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Anzeige Barrierefreiheit im Web: BFSG, WCAG und praktische Umsetzung

Barrierefreiheit im Web wird mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele digitale Angebote zum Compliance-Thema. Das modulare Workshop-Angebot der Golem Karrierewelt führt in das Thema ein.
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Bild: Freepik.com

Barrierefreiheit im Web wird durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele Organisationen zu einem verbindlichen Thema. Seit Juni 2025 gelten für zahlreiche digitale Angebote Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung. In Projekten bedeutet das, Zugänglichkeit nicht nur als Checkliste zu behandeln, sondern als wiederkehrendes Kriterium in Design, Entwicklung, Qualitätssicherung und Betrieb zu verankern. Als Orientierung dienen dabei häufig die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sowie die europäische Norm EN 301 549.

Regelwerk und Einordnung

Damit Anforderungen nicht abstrakt bleiben, braucht es eine belastbare Einordnung: Welche Pflichten folgen aus dem BFSG, wie werden WCAG-Erfolgskriterien auf konkrete UI-Komponenten heruntergebrochen und welche Rolle spielt EN 301 549 in Beschaffung, Audits und internen Vorgaben? Der Workshop Barrierefreiheit – BFSG, WCAG & Co. setzt an dieser Schnittstelle an und behandelt Grundlagen, Bewertungskriterien und Vorgehensweisen, um aus Anforderungen eine priorisierte Umsetzungsplanung abzuleiten.

Techniken, Tests und Automatisierung

Ob Barrierefreiheit im Web in der Praxis erreicht wird, entscheidet sich häufig an Details: semantisches HTML, konsistente Tastaturbedienbarkeit, Fokusführung, sinnvolle Aria-Nutzung und ein sauber aufgebauter Accessibility Tree. Ebenso wichtig ist prüfbare Qualitätssicherung, etwa durch automatisierte Checks mit Lintern, Unit- und End-to-End-Tests sowie die Einbindung in CI/CD-Pipelines. Der Workshop Web-Accessibility in der Praxis – Techniken und Automatisierung legt den Schwerpunkt auf die technische Umsetzung und zeigt, wie sich Prüfungen systematisch in Entwicklungsabläufe integrieren lassen und wo ergänzend manuelle Tests erforderlich bleiben.

Zwei Tage für den Gesamtüberblick

Wenn sowohl die Einordnung von Anforderungen als auch die konkrete Umsetzung in einem durchgehenden Rahmen behandelt werden sollen, bietet ein zweitägiges Format die Zusammenführung beider Perspektiven. Dabei werden Anforderungen als überprüfbare Kriterien greifbar und Maßnahmen lassen sich in Reviews, Tests und den laufenden Betrieb einbinden. Der Workshop Grundlagen der Barrierefreiheit im Web kombiniert die Themenblöcke und richtet den Blick auf einen konsistenten End-to-End-Ansatz für Webprojekte.

Alle Workshops werden online durchgeführt; als Arbeitsumgebung genügt ein Webbrowser. Nach Abschluss wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.

Die Kurse

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