Abo
  • Services:

Anytime: Amazon soll an einem Whatsapp-Konkurrenten arbeiten

Amazon will wohl bald im Messenger-Markt aktiv werden und plant eine Konkurrenz zu Whatsapp. Derzeit befragt Amazon Kunden nach ihren Wünschen für einen Messenger-Dienst.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon will auch bei Messengern mitmischen.
Amazon will auch bei Messengern mitmischen. (Bild: David Ryder/Getty Images)

Amazon will wissen, was seine Kunden von einem guten Messenger-Dienst erwarten und führt derzeit Befragungen durch. Das berichtet AFTVNews. Dem Magazin liegen Bildschirmfotos der Befragung vor. Demnach könnte der Dienst unter dem Namen Anytime erscheinen. Eine Anfrage von Techcrunch an Amazon blieb bislang unbeantwortet. Allerdings ist es bei Amazon unüblich, über Produkt zu sprechen, die noch nicht offiziell vorgestellt wurden.

Einkaufen über Anytime

Stellenmarkt
  1. SWM Services GmbH, München
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Der Messengerdienst soll den Magazinangaben zufolge auch Funktionen sozialer Netzwerke abdecken und damit die Anforderungen heutiger Nutzer erfüllen. Über Anytime soll es möglich sein, direkt einkaufen zu können, Reservierungen etwa in einem Restaurant vorzunehmen oder Flüge, Hotels und ähnliches zu buchen.

Bei den klassischen Messenger-Funktionen wird eine zuschaltbare Verschlüsselung wie bei der Absicherung von Online-Banking-Konten versprochen. Derzeit ist unklar, ob sich generell alle Nachrichten verschlüsseln lassen oder ob das nur für bestimmte Chats möglich ist. Neben Text-Chats und Gruppen-Chats sollen darüber auch Videotelefonate möglich sein.

Anfang des Jahres hat Amazon mit Chime ein Videokonferenzsystem für Unternehmen vorgestellt. Es ist ein Teil von Amazon Web Services und kann als direkter Konkurrent zu bereits etablierten Produkten wie etwa Cisco Webex, Gotomeeting oder Microsoft Skype for Business angesehen werden. Die Chime-Plattform könnte dann möglicherweise auch in Anytime genutzt werden - nur eben zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Privatnutzern.

Für die Kontaktaufnahme in Anytime soll keine Nummer erforderlich sein. Andere Nutzer sollen über den Namen gefunden werden. Wie Anwender hier vor allem bei Allerweltsnamen den passenden Kontakt finden sollen, ist laut dem Magazinbericht noch nicht bekannt.

Anytime-Client für verschiedene Gerätegattungen

Anytime soll es wohl für Smartphones, Tablets und Computer geben. Möglicherweise wird der Dienst auch einmal in Alexa integriert. Das Versenden von Chatnachrichten wäre dann problemlos mit der Stimme möglich - und wäre dann auch mit den Echo-Geräten machbar. Aufgeführt sind die Echo-Geräte bislang jedoch nicht.

Der Alexa-Dienst hat im Mai 2017 eine Telefoniefunktion erhalten, die in Deutschland allerdings noch nicht freigeschaltet ist. Damit ist eine hausinterne Telefonanlage realisierbar, es können aber auch andere Echo-Besitzer angerufen werden. Dementsprechend wäre es nur folgerichtig, wenn Amazon seinen eigenen Messenger-Dienst langfristig auch mit Alexa verknüpft.

Amazon hat Anytime bisher nicht offiziell vorgestellt und es gibt derzeit auch keine Angaben dazu, wann damit zu rechnen ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,02€
  2. 12,99€
  3. 4,99€
  4. 33,49€

win.ini 18. Jul 2017

Threema...

LinuxMcBook 17. Jul 2017

Welches bisherige Verhalten von Amazon lässt dich diesen Beitrag schreiben?

berritorre 17. Jul 2017

Ja, wir sollten gerne mal auch nach Asien schauen. Da kommt nicht nur Billigramsch her...

deutscher_michel 17. Jul 2017

..ist die starke Ambition von Facebook, den Bereich des Werbe-Trackings aufzumischen und...

nightmar17 17. Jul 2017

Jap, weil das nur Nerds wollen.


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /