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Anzeige: Wie ALDI SÜD seine IT personell neu aufstellt

Bei Raphaela Hausberg ist kein Arbeitstag wie der andere: Mit ihrem Team erneuert sie als Group Director bei ALDI SÜD die komplette IT-Personalstruktur. Im Interview erzählt sie von ihren Herausforderungen.

Sponsored Post von ALDI SÜD veröffentlicht am
Raphaela Hausberg, Group Director Internationale IT
Raphaela Hausberg, Group Director Internationale IT (Bild: ALDI SÜD)

Der IT-Wandel bei ALDI SÜD ist in vollem Gange. Was heißt das genau? Das Unternehmen erfindet aktuell seine komplette IT-Systemlandschaft neu. Und dies durch die Ablösung von länderspezifischen Individuallösungen hin zu moderner, international einsetzbarer Standardsoftware, wie SAP S4 Hana, SAP Car, Adobe und Salesforce. Neben der neuen IT-Struktur bedeutet das auch, die Personalstruktur der gesamten ALDI SÜD IT neu und anders zu gestalten.

Eine der Schlüsselpersonen dieses Umbaus ist die studierte Wirtschaftsmathematikerin Raphaela Hausberg: Die 36-jährige Mutter zweier Kinder ist nicht nur seit knapp zehn Jahren bei ALDI SÜD beschäftigt und kennt die IT-Organisation wie ihre eigene Westentasche, sie arbeitet auch federführend an deren kontinuierlicher Weiterentwicklung. Gemeinsam mit ihrem Projektteam hat sie gewohnte Workflows hinterfragt, neue Rollen und Prozesse definiert und die Personalplanung für einen Teil der zukünftigen IT-Organisation entworfen.

Ihre größte Herausforderung besteht darin, den laufenden Betrieb mit Individualsoftware aufrechtzuerhalten und zugleich neue Standardsoftware zu implementieren. Hierbei spielen auch der bestmögliche Einsatz gegenwärtiger Mitarbeiter und die parallele Einstellung weiterer passender Mitarbeiter, wie beispielsweise Spezialisten in diversen SAP-Lösungen, eine Rolle.

ALDI SÜD: Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Den gibt es eigentlich nicht: Gefühlt habe ich, seit ich bei ALDI SÜD beschäftigt bin, keine Aufgabe länger als ein Jahr gemacht. Denn wir entwickeln uns so schnell weiter, dass sich immer neue Aufgabenfelder und Möglichkeiten auftun. In meinem letzten Projekt war ich unter anderem dafür verantwortlich, die Personalplanung für den Teil der zukünftigen IT-Organisation zu erstellen, der applikationsseitig den Betrieb der neuen Standardlösungen verantwortet.

ALDI SÜD: Und worauf musste hierbei geachtet werden?

Wichtig war es dabei, eine Besetzungsstrategie, auch Sizing- und Staffing-Strategie genannt, zu entwickeln, um die Abteilungen, aber auch HR beim notwendigen Personalaufbau zu unterstützen. Dabei haben wir die Prozesse und Rollen definiert, zukünftige Personalbedarfe aufgedeckt und eine Personalstrategie für die nächsten fünf Jahre erstellt.

Wir suchen hierbei insbesondere Talente, die nicht nur ein gewisses technisches Know-how mitbringen, sondern auch durch Soft Skills wie eine hohe Teamfähigkeit, gute kommunikativen Fähigkeiten oder ein analytisches Denkvermögen zu uns passen. Es ist ein wirklich gutes Gefühl, einen Fahrplan für die Zukunft zu schaffen, nach dem wir unsere weiteren Aktivitäten, insbesondere auch im Recruiting, ausrichten können.

ALDI SÜD: Gehören solche Projekte zum Alltag in der IT?

Unsere Sizing- und Staffing-Strategie ist kein klassisches IT-Thema. Wir gestalten die IT und unseren eigenen Arbeitsplatz aktiv mit und verbessern unsere eigenen Prozesse, beispielsweise in Bezug auf Support oder Anforderungen. Das ist eine große Verantwortung, die ich gerne mit meinem Team übernommen habe, und in der Tragweite definitiv eines der spannendsten Themen, die die IT zu bieten hat.

ALDI SÜD: Welchen Beitrag leistet eine gute Staffing-Strategie für die ALDI SÜD IT?

