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Der Mähroboter 600 von Mova setzt auf UltraView-Umweltüberwachungstechnologie. Ein 3D-LiDAR-Sensor erfasst die Umgebung bis zu 30 Meter und in einem Winkel von 360 x 59 Grad. Aus den Messdaten entstehen Punktwolken, aus denen der Roboter eine detaillierte 3D-Karte erstellt. Laut Hersteller erkennt er Hindernisse, plant Wege und bestimmt seine Position zentimetergenau.
Diese Technik ist besonders bei komplexen Flächen nützlich, etwa wenn Bäume, Beete oder Möbel im Weg stehen. Anders als einfache GPS-Systeme soll der Mova 600 so auch bei schwierigen Bedingungen zuverlässig arbeiten.
Einrichtung ohne Kabel
Ein Vorteil des Mähroboters von Mova ist die kabellose Einrichtung. Laut Hersteller muss kein Begrenzungskabel verlegt werden, auch eine RTK-Basisstation ist nicht nötig. Virtuelle Grenzen lassen sich direkt über die App festlegen. Die Kartierung erfolgt automatisch, während der Roboter fährt. Das spart laut Hersteller Zeit beim Setup und erlaubt flexible Anpassungen. Werden Bereiche geändert, lassen sich die Karten einfach in der App aktualisieren.
Die UltraView-Technologie kombiniert Sensordaten für eine präzisere Positionierung als herkömmliches GPS. Laut Hersteller soll der Roboter selbst bei schwachem oder sehr hellem Licht zuverlässig navigieren. Auch geneigte Flächen bis zu 45 Prozent (24 Grad) soll er problemlos bewältigen. Damit ist das Modell laut Angaben nicht nur für flache Rasenflächen geeignet, sondern auch für Gärten mit Hanglage oder unebenem Gelände.
Intelligente Hindernisvermeidung
Hindernisse erkennt der Mova 600 über die 3D-Sensorik und spezielle Algorithmen. Gemäß Hersteller kann er Gartenobjekte oder Tiere innerhalb der festgelegten Bereiche erkennen und umfahren. Zusätzlich reagiert er auf bewegliche Hindernisse und passt seine Route automatisch an. Das System soll einen sicheren Betrieb gewährleisten, ohne dass zusätzliche Sensorleisten oder Kabel nötig sind.
Die MOVAhome-App dient zur Steuerung und Verwaltung. Karten können gespeichert werden, Zeitpläne angepasst und Einstellungen wie Fahrtrichtung oder Mähintensität geändert werden. Eine Dual-Map-Funktion ermöglicht gemäß Hersteller die Verwaltung von zwei getrennten Flächen. Dadurch können unterschiedliche Bereiche unabhängig voneinander gesteuert werden, zum Beispiel Vorder- und Hintergarten.
Für den Mova 600 gibt es eine Garantie von drei Jahren. Wie gut die Navigation, Hinderniserkennung und Kartierung funktionieren, hängt von Gelände, Umgebung und Nutzung ab. Das Gerät zeigt, wie moderne Mähroboter auf Sensorik, App-Steuerung und automatisierte Kartierung setzen.
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Der Mähroboter 600 von Mova
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