Antriebswende: Audi stellt Werke auf E-Auto-Produktion um

Alle Audi-Produktionsstandorte weltweit sollen bis Ende dieses Jahrzehnts sollen elektrisch angetriebene Modelle produzieren. Das teilte Audi(öffnet im neuen Fenster) bei der Vorstellung der Unternehmensstrategie Vorsprung 2030 mit. Dafür werden alle Mitarbeiter bis 2025 mit einem Weiterbildungsbudget von rund 500 Millionen Euro vorbereitet.
Bereits heute produzieren die Standorte Böllinger Höfe und Brüssel vollelektrische Fahrzeuge in Serie. Ab nächstem Jahr wird auch in Ingolstadt mit dem Audi Q6 E-Tron ein reines Elektromodell vom Band rollen.
In den kommenden Jahren werde darüber hinaus in Neckarsulm, San José Chiapa und Győr sukzessive die Produktion reiner Elektroautos starten, teilte Audi weiter mit. Konkrete E-Modelle für die Standorte wurden noch nicht genannt.
Im Jahr 2029 sollen alle Produktionsstandorte mindestens ein vollelektrisches Fahrzeug herstellen. Die Produktion der verbleibenden Verbrennermodelle wird – angepasst an die örtlichen Gegebenheiten – bis Anfang des nächsten Jahrzehnts sukzessive eingestellt.
Für den chinesischen Markt hält sich Audi eine Tür offen und rechnet damit, dass dort über 2033 hinaus Autos mit Verbrennungsmotoren lokal produziert werden könnten.
"Wir werden den Umstieg in die E-Mobilität nutzen, um über die notwendigen Umrüstungen auch große Produktivitäts- und Optimierungssprünge zu machen" , sagte Audi-Produktionsvorstand Gerd Walker. Die jährlichen Fabrikkosten sollten bis 2033 um die Hälfte reduziert werden.