Anzeige Wer zuerst kommt, generiert zuerst

Künstliche Intelligenz ist seit ein paar Jahren eines der wichtigsten Themen überhaupt. Nutzerzahlen und Investitionen in Milliardenhöhe sorgen dafür, dass sich kaum ein Unternehmen aus der Tech-Branche dem Hype noch entziehen kann. Aktuell sorgt der Boom sogar für eine handfeste Speicherkrise, die sich auf unzählige Hardwaresparten auszudehnen droht.
Die bei den meisten Privatanwendern wohl geläufigste Form von KI sind die Chatbots, die mit schnellen Antworten und Lösungen für nahezu jede Fragestellung locken. Die Entwicklung ist dabei so weit vorangeschritten, dass sich die verschiedenen Anbieter zuletzt vor allem mit Benchmark-Ergebnissen zu übertrumpfen versuchten.
Die tatsächlichen Qualitätsunterschiede dürften für die allermeisten Nutzer kaum noch erkennbar sein. Welcher Chatbot genutzt wird, hängt letztlich also viel vom Gefühl und der allgemeinen Einschätzung ab. Und nicht zuletzt vom Timing, wie ChatGPT seit Jahren beweist.
Das Tempo-Taschentuch der KI-Industrie
Dass KI das nächste große Ding werden würde, hatten viele Beobachter schon viele Jahre davor prophezeit. Es dauerte aber bis zum November 2022, bis die Technologie auch in der breiten Masse ankam. In dem Monat veröffentlichte OpenAI seinen KI-Bot ChatGPT.
Dass das Modell noch lange nicht so ausgereift wie heute und ziemlich fehleranfällig war, störte dabei kaum jemanden. Das gezeigte Potenzial war einfach zu groß. Im Nachhinein hat sich dieser "Frühstart" für OpenAI absolut ausgezahlt. Sieht man sich etwa das Suchinteresse auf Google Trends seit dem November 2022 an, wird klar, dass ChatGPT die Konkurrenz in Form von Gemini (als Bard gestartet), Claude, Grok und Deepseek deutlich in den Schatten stellt:

Für viele ist ChatGPT heute im Grunde ein Synonym für KI und wird genutzt, weil es eben von allen genutzt wird. Die erst danach veröffentlichten Konkurrenzmodelle haben es hingegen kaum je geschafft, einen ähnlichen Hype zu erzeugen.
Ein einziger Konkurrent
Auch 2025 änderte sich die Situation im Großen und Ganzen nur wenig. Dennoch gab es zwei Momente, die spannend waren und durchaus auf einen Paradigmenwechsel hindeuten könnten. Im Januar 2025 wurde mit Deepseek ein chinesisches Modell veröffentlicht, das für Schlagzeilen sorgte, weil es als besser und vor allem deutlich günstiger beworben wurde.
Das Suchinteresse stieg schlagartig an, konnte aber nie an ChatGPT heranreichen und flachte schon bald wieder deutlich ab. Über das ganze Jahr wuchs das Interesse an ChatGPT weiter, im Schatten davon pirschte sich aber Googles Gemini heran. Im November 2025 erschien dann Gemini 3 Pro und erzeugte so viel positive Resonanz, dass das Suchinteresse sogar das von ChatGPT übertreffen konnte:

Nach dem kurzen Hype ging das Interesse zwar wieder zurück, pendelte sich aber spannenderweise deutlich über dem Niveau von vor Gemini 3 Pro ein. Das Interesse an ChatGPT begann gleichzeitig zu sinken. Noch liegt der Marktführer beim Interesse und auch bei den Nutzerzahlen vorne. 2026 könnte sich aber als ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der KI-Bots herausstellen, wenn Google den eingeschlagenen Weg weitergehen kann.
Dieser Inhalt ist Teil einer bezahlten Partnerschaft mit Google zur Förderung von Google Trends.