Anton-App: Sicherheitslücke bei populärem Lernprogramm

Die Daten der Schüler sind bei der Anton-App offenbar auf einfache Weise einsehbar gewesen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Gerade in der Coronapandemie sind Lern-Apps wie Anton sehr beliebt.
Gerade in der Coronapandemie sind Lern-Apps wie Anton sehr beliebt. (Bild: Pixabay)

In dem populären Lernprogramm Anton hat es eine Sicherheitslücke gegeben. Dadurch hätten Daten wie Vor- und Nachname der Schüler, Klassenzugehörigkeit, Schule und Lernfortschritte von außen abgegriffen werden können, teilte der Bayerische Rundfunk (BR) am Mittwoch mit. Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben.

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Die Berliner Firma Solocode, Entwickler der Anton-App, räumte demnach die Sicherheitslücke ein. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei "kein Missbrauch potenziell unberechtigt abrufbarer personenbezogener Daten erfolgt". Derzