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Anzeige Sicherheitsvorfälle: Die ersten Schritte entscheiden

First Response auf Security Incidents verlangt klare Abläufe und technische Maßnahmen. Ein Workshop der Golem Karrierewelt vermittelt Vorgehen, Forensik und Beweissicherung.
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Bild: KI-generiert

First Response auf Security Incidents beginnt mit der Frage, welche Maßnahmen nach einem Sicherheitsvorfall zuerst erforderlich sind. Neben der schnellen Einschätzung der Schadenslage müssen technische Spuren gesichert, weitere Schäden begrenzt und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Dabei greifen technische und organisatorische Aufgaben ineinander. Live- und Post-Mortem-Analysen liefern Informationen zum Vorfall, während Notfall- und Krisenorganisation, Kommunikation und Dokumentation den Rahmen für die weitere Reaktion bilden.

Vom Vorfall zur ersten Reaktion

Der Online-Workshop "First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop" der Golem Karrierewelt vermittelt praxisorientiertes Wissen zu den ersten Schritten nach einem Sicherheitsvorfall. Durch den Workshop führt Dr. Jörg Schneider(öffnet im neuen Fenster). Als Sicherheitsberater unterstützt er Kunden bei Incident Response und forensischen Analysen von Ransomware-Fällen bis zu APT-Angriffen auf Industrienetzwerke und ist vom BSI als Vorfall-Experte der höchsten Stufe im Cyber-Sicherheitsnetzwerk zertifiziert.

Ausgangspunkt sind reale Vorfälle und die Frage, welche Reaktionen in der jeweiligen Situation passen. Behandelt werden grundlegende Vorgehensweisen und Phasen eines Vorfalls sowie die Notfall- und Krisenorganisation bei Cyber-Incidents. Hinzu kommt der technische Notbetrieb als Ergänzung zur schnellen Wiederherstellung. Die Teilnehmer lernen, Handlungsoptionen zu bestimmen, erste Maßnahmen auszuwählen und notwendige technische sowie organisatorische Vorbereitungen zu treffen.

Spuren analysieren und sichern

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der IT-Forensik. Der Workshop behandelt forensische Spuren und die Grenzen der IT-Forensik ebenso wie formal korrekte Schritte zur Beweismittelsicherung. Für die Erhebung der initialen Schadenslage werden Live-Analyse und Post-Mortem-Analyse sowie Tools zur Datenakquise, schnellen Prüfung und genaueren Analyse thematisiert.

Auch Informationsquellen zur Bestimmung von Schadsoftware und Angreiferverhalten gehören zur Agenda. Ergänzend geht es darum, während eines Vorfalls effizient zu kommunizieren und zu dokumentieren sowie die Informationen anschließend aufzubereiten. Interaktive Fallstudien zu typischen Vorfallszenarien, praktische Übungen und Anwendungsbeispiele ergänzen die Inhalte.

Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Betriebsverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte und Incident Manager. Vorausgesetzt wird Erfahrung im IT-Betrieb; erste Kenntnisse in IT-Sicherheit, BCM oder Incident Handling sind von Vorteil. Für die Teilnahme werden ein PC oder Notebook mit Headset und ein aktueller Webbrowser für die Konferenzsoftware benötigt. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Der Kurs

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