Mein Team und ich haben die Antworten für vielerlei Fragen aus der Perspektive der ALDI SÜD IT gesucht: Wie kann die IT das Business, also die Fachabteilungen wie Einkauf, Verkauf oder Verwaltung, zukünftig noch besser unterstützen und wie kann die Zusammenarbeit noch effektiver gestaltet werden? Welche Unterschiede bestehen auf globaler und nationaler Ebene, zum Beispiel in Österreich und Australien? Gibt es effizientere Wege der Kollaboration? Welche Rollen, Anforderungen, Teams, Prozesse und neue Tools wird es geben, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen? Dabei haben wir uns an Best Practices orientiert, um eine einheitliche Sprache mit unseren großen Systemintegratoren zu sprechen.

ALDI SÜD: Das klingt nach einer wichtigen Aufgabe.

Ja, richtig, das ist es auch. Mit der Erneuerung unserer IT-Systemlandschaft investieren wir stark in die Zukunft und bekommen ein sehr wertvolles Gut an die Hand, mit dem wir sorgsam umgehen müssen. Mit meinem Team lege ich das Fundament dafür, dass wir dieses Asset auch auf Dauer in guten Händen halten. Wir legen Wert darauf, dass wir als IT-Organisation den Ansprüchen unseres Business, das heißt unseren Kunden, genügen und hochwertige, professionelle IT-Dienstleistungen anbieten, die sie auch am Markt einkaufen könnten, beispielsweise von großen Mitbewerbern. Denn wir wollen durchweg gleich hohe Qualität liefern und die beste IT zum günstigsten Preis aufstellen. Dabei scheuen wir keine externen Benchmarks.

ALDI SÜD: Vor welchen Herausforderungen stellt dieser digitale Wandel Sie und Ihr Team?

Die Anforderungen sind anfangs noch recht allgemein und entwickeln sich im Laufe der Zeit immer weiter. Es gilt, die Organisation aufzubauen, während das operative Tagesgeschäft in den Filialen sowie die Erneuerung noch laufen. Wir müssen den professionellen Betrieb der aktuellen Individualsoftware garantieren und dabei gleichzeitig die innovative Standardsoftware termingerecht implementieren. Dies bedeutet, dass wir unsere vorhandenen Mitarbeiter bestmöglich einsetzen und gleichzeitig alles tun, um neue motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter zu finden.

Kanban-Boards
Agiles Arbeiten mit Hilfe von Kanban-Boards (Bild: ALDI SÜD)

ALDI SÜD: Wie organisieren Sie sich - was ist Ihr Geheimtipp?

Kanban-Boards - auch wenn wir kein klassisches Entwicklerteam sind, arbeiten wir in meinem Projektteam agil. Mit Kanban-Boards schaffen wir es, die Vielzahl unserer Aufgaben klar und einfach abzubilden und sofort sichtbar zu machen, wo wir gerade vor Herausforderungen stehen.

ALDI SÜD: Warum haben Sie sich für Kanban-Boards entschieden?

Sie helfen, den Projektfortschritt optisch leicht zu erfassen und unsere Arbeit transparent zu machen. Wir sehen sofort Überschneidungen und können gemeinsam in die Interaktion gehen. Wenn wir unsere Ziele erreichen, freuen wir uns natürlich. Wenn nicht, schauen wir, warum und wie wir besser werden können. Ich finde diese Transparenz unheimlich motivierend.

ALDI SÜD: Was bedeutet die globale Erneuerung der IT-Systemlandschaft bei ALDI SÜD für Sie?

Vorankommen! Wir managen zusammen gerade eines der größten digitalen Anpassungsprojekte weltweit, bei dem wir uns prozess- und systemseitig als globale IT-Organisation völlig neu aufstellen. Dazu wollen wir auch auf einer frischen Organisation aufsetzen. Meine Aufgabe legt dabei den Grundstein. Wir strukturieren die Teams, schaffen neue Rollenbilder und designen Prozesse und Schulungen, um alle Kollegen erfolgreich in die zukünftigen neuen Aufgaben zu bringen und langfristig die Basis für unseren Geschäftserfolg zu legen. Das ist mehr als nur ein IT-Job!

Möchten auch Sie mehr als einen gewöhnlichen IT-Job - vielleicht sogar Teil von Raphaela Hausbergs Staffing-Strategie werden und unsere IT-Landschaft aktiv mitgestalten? Dann bewerben Sie sich jetzt jetzt unter itjobsohnebugs.com.

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Über die ALDI SÜD IT

ALDI SÜD IT ist in die Internationale (IIT) und Nationale IT (NIT) aufgeteilt. In der IIT werden IT-Lösungen für den weltweiten Einsatz geschaffen während die NIT für die deutschen IT-Abläufe verantwortlich ist. Hier werden alle national eingesetzten Systeme betreut und Entwicklungen koordiniert. » Mehr erfahren

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