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Anzeige: Neue ALDI-SÜD-Gesellschaft - eine Herausforderung für die IT

Kürzlich hat ALDI SÜD in Italien eine neue Regionalgesellschaft eröffnet. Auch die Internationale IT spielte dabei eine große Rolle.

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Die Eröffnung einer neuen Regionalgesellschaft in Italien Anfang Mai stellte eine große Aufgabe für die IT von ALDI SÜD dar.
Die Eröffnung einer neuen Regionalgesellschaft in Italien Anfang Mai stellte eine große Aufgabe für die IT von ALDI SÜD dar. (Bild: ALDI SÜD)

ALDI SÜD hat mittlerweile 6.250 Filialen in 11 Ländern, die von 89 Regionalgesellschaften betreut werden. Jetzt - mitten in der Coronakrise - ist die zweite Regionalgesellschaft in Italien eröffnet worden. Sie verwaltet Einkauf, Filialentwicklung und Buchhaltung für 60 bis 120 Filialen sowie ein großes Lager, von welchem aus die Filialen mit ihren bestellten Waren und Aktionsartikeln beliefert werden. Jede Regionalgesellschaft sorgt dafür, dass der Betrieb in ihren 60 bis 120 Filialen reibungslos funktioniert. Falls eine Regionalgesellschaft an die Grenzen der Lagerkapazität gerät, da diese überdurchschnittlich viele Filialen beliefern muss, wird eine neue eröffnet.

Sebastian Firlus, Senior Project Associate in der Internationalen IT von ALDI SÜD, erklärt, welche Rolle die IT bei der Eröffnung gespielt hat - und welche Herausforderungen sie meistern musste.

Hallo Sebastian, letzte Woche wurde die Regionalgesellschaft in Landriano eröffnet. Kannst du uns erzählen, was dafür alles vorbereitet werden musste?

Sebastian Firlus: Natürlich, gerne. Vonseiten des lokalen Business musste zunächst die Entscheidung für eine neue Gesellschaft getroffen und ein geeigneter Standort ausgewählt werden. Der Standort Landriano in Italien war ein Neubaugebiet, was bedeutet, dass zu Beginn das Grundstück gekauft, diverse Formalitäten mit der Stadt geregelt sowie ein Bauunternehmen beauftragt werden mussten. Danach informierte die Nationale IT in Verona die Internationale IT von ALDI SÜD in Mülheim an der Ruhr über das Eröffnungsdatum sowie die Anforderungen hinsichtlich der benötigten Applikationen. Ab dann begann unsere Arbeit.

ALDI SÜD: Was waren eure ersten Schritte?

Firlus: In der Anfangsphase hat mein Team "Country & Region Openings" mit der Nationalen IT von Italien (Team Hardware & Networks sowie Team Software) eine Telefonkonferenz aufgesetzt, um einige Hintergrundinformationen beziehungsweise Rahmenbedingungen zu erfahren und erste Fragen zu den Anforderungen zu klären. So ist es für uns immer von besonderer Bedeutung, wann die Internetverbindung in der neuen Gesellschaft benötigt wird sowie zu welchem Zeitpunkt Finanz- und Einkaufsanwendungen zur Verfügung gestellt werden sollen.

Häufig ergeben sich diese Meilensteine aus den Eckdaten des Business, beispielsweise des ersten Wareneingangs oder -ausgangs in der neuen Regionalgesellschaft. Anschließend wurde in Mülheim ein Kickoff-Termin mit allen beteiligten Kollegen beziehungsweise Teams der Internationalen IT organisiert, um die Verantwortlichkeiten und Arbeitspakete zu klären.

ALDI SÜD: Und wie ging es dann weiter?

Firlus: Das Team IT Buying kaufte die erforderlichen Lizenzen und die Hardware ein. Darunter fallen verschiedene Server sowie Netzwerkkomponenten. Diese wurden am Standort der Nationalen IT in Verona von den nationalen Kollegen vor Ort sowie internationalen Kollegen per Fernzugriff aufgebaut und konfiguriert. Ebenfalls wurden notwendige Softwarepakete installiert, wie zum Beispiel Backup- und Archivierungslösungen.

