Anzeige Ryzen 7 9800X3D und 9 9950X3D werden immer günstiger

Im Desktop-Segment sind Prozessoren mit 16 Kernen und mehr keine Seltenheit. Von einer Marktdurchdringung kann jedoch keine Rede sein. Das liegt nicht nur an den hohen Preisen, die einschlägige Prozessoren kosten. Mehr als acht Kerne sind in vielen Fällen gar nicht erforderlich.
An der Spitze dank 3D-V-Cache
So profitieren Spiele nur selten von 12, 16 oder 24 Kernen. Tatsächlich gilt der Ryzen 7 9800X3D als derzeit empfehlenswerteste Gaming-CPU. Dieser Prozessor schickt acht Kerne ins Rennen, beschleunigt diese aber mittels 3D-V-Cache. Dieser Zusatzspeicher gefällt Games so sehr, dass der Chip an allen Mainstream-Prozessoren im gemittelten Spieleranking vorbeizieht.
Der Ryzen 9 9950X3D gilt in Games als gleich schnell. Allerdings nutzen nur acht der 16 Kerne den zitierten Zusatz-Cache. Die anderen schaltet der Chip beim Spielen kurzerhand ab. Als Spieler erhält man am Ende fast das gleiche Produkt, obwohl der Preis des 16-Kern-Prozessors deutlich höher liegt.
Der Ryzen 9 9950X3D ist in Anwendungen natürlich flotter. Das ist aber nur interessant, wenn man Videos bearbeitet oder ähnlich CPU-intensive Prozesse zum Tagesgeschäft gehören.
Preise der Gaming-CPUs im freien Fall
Als der Ryzen 7 9800X3D vergangenen November auf den Markt kam, kostete er nur kurze Zeit den unverbindlichen Verkaufspreis von 529 Euro. Tatsächlich war er schon kurz nach Release nur schwer zu bekommen. In den ersten Wochen riefen Händler daher häufig Preise über 600 Euro auf. Erst um Ostern besserte sich die Lage merklich.
Lag der Preis vom 1. bis zum 23. Juni laut Geizhals-Preisvergleich im Mittel noch bei gut 487 Euro, ruft der derzeit günstigste Shop nur noch 459 Euro auf. Dieser Händler verlangt jedoch 9,90 Euro Versandkosten. Berücksichtigt man den Versand, liegt der niedrigste Preis bei 465 Euro via Ebay. Amazon(öffnet im neuen Fenster) ist mit 468,90 Euro in greifbare Nähe gerückt.
Auch der Ryzen 9 9950X unterschritt in den letzten Wochen die unverbindliche Preisempfehlung von 769 Euro. Nun ruft der derzeit günstige Shop, Mindfactory, 708,99 Euro zusammen mit NBB auf. Amazon schreibt 713(öffnet im neuen Fenster) Euro aufs Preisschild und liegt damit erneut nur knapp darüber.
In beiden Fällen ist das keine Selbstverständlichkeit. Bis vor wenigen Monaten war Amazon eher dafür bekannt, DIY-Hardware deutlich teurer als andere anzubieten. Inzwischen hat der Onlineriese auch das Segment der Hardwarehersteller im Blick.
Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf der Produkte über diese Links erhält Golem.de eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.