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Anzeige Vibe Coding zwischen IT-Revolution und Fehlersuche

Vibe Coding verspricht nicht weniger als eine IT-Revolution. Ein Blick auf die Daten zeigt, wo es noch Probleme gibt.
/ Jonas Herrmann
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Vibe Coding soll die IT revolutionieren. (Bild: Pixabay)
Vibe Coding soll die IT revolutionieren. Bild: Pixabay

KI-Unternehmen versprechen regelmäßig, bestimmte Branchen zu revolutionieren und Skills zu demokratisieren. Videos, Bilder, sogar ganze Romane lassen sich von der KI ganz einfach erstellen. Alles, was es braucht, ist eine gute Idee.

Auch das Programmieren soll durch die Technologie möglichst allen ohne Vorkenntnisse zugänglich gemacht werden. Der Begriff Vibe Coding wurde 2025 sogar zum Wort des Jahres gewählt. Aber steckt dahinter tatsächlich die große IT-Revolution, die OpenAI und Co. versprechen?

Programmieren, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben

Die ersten Mainstream-Schritte machte die KI in der Wahrnehmung der meisten Menschen als Chatbot, der fast menschliche Antworten geben und ganz hervorragend Texte erstellen kann. Da es sich bei Code letztlich auch um geschriebenen Text handelt, der auch noch einer wiederkehrenden Logik folgt, wurde die Technologie schnell auch als Tool zum Verfassen von Code verstanden.

Sieht man sich die Daten von Google Trends an, erkennt man, dass das Interesse an "AI Coding" schon ab Ende 2022, also dem Beginn des großen KI-Booms, zu steigen begann. Während sich die öffentliche Debatte noch etwa darum drehte, ob es in Zukunft an Universitäten überhaupt noch Hausarbeiten geben wird, wurde KI schon aktiv zum Schreiben von Code genutzt:

Das Thema nahm allerdings erst Anfang 2025 in der öffentlichen Wahrnehmung richtig an Fahrt auf. Quasi nebenbei lieferte der OpenAI-Mitgründer Andrej Karpathy mit dem Begriff Vibe Coding einen salonfähigen Namen für diese neue Art von IT-Arbeit.

Das Versprechen ist simpel: Mit KI soll jeder und jede auch ohne Vorkenntnisse Apps und Webseiten erstellen können. Wer noch selbst programmiert, gehört quasi zum alten Eisen. Ab Februar 2025 stieg das Suchvolumen explosiv an:

Fehlerhafte neue Welt

Im Verlauf des Jahres 2025 steigerte sich dieser Effekt, gerade im Sommer gab es eine Reihe von Ereignissen, die ihn noch verstärkten. Der Release von Claude 4 und Claude Code sowie die Einbindung des Agent Mode in VS Code brachten neue Möglichkeiten und halfen dem Thema weiter aus der Nische. Probleme gibt es dabei aber bis heute.

Wenn der KI-generierte Code Fehler enthält, sind sie oft kaum nachzuvollziehen. Insbesondere gilt das natürlich, wenn die, die den Code generieren lassen, selbst gar keine Programmierkenntnisse und -erfahrung vorweisen können. Dass im selben Zeitraum auch das Suchinteresse nach "AI Code Review" stark stieg, überrascht daher nur bedingt:

Stand jetzt verhält es sich mit dem Vibe Coding ganz ähnlich wie mit vielen anderen KI-Anwendungen. Das Potenzial ist ersichtlich, vor allem hinsichtlich der möglichen Zeitersparnis. Gleichzeitig muss in der Praxis noch oft eingegriffen werden, um auch tatsächlich die Ergebnisse zu bekommen, die gewünscht sind.

Dieser Inhalt ist Teil einer bezahlten Partnerschaft mit Google zur Förderung von Google Trends.


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