Währenddessen wurde das Wide Area Network (WAN) vor Ort in der neuen Regionalgesellschaft eingerichtet. Hierbei muss es immer zwei Anschlüsse an das Gebäude geben, falls eine Leitung ausfällt. Sobald diese Themen abgeschlossen waren, wurde die Hardware, insbesondere die neuen Server, am neuen Standort an das jetzt vorhandene WAN angeschlossen und weitere Applikationen, wie Einkaufsanwendungen und Verwaltungsanwendungen, von unserer Internationalen IT per Fernzugriff installiert und konfiguriert.

ALDI SÜD: Kamen danach noch weitere Projektschritte, an denen die IT beteiligt war?

Firlus: Auch für uns als IT ist eine Gesellschaftseröffnung immer ein Mega-Event, auch wenn wir tatsächlich schon sehr lange vor der finalen Eröffnung mit unseren Arbeitspaketen fertig sind. Da solch ein Projekt sehr groß angelegt ist und unsere IT monatelang daran arbeitet, fiebern wir immer auf den erfolgreichen Abschluss der Eröffnung hin. Sobald das Gebäude stand und die IT eingerichtet war, konnten die ersten Mitarbeiter am neuen Standort einziehen und ihre Arbeit vor Ort aufnehmen. Ab dann wurden erste Bestellungen getätigt und das Lager gefüllt. Anschließend wurden die 28 Filialen, welche die neue Regionalgesellschaft zur Eröffnung von der benachbarten Gesellschaft Oppeano übernommen hat, mit unseren Produkten beliefert. Bei dem Filialtransfer waren wieder Kollegen aus der Internationalen IT beteiligt. Neue Filialen konnten aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie zu diesem Zeitpunkt noch nicht eröffnet werden.

ALDI SÜD: Was waren die größten Herausforderungen?

Firlus: Jede Gesellschaft ist besonders und hat ihre Eigenarten und Herausforderungen. Häufig haben die Länder zusätzlich weitere Besonderheiten, wie beispielsweise andere Palettenmuster in Australien. Dabei sind die einzuhaltenden Deadlines relativ eng gesteckt. Auch die IT-Landschaft verändert sich ständig, so dass das Team sich immer wieder auf neue Themen einstellen muss. Die größte Herausforderung bei dieser Gesellschaftseröffnung war allerdings der extreme Ausbruch der Corona-Pandemie in Italien, der unseren Zeitplan ziemlich unter Druck gesetzt hat und viele neue, individuelle Lösungen notwendig machte. Hier wurde beispielsweise kurzfristig ein System eingeführt, das den Fernzugriff auf die Anwendungen vor Ort erleichtert. Alle verbleibenden Aufgaben, wie zum Beispiel der IT-seitige Filialumzug, mussten unter deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und - falls möglich - per Fernzugriff durchgeführt werden.

Das jedoch macht auch meinen Job des Senior Project Associates richtig faszinierend, da selten die gleichen Aufgaben anfallen und ich immer wieder neue Situationen bewältigen muss. Die Internationalität des Teams sorgt ebenfalls dafür, dass es nie langweilig wird. Am Ende konnten wir dank der tatkräftigen Unterstützung der Kollegen in der Internationalen IT sowie der Nationalen IT in Italien alle Aufgaben innerhalb des Zeitrahmens erledigen und damit für eine erfolgreiche Eröffnung sorgen.

Vielen Dank, Sebastian, für diese spannenden Insights!

Wenn Sie mehr über die Projekte und das Arbeiten in unserer Internationalen IT erfahren möchten, dann sehen Sie sich gerne auf unserer Karrierewebseite um! Wir sind weiterhin auf der Suche nach Talenten, die mit uns die IT von ALDI SÜD weiter nach vorne bringen möchten.

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Über die ALDI SÜD IT

ALDI SÜD IT ist in die Internationale (IIT) und Nationale IT (NIT) aufgeteilt. In der IIT werden IT-Lösungen für den weltweiten Einsatz geschaffen, während die NIT für die deutschen IT-Abläufe verantwortlich ist. Hier werden alle national eingesetzten Systeme betreut und Entwicklungen koordiniert. » Mehr erfahren

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