vorort-Messen wie die Gamescom und die E3 mussten in dieser Zeit starke Rückschläge hinnehmen, die E3 wurde sogar komplett eingestellt. Die Game Awards etablierten sich in dieser Zeit geschickt als digitales und dadurch weltweit zugängliches Event.
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Das neue Sommerloch, das durch das Ende der E3 entstanden war, füllte Keighley zudem mit dem Summer Game Fest. Als Gesicht beider Shows ist der US-Amerikaner somit sowohl im Winter als auch im Sommer bei den wichtigsten Entwicklungen dabei. Denn, so ehrlich muss man sein, um die eigentlichen Preise geht es bei den Game Awards nur am Rande.
Die größte Trailer-Show des Jahres
Neben den Preisen bieten die Game Awards nämlich auch immer wieder Musikeinlagen und, ganz besonders wichtig, allerlei Trailer und Neuankündigungen. Keighley ist es schon mehrmals gelungen, große Entwickler dazu zu überreden, neue Spiele auf einer seiner Shows zum ersten Mal überhaupt zu zeigen.
Alleine im vergangenen Jahr wurden etwa Intergalactic: The Heretic Prophet, The Witcher 4, Borderlands 4 und Elden Ring Nightreign bei den Game Awards gezeigt. In den Jahren davor gab es u. a. Hideo Kojimas OD, Alan Wake 2, Senua's Saga: Hellblade 2 oder Hades 2 zu sehen.
Das Interesse am Event rührt zu großen Teilen also auch aus dem Interesse an neuen Spielen, die mittlerweile quasi garantiert sind. In diesem Jahr gibt es zum Beispiel Gerüchte rund um Half-Life 3 oder einen neuen GTA-6-Trailer. Geoff Keighley wird dabei sicher für den passenden Rahmen sorgen. Und ein paar Preise werden bestimmt auch verliehen.
Dieser Inhalt ist Teil einer bezahlten Partnerschaft mit Google zur Förderung von Google Trends.