Headset und Maus

Headset

In Zeiten des Homeoffice nimmt die Anzahl an Meetings und Konferenzen nicht ab. Anstatt sich im Konferenzraum gegenüberzusitzen, treffen sich Menschen in Videokonferenz über Programme wie Microsoft Teams, Zoom oder Skype. Um eine gute Sprachqualität zu gewährleisten, empfiehlt es sich, ein hochwertiges Headset zu nutzen. Sowohl Sprach- als auch Klangqualität sind damit deutlich besser als über das PC- oder Laptopmikrofon. Es reicht, ein Stereo-Headset zu verwenden. 5.1-Headsets mit mehreren Lautsprechern pro Ohr sind meist Marketing und nicht besser. Von Vorteil sind auch Headsets, die Zusatzsteuerungen haben, etwa einen Stummschalter für das Mikrofon oder Lautstärkeregler. Zusätzlich ist der Tragekomfort wichtig. Wenn man die Kopfhörer den ganzen Tag trägt, müssen sie vernünftig sitzen und dürfen nicht drücken. Dafür sollte man darauf achten, wie weit sich der Bügel einstellen lässt und wie die Polsterung des Headsets beschaffen ist.

Darüber hinaus ist ein weiterer Faktor wichtig: Noise Cancelling. Wer denkt, das Büro sei laut, wird sich im Homeoffice wundern. Babygeschrei, Straßenlärm oder laute Nachbarn, sie alle können die Heimarbeit zur wahren Nervenbelastung machen. Daher ist Active Noise Cancelling (ANC) empfehlenswert. Dieses gibt es sowohl bei Over-Ear- als auch bei On-Ear-Headsets. Zwar sind die Over-Ear-Headsets etwas größer und dadurch sperriger, allerdings schließen sie besser um das Ohr ab und filtern Umgebungsgeräusche auch ohne ANC besser.

Ein weiterer beachtenswerter Punkt ist Bluetooth. Nutzt man ein Bluetooth- anstelle eines Kabel-Headsets, kann man sich frei bewegen und das Headset auch während der kleinen Pause bedenkenlos auf den Kopf belassen.

Es gibt auch Headsets, die zwei unabhängige Audioquellen simulieren. Damit können Nutzer einen Kanal für Konferenzen und einen anderen etwa für Musik nutzen. Die Lautstärke beider Kanäle kann unabhängig voneinander konfiguriert werden.

Maus

Unerlässlich für ein angenehmes Arbeiten im Homeoffice ist auch die passende Maus. Hier gilt Ähnliches wie bei der Tastatur: Maus und Nutzer müssen zueinander passen. Es gibt simple Mäuse mit zwei Tasten und vielleicht noch einem Rad. Oder Mäuse mit etlichen Sondertasten an den Seiten und speziellen ergonomischen Besonderheiten. Wer Wert auf Mobilität legt, nutzt statt einer kabelgebundenen Maus eine mit kabelloser Verbindung per Bluetooth oder 2,4-GHz-Dongle. Bluetooth hat meist die bessere Energieeffizienz, 2,4 GHz ist dafür schneller und genauer.

Da die meisten Mäuse für Rechtshänder ausgelegt sind, empfiehlt es sich für Linkshänder, eine symmetrische Maus zu nehmen. Alternativ gibt es auch einige Left-Handed-Mäuse, hier ist der Markt allerdings begrenzt.

Ergonomisch sinnvoll kann auch eine Maus mit Trackball sein. Mit diesem erspart man sich das Verschieben der Maus auf dem Schreibtisch und navigiert stattdessen den Trackball an der Maus. Dadurch werden die Handgelenke etwas geschont.

Eine andere Variante ist eine vertikale Maus. Diese hat keinen Trackball, durch die andere Armhaltung wirkt sich diese Maus positiv auf die Handgelenke aus.

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