Deal Vierfarb-3D-Drucker von Anycubic für unter 290 Euro im frühen Prime-Angebot
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3D-Druck mit mehreren Farben verlangt oft zusätzliche Hardware. Beim Kobra X von Anycubic steckt die Technik für vier Filamente bereits im Gerät. Im frühen Prime-Angebot kostet der 3D-Drucker derzeit bei Amazon unter 290 Euro. Wichtig: Wie bei den restlichen frühen Prime-Deal gilt der reduzierte Preis nur für Prime-Mitglieder.
Das bietet der mehrfarbige 3D-Drucker von Anycubic
Anycubic nutzt dafür seine ACE-Gen-2-Technik. Sie führt vier Filamente zum Extruder und wechselt sie während des Drucks automatisch. Die verkürzte Filamentwechselstrecke soll die Wechsel beschleunigen und den Materialverbrauch beim Spülen senken. Damit lassen sich nicht nur mehrere Farben in einem Modell kombinieren, sondern auch unterschiedliche Materialien gemeinsam verarbeiten. Der Hersteller nennt etwa PLA zusammen mit wasserlöslichem PVA für Stützstrukturen.
Der Bauraum von 260 x 260 x 260 mm lässt dabei auch größere Modelle oder mehrere kleinere Teile auf einmal zu. Wer mehr als vier Farben nutzen will, kann das System ausbauen. Mit zusätzlicher ACE-2-Pro-Hardware lässt sich das System laut Anycubic auf bis zu 19 Farben erweitern. Diese Erweiterungen gehören jedoch nicht zum Lieferumfang des 3D-Druckers.
Der Mehrfarbdruck ist das auffälligste Merkmal des Kobra X. Er soll aber kein Spezialgerät nur für mehrfarbige Modelle sein. Auch beim normalen FDM-Druck bringt er eine Ausstattung mit, die für viele typische Projekte ausreicht. Anycubic nennt eine maximale Druckgeschwindigkeit von 600 mm/s und eine Beschleunigung von bis zu 20.000 mm/s². Für den regulären Betrieb empfiehlt der Hersteller allerdings 300 mm/s und 10.000 mm/s². Das Hotend erreicht bis zu 300 Grad Celsius, das beheizte Druckbett bis zu 100 Grad. Damit verarbeitet der Kobra X neben PLA unter anderem PETG und ABS. Ab Werk sitzt eine 0,4-mm-Düse aus gehärtetem Stahl im Druckkopf.
Auch bei der Einrichtung will Anycubic den manuellen Aufwand gering halten. Der Kobra X vermisst das Druckbett automatisch an 49 Punkten und gleicht Unebenheiten aus. Manuelles Nivellieren soll dadurch weitgehend entfallen. Eine integrierte 720p-Kamera überwacht zudem den Druck. Sie soll Fremdkörper auf dem Druckbett sowie sogenannte Spaghetti-Fehler erkennen, bei denen ein Druck misslingt und das Gerät weiter Filament ausgibt.
Bedient wird der Kobra X über ein 3,5 Zoll großes Touchdisplay. Dateien lassen sich per WLAN oder USB übertragen. Mit 45,5 x 44,5 x 46,1 cm braucht der offene Drucker allerdings entsprechend Platz auf Schreibtisch oder Werkbank.
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