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Anzeige KI in der IT-Sicherheit für Pentesting und Resilienz

KI in der IT-Sicherheit kann Tests und Analysen unterstützen, birgt aber auch Fehlerquellen. Ein Workshop der Golem Karrierewelt vermittelt Methoden und Grenzen.
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Bild: KI-generiert

KI in der IT-Sicherheit eröffnet neue Möglichkeiten, Sicherheitstests zu unterstützen und einzelne Arbeitsschritte zu automatisieren. Dabei reicht das Spektrum von Quellcode- und Abhängigkeitsanalysen über Web-Pentests bis zur Prüfung von Infrastruktur und Diensten. Gleichzeitig müssen Ergebnisse von KI-Modellen kritisch bewertet werden, da Halluzinationen und andere unzuverlässige Ausgaben die Analyse beeinflussen können.

Auch die Dokumentation gehört zu diesem Aufgabenfeld. Aus technischen Testergebnissen müssen nachvollziehbare Reports, Empfehlungen und Fixes entstehen. Hinzu kommen Anforderungen an Resilienztests aus Regelwerken und Standards wie NIS2, DORA und ISO 27001.

KI für Sicherheitstests einsetzen

Der zweitägige Workshop "KI-Einsatz in der IT-Sicherheit: Pentesting, Schwachstellenscans, Reporting" der Golem Karrierewelt vermittelt, wie sich KI gezielt für Sicherheitstests einsetzen lässt. Durch den Workshop führt Christian Biehler(öffnet im neuen Fenster), IT-Sicherheitsexperte mit über zehn Jahren Erfahrung als Hacker, Pentester, Berater und Trainer. Seine Schwerpunkte liegen in der technischen und organisatorischen Sicherheit moderner Unternehmensumgebungen mit On-Premise- und Cloud-Infrastrukturen.

Zu Beginn stehen Web-Pentesting mit und ohne KI sowie die zugehörigen Grundlagen und Standards auf der Agenda. Dabei werden Anwendungen, APIs, Dienste und Systeme betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt sind Source Code Audits: Die Teilnehmer befassen sich mit der Identifikation von Schwachstellen im Quellcode sowie mit Abhängigkeiten und Libraries. Dazu gehört auch die Frage, wie sich Abhängigkeitsprüfungen mit KI automatisieren lassen.

Infrastruktur und KI-Modelle prüfen

Für Infrastruktur und Dienste behandelt der Workshop Netzwerk- und Schwachstellenscans mit KI sowie die Überprüfung von Active Directory und Entra ID. Auch die Entwicklung von Proofs of Concept mit KI ist Bestandteil des Programms. Beim Pentesting kommen unter anderem ein KALI MCP-Server sowie CLI-Tools ohne MCP-Server zum Einsatz.

Ein eigener Themenbereich widmet sich dem aktuellen Stand und den Grenzen von KI-Modellen. Dazu zählen die Vor- und Nachteile von Cloud-Modellen gegenüber On-Premises-Modellen sowie Halluzinationen und deren Folgen. Damit verbindet der Workshop die technische Nutzung von KI mit der kritischen Prüfung ihrer Ergebnisse.

Reports und Compliance einbeziehen

Abschließend geht es um Report-Generierung und Dokumentation. Die Teilnehmer lernen, wie sich KI zur Erstellung von Reports einsetzen lässt und wie aus Testergebnissen Empfehlungen und Fixes abgeleitet werden. Bei der regulatorischen Compliance stehen Resilienztests nach NIS2, DORA und ISO 27001 sowie die Anforderungen und die Abdeckung relevanter Testszenarien im Mittelpunkt.

Der Workshop richtet sich an IT-Verantwortliche, ISBs, Product Owner und verwandte Rollen. Grundlegende Linux-Kenntnisse und erste Erfahrungen mit einer CLI sind hilfreich. Demos und eine Übungsumgebung ergänzen die vermittelten Methoden und Werkzeuge.

Der Kurs

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