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Anzeige Social Engineering erkennen und Angriffe gezielt abwehren

Social Engineering nutzt Routinen und Kommunikation im Arbeitsalltag aus. Ein Live-Workshop vermittelt Erkennungsmerkmale, typische Muster und konkrete Abwehrschritte für Teams.
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Bild: KI-generiert mit Midjourney

Social Engineering zählt zu den Angriffsmethoden, die ohne technische Schwachstellen auskommen. Stattdessen werden normale Abläufe genutzt: E-Mails, Telefonate, Rückfragen zu Zuständigkeiten oder vermeintlich harmlose Informationen aus dem Tagesgeschäft. Erfolgreiche Angriffe wirken häufig plausibel, weil sie an vertraute Kommunikationsmuster anknüpfen und Zeitdruck oder Hilfsbereitschaft auslösen.

Angriffslogik und Warnsignale

Typische Social-Engineering-Szenarien lassen sich oft auf wiederkehrende Muster zurückführen: eine dringliche Bitte, ein angeblicher Verweis auf interne Prozesse oder der Versuch, Mitarbeitende zu schnellen Entscheidungen zu bewegen. Häufige Angriffswege sind E-Mail und Vishing, also Social Engineering per Telefon. Hinzu kommen vorbereitende Schritte wie OSINT, bei denen öffentlich verfügbare Informationen systematisch ausgewertet werden, um Rollen, Ansprechpartner und Abläufe im Unternehmen zu verstehen.

Übungen für Verhalten und Kommunikation

Für die Abwehr ist nicht nur Fachwissen relevant, sondern auch die Fähigkeit, Gesprächssituationen einzuordnen und sicher zu reagieren. Dazu gehören das Erkennen von Warnsignalen, ein reflektierter Umgang mit dem eigenen Kommunikationsstil und das Einüben passender Abwehrschritte in kritischen Situationen. Ergänzend können Methoden wie "Bodyreading" helfen, Mikromimik und Ganzkörperverhalten als Hinweise in Gesprächen bewusster wahrzunehmen.

Im Live-Training "Social Engineering Angriffe abwehren" am 21. Mai 2026 werden diese Aspekte anhand von Videoanalysen, Rollenspielen und einer Praxisübung vertieft. Die Agenda umfasst Wahrnehmungsübungen und Rollenspiele, eine kompakte Einordnung von Social Engineering, die Analyse eines Social-Engineering-Angriffs anhand eigens gedrehter Videos sowie Elemente zur Persönlichkeitsanalyse und zum Kommunikationstraining.

Weitere Schwerpunkte sind E-Mail und Vishing als häufig erfolgreiche Angriffsvektoren, der Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen und die Einordnung typischer Manipulationstechniken inklusive Gegenmaßnahmen. Abschließend wird ein kompletter Ablauf von OSINT über Aufklärung bis zum Angriff vorgestellt; in der Praxisübung übernehmen Teilnehmer die Angreiferrolle und werten die Ergebnisse im Nachgang aus.

Durchgeführt wird der Workshop von der HiSolutions AG(öffnet im neuen Fenster), einem produkt- und herstellerunabhängigen IT-Consultingunternehmen mit Schwerpunkt IT- und Security-Management.

Der Kurs

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