Steam Machine vs. Golem Entry Plus-PC: Warum Golem-PCs beim Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.Bild:
Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT
Mit der neuen Steam Machine wagt Valve einen weiteren Anlauf im Wohnzimmer-Segment. Das kompakte System setzt auf SteamOS, ein speziell angepasstes AMD-SoC mit Zen-4-Prozessor und RDNA3-Grafik sowie auf ein hochwertiges Gehäusedesign. Die kleinste Variante startet bei 1.039 Euro, die Version mit Controller kostet 1.108 Euro, das Topmodell mit 2 TB SSD und Controller 1.428 Euro. Die technischen Daten lesen sich auf den ersten Blick ordentlich: sechs Zen-4-Kerne mit zwölf Threads, eine RDNA3-Grafikeinheit mit 28 Compute Units, 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher, 8 GB GDDR6-Videospeicher und eine NVMe-SSD. Valve selbst bewirbt die Hardware als System für 4K-Gaming mit 60 FPS unter Einsatz von FSR. Die spannende Frage lautet: Wie attraktiv ist das Angebot im aktuellen Marktumfeld wirklich?
Die Steam Machine im Hardware-Kontext
Wer die Spezifikationen nüchtern betrachtet, erkennt schnell, dass die Steam Machine technisch im Bereich eines soliden Einstiegs- bis unteren Mittelklasse-PCs einzuordnen ist. Bereits erste Analysen und Vergleiche ordnen die Grafikleistung grob in Regionen ein, die eher bei einer Radeon RX 7600 oder einer GeForce RTX 3060 zu erwarten sind. Gleichzeitig bewegt sich die Gesamtleistung laut erster Einschätzungen zwischen Xbox Series X und Playstation 5 Pro. Das Problem entsteht beim Preis. Bereits die kleinste Version der Steam Machine kostet mehr als 1.000 Euro. Für viele PC-Spieler stellt sich damit automatisch die Frage, welche Alternativen es für das gleiche Budget gibt.
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. Das kleinste System der Golem-Reihe kostet aufgrund der aktuellen Rabattaktion 899,90 Euro und bleibt damit unter dem Preis der kleinsten Steam Machine. Dafür erhalten Käufer einen Ryzen 5 5500, 16 GB Arbeitsspeicher, eine 1-TB-SSD und vor allem eine GeForce RTX 5050 mit 8 GB Grafikspeicher. Während die Steam Machine auf eine fest verlötete Spezialhardware setzt, kommt hier klassische Desktop-Hardware zum Einsatz. Das bedeutet nicht nur bessere Erweiterbarkeit, sondern auch Zugriff auf aktuelle Nvidia-Technologien wie DLSS und Frame Generation. Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Der Golem Entry-PC
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ist ein vollwertiger Windows-PC. Neben Spielen laufen Office-Anwendungen, Streaming-Software, Bildbearbeitung oder andere Programme ohne die Kompatibilitätsfragen, die Linux-basierte Systeme gelegentlich mit sich bringen.
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Noch deutlicher wird es beim Golem Entry Plus-PC
Schwierig wird die Argumentation für die Steam Machine allerdings beim Blick auf den Golem Entry Plus-PC
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für aktuell 1.179,90 bei Systemtreff. Hier arbeiten ein Ryzen 7 5700X mit acht Kernen und 16 Threads zusammen mit 32 GB Arbeitsspeicher und einer GeForce RTX 5060. Allein die CPU verfügt bereits über mehr Rechenleistung als das in der Steam Machine verbaute SoC. Auch die RTX 5060 spielt in einer höheren Leistungsklasse als die integrierte RDNA3-Lösung von Valve. Gerade in aktuellen Spielen macht sich das bemerkbar. Während die Steam Machine für 4K-Gaming häufig auf FSR angewiesen ist, liefert der Entry Plus
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bereits in nativen Auflösungen mehr Reserven und profitiert zusätzlich von den neuen Nvidia-Technologien. Beim Arbeitsspeicher wird der Unterschied noch deutlicher: 32 GB statt 16 GB führen zu mehr Zukunftssicherheit und verhindern Engpässe bei modernen Spielen und Anwendungen.
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Preis-Leistung schlägt Design
Die Steam Machine soll keineswegs schlechtgeredet werden. Das Gerät überzeugt aufgrund des kompakten Gehäuses, der hochwertigen Verarbeitung und der einfachen Bedienung die nahtlose Integration in das Steam-Ökosystem. Besonders die 2-TB-Version mit den austauschbaren Frontblenden aus Stoff und Walnussholz besitzt einen gewissen Sammler- und Lifestyle-Charakter. Wer jedoch nur auf die technische Gegenleistung für sein Geld blickt, kommt zu einem anderen Ergebnis. Sowohl der günstigere Golem Entry-PC als auch insbesondere der Golem Entry Plus-PC bieten mehr klassische PC-Hardware für weniger oder vergleichbares Geld. Gleichzeitig bleiben die Systeme individuell konfigurierbar. Arbeitsspeicher, SSD-Kapazität oder weitere Komponenten können angepasst werden, während die Steam Machine als geschlossenes System verkauft wird.
Die aktuelle Marktsituation verschärft den Vergleich
Hinzu kommt die weiterhin schwierige Lage bei Speicherchips und anderen Komponenten. Die gesamte Branche kämpft seit Monaten mit steigenden Preisen und schwankenden Verfügbarkeiten. Umso bemerkenswerter ist es, dass Systemtreff die Golem-PCs nicht nur flexibel anpasst, sondern zusätzlich eine Null-Prozent-Finanzierung anbietet. Gerade im Einstiegssegment ergibt das einen Unterschied.
Die Golem-PCs sind der bessere Deal
Die neue Steam Machine ist ein interessantes Stück Hardware und dürfte vornehmlich Fans des Steam-Ökosystems ansprechen. Das kompakte Design, SteamOS und die hochwertige Verarbeitung sind reizvoll. Sobald jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis in den Mittelpunkt rückt, verschiebt sich das Bild. Der Golem Entry-PC
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unterbietet die Steam Machine preislich und bietet dennoch eine vollwertige Gaming-PC-Plattform. Der Golem Entry Plus
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geht noch einen Schritt weiter und liefert für einen ähnlichen Preis mehr Rechen- und Grafikleistung. Die logische Konsequenz: Wer möglichst viel Gaming-Leistung für sein Geld sucht, ist mit den Einstiegsmodellen der Golem-Reihe derzeit besser dran als mit Valves neuer Steam Machine.