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Anzeige Keycloak richtig einsetzen: Identity- und Access-Management

Sichere Authentifizierung und zentrales Identity-Management sind zentrale Aufgaben in Unternehmensnetzwerken. Ein Workshop vermittelt den Umgang mit Keycloak als Identity-Provider.
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Bild: KI-generiert

Mit der wachsenden Zahl an Webanwendungen und Diensten in Unternehmensnetzwerken steigen auch die Anforderungen an ein zentrales Identity- und Access-Management. Nutzer sollen sich über einheitliche Verfahren anmelden können, während Administratoren Zugriffsrechte zentral verwalten und überwachen. Open-Source-Lösungen wie Keycloak bieten dafür einen etablierten Ansatz, der Single Sign-On (SSO) und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten verbindet.

Keycloak als zentraler Identity Provider

Der Workshop "Keycloak – Sicheres Identity- & Access-Management" der Golem Karrierewelt am 21.-23. September 2026 (weiterer Termin: 7.-9. Dezember 2026), online, vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Konfiguration und Nutzung von Keycloak als Identity Provider. Durchgeführt wird der dreitägige Workshop von B1 Systems GmbH(öffnet im neuen Fenster), deren Schulungs-, Consulting- und Support-Aktivitäten sich auf Linux- und Open-Source-Lösungen konzentrieren. Teilnehmer lernen, Anwendungen abzusichern und Single Sign-On sowie Multi-Faktor-Authentifizierung umzusetzen.

Von SSO-Grundlagen bis zum Clusterbetrieb

Der Kurs beginnt mit den Grundlagen von Single Sign-On über HTTP(S), darunter das Authentication-Authorization-Accounting-Prinzip sowie zentrale Begriffe wie Identity- und Service-Provider, Tokens und Claims. Anschließend werden Protokolle wie OAuth2, OpenID Connect und JWT behandelt, bevor die Architektur von Keycloak selbst im Fokus steht – von der Abgrenzung zu vergleichbaren Produkten bis zum Aufbau einer Instanz mit Ports, CLI und Admin-GUI.

Am zweiten Tag folgt die Installation von Keycloak im Clusterbetrieb mit Infinispan, die Einrichtung einer relationalen Datenbank sowie Themen wie Upgrades, Backup und Recovery. Der dritte Tag widmet sich der Integration: Betrieb hinter einem Reverse Proxy oder Loadbalancer, Anbindung von User Federation am Beispiel LDAP/AD sowie die Einbindung externer Identity-Provider.

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen

Der Workshop richtet sich an Linux-Administratoren und DevOps Engineers mit fundierten Kenntnissen in der Linux-Systemverwaltung sowie einem Grundverständnis für das Zusammenspiel von Webservern, Webanwendungen und Internetprotokollen. Vorausgesetzt werden zudem Kenntnisse zu HTTP, TLS, OAuth2 und OpenID Connect.

Der Live-Remote-Workshop findet per Videokonferenz statt und umfasst digitale Schulungsunterlagen sowie praktische Übungen zur Konfiguration und Integration von Keycloak. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Der Kurs

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