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Anzeige 20 Jahre MacBook: Wie Apple den Laptop neu erfand

Das erste Macbook feiert in diesem Jahr den 20. Geburtstag. In dieser Zeit ist es Apple gelungen, eine eigene Produktkategorie zu schaffen.
/ Jonas Herrmann
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Das MacBook Neo (Bild: Apple)
Das MacBook Neo Bild: Apple

Am 16. Mai 2006 stellte Apple mit dem Macbook den Nachfolger der "iBook"-Serie vor. In den 20 Jahren, die seitdem vergangen sind, hat sich das Notebook zu einem zentralen Teil des Apple-Portfolios neben dem iPhone entwickelt. Macbooks stehen für eine hohe Produktionsqualität, erstklassige Leistung sowie maximale Zugänglichkeit für Endnutzer.

Mit dem Macbook Neo hat Apple erst kürzlich auch die erste Budget-Variante der Serie vorgestellt und könnte damit schon bald den Studentenmarkt durcheinanderwirbeln. Ein Blick auf Trend-Daten zeigt, wie stark der Begriff "Macbook" mittlerweile ist.

Die Alternative zum Laptop

Starke Marken gehören seit jeher zur Strategie von Apple. Apple-Fans haben kein Smartphone, sie haben ein iPhone. Sie nutzen auch keine Smartwatch, sondern eine Apple Watch. Statt eines PCs setzen sie auf einen Mac und statt des Laptops kommt eben das Macbook zum Einsatz.

Kaum einem anderen Tech-Hersteller gelingt es in diesem Ausmaß, Begriffe zu prägen und zu besetzen. Abgesehen vielleicht von Google, die das Suchen im Internet quasi komplett für sich vereinnahmt haben. Diese Stärke von Apple zeigt sich auch in den Daten von Google Trends.

Vergleicht man etwa das weltweite Suchvolumen nach den Begriffen "Laptop", "Notebook" und "Macbook", wird klar, wie sehr die Strategie von Apple aufgeht. Den Begriff "Notebook" hat man schon im Jahr 2010 beim Suchinteresse überholt. "Laptop" ist zwar noch immer ein ganzes Stück stärker, "Macbook" kann sich aber durchaus dagegen behaupten:

Dazu kommt natürlich, dass jeder, der etwa nach einem neuen Laptop sucht, bei seiner Recherche früher oder später auch auf die Produktpalette von Apple stoßen wird. Andersherum funktioniert die Rechnung hingegen nicht. Ähnlich wie das iPhone gewissermaßen neben dem Smartphone etabliert wurde, positionieren sich auch Macbooks nicht als Laptops, sondern als Alternative dazu.

Konkurrenzlos an der Spitze

Apple ist natürlich nicht der einzige Hersteller, der versucht, über Markennamen einen Wiedererkennungswert zu erschaffen. Vergleicht man das Suchvolumen des Macbooks aber etwa mit der Konkurrenz von Google, Samsung, Asus oder Lenovo, wird klar, dass dieser Ansatz bei keinem anderen Anbieter so gut funktioniert wie bei Apple:

Das Chromebook steht noch vergleichsweise gut da. Begriffe wie "Ideapad", "Galaxy Book" oder "Zenbook" gehen im direkten Vergleich aber klar unter. Ob man nun lieber zum Laptop oder zum Macbook, zum PC oder zum Mac greift, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Apple weiß, wie der Markt funktioniert und wie man sich darauf zu positionieren hat.

Dieser Inhalt ist Teil einer bezahlten Partnerschaft mit Google zur Förderung von Google Trends.


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