Anzeige Microsoft Purview: Daten schützen und Risiken erkennen
Microsoft Purview verbindet in Microsoft-365-Umgebungen unterschiedliche Funktionen für Datenklassifizierung, Schutzrichtlinien und die Untersuchung möglicher Risiken. Für die Golem Karrierewelt steht dabei eine zentrale Herausforderung im Fokus: Sensitivity Labels, Data Loss Prevention (DLP) und Insider Risk Management müssen technisch und organisatorisch zusammenspielen.
Ein Schutzkonzept umfasst deshalb mehrere Ebenen. Daten müssen klassifiziert und mit geeigneten Schutzstufen versehen werden, während Richtlinien den Umgang mit sensiblen Informationen in Microsoft-365-Diensten und auf Endgeräten steuern. Hinzu kommen Prozesse, mit denen mögliche Insider-Risiken untersucht werden können.
Schutzstufen und DLP planen
Der eintägige Workshop Microsoft Purview – Labels, DLP & Insider Risk am 15. Oktober 2026 (weitere Termine: 18. März 2027, 8. Juli 2027, 18. November 2027) vermittelt den praktischen Einsatz von Microsoft Purview in Microsoft-365-Umgebungen. Durch den Workshop führt Aaron Siller(öffnet im neuen Fenster), Microsoft MVP und Security Consultant mit über zehn Jahren Erfahrung in der Absicherung von Microsoft-365-Umgebungen. Als Fachbuchautor und Trainer vermittelt er Security-Wissen in Online- und Präsenzformaten.
Ausgangspunkt sind Sensitivity Labels. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit dem Aufbau eines Stufen-Modells sowie mit Content Marking über Header, Footer und Watermarks. Hinzu kommen die Auswahl geeigneter Verschlüsselungsmodelle und die Migration bestehender Label-Strukturen nach Microsoft Purview.
Darauf aufbauend behandelt der Workshop Data Loss Prevention für Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business und Microsoft Teams. Zur Agenda gehören OSP und Wait-on-Send einschließlich JSON-Customization sowie individuelle Popups für unterschiedliche Schutzstufen. Für hochkritische Daten werden außerdem Freitext-Begründungen betrachtet. Endpoint DLP erweitert die Perspektive auf Browser-Uploads, lokale Dateien und nicht verwaltete Endgeräte.
Daten klassifizieren und Risiken untersuchen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erkennung und Klassifizierung sensibler Informationen. Dazu werden Sensitive Information Types und Trainable Classifier behandelt. Eine Live-Demonstration zeigt, wie ein benutzerdefinierter Trainable Classifier erstellt und eingesetzt wird.
Beim Insider Risk Management geht es um Adaptive Scopes, Risikoindikatoren und die Strukturierung von Untersuchungsprozessen für mögliche Insider-Risiken. Damit verbindet der Workshop Datenklassifizierung und Richtliniensteuerung mit Verfahren zur Untersuchung auffälliger Vorgänge.
Abschließend wird das Zusammenspiel von Microsoft Purview, DSPM for AI und Microsoft Copilot erläutert. Damit berücksichtigt die Agenda auch den Schutz von Daten bei der Nutzung von Copilot und anderen KI-Anwendungen. Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren, Compliance-Verantwortliche und Microsoft-365-Architekten. Grundkenntnisse in Microsoft 365 sowie in der Administration von Sicherheits- oder Compliance-Funktionen sind hilfreich.
Der Kurs
- Microsoft Purview – Labels, DLP & Insider Risk: 15. Oktober 2026, online (weitere Termine: 18. März 2027, 8. Juli 2027, 18. November 2027)
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