Abo
  • Services:

Antwort auf Spotify Free: Amazon plant werbefinanziertes Musikstreaming

In Kürze gibt es wohl eine dritte Version von Amazon Music. Das Unternehmen will eine werbefinanzierte Variante seines Musikstreamingdienstes auf den Markt bringen. Noch vor Ostern ist die Antwort auf Spotify Free geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine dritte Version von Amazon Music kommt noch vor Ostern.
Eine dritte Version von Amazon Music kommt noch vor Ostern. (Bild: Jason Kempin/Getty Images for CRS)

Spotify hat es vorgemacht, Google hat versucht, es zu kopieren, nun will es Amazon probieren: einen rein durch Werbung finanzierten Musikstreamingdienst. Damit würde Amazon drei verschiedene Musikstreamingabos mit unterschiedlichem Leistungsumfang anbieten. Nach Informationen von Billboard will Amazon das neue Angebot noch vor Ostern veröffentlichen. Wie der Dienst heißen wird, ist nicht bekannt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Ilmenau
  2. ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V., Bielefeld

Die kostenlose Variante von Amazon Music soll einen kleineren Katalog an Titeln haben als der zum Prime-Abo gehörende Dienst Prime Music, der Kunden Zugriff auf über 2 Millionen Titel erlaubt. Wer ein Prime-Abo bei Amazon gebucht hat, kann Prime Music ohne weitere Kosten nutzen - auch mit einem Alexa-kompatiblem Lautsprecher.

Nach den vorliegenden Informationen will Amazon die werbefinanzierte Variante von Amazon Music über seine Echo-Lautsprecher vermarkten. Nähere Details gibt es dazu noch nicht. Es ist auch offen, ob der neue Dienst dann auch auf Smartphones genutzt werden kann oder ob dieser nur auf Echo-Lautsprechern zur Verfügung steht. Amazon wollte die Angaben nicht kommentieren.

Konkurrenz zu Spotify Free

Amazon würde damit eine Art Konkurrenz zu Spotify Free anbieten. Der kostenlose Dienst von Spotify wird ebenfalls mit Werbung finanziert, erlaubt aber - anders als der geplante Dienst - den Zugriff auf alle Musiktitel. Alben und viele Wiedergabelisten können dabei aber nur als Zufallswiedergabe abgespielt werden. Damit wird das gezielte Abspielen einzelner Stücke erschwert. In einigen Wiedergabelisten ist diese Beschränkung aber seit einem Jahr für Spotify-Free-Kunden verschwunden.

Mit Amazon Music Unlimited bietet das Onlinekaufhaus einen weiteren Musikstreamingdienst an, der über 50 Millionen Titel umfasst. Der Umfang entspricht damit grob dem, was Spotify, Apple Music, Google Play Musik, Youtube Music, Deezer und Co. anbieten. In Amazons Musikkatalog fehlen meist Hörbücher, die es bei konkurrierenden Anbietern gibt. Der Grund ist: Amazon bietet mit Audible ein spezielles Hörbuch-Abonnement an, das die anderen Anbieter nicht parallel im Sortiment haben.

Amazon Music Unlimited kostet regulär 9,99 Euro im Monat, also genau so viel wie die konkurrierenden Dienste. Prime-Abonnenten erhalten das Angebot für 7,99 Euro im Monat, und es gibt ein spezielles Echo-Abo für monatlich 3,99 Euro. Damit kann der Inhalt von Music Unlimited nur auf einem einzigen Echo-Lautsprecher abgespielt werden, und auch nur auf den Alexa-Lautsprechern von Amazon selbst. Dieses Abo gibt es nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller. Wer zwei Alexa-Lautsprecher zu einem Stereopaar verbunden hat oder einen Lautsprecher mit dem Echo Sub nutzt, konnte das Abo dafür zumindest zeitweilig nicht nutzen, wie wir Ende 2018 feststellten. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Amazon diesen Fehler mittlerweile korrigiert hat.

Auch interessant



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199€ + Versand
  2. 18,99€
  3. ab 194,90€

Ely 15. Apr 2019 / Themenstart

Ich habe mich weitgehend von Werbung abgeschottet. Im Auto gibts Musik über das...

V4lt05 15. Apr 2019 / Themenstart

EOM

ul mi 15. Apr 2019 / Themenstart

Ich erwarte eigentlich, dass Amazon in den nächsten 18 Monaten die Express-Lieferung für...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
    Leistungsschutzrecht
    Das Lügen geht weiter

    Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
    2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
    3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
    ANC-Kopfhörer im Test
    Mit Ach und Krach

    Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
    2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
    3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

      •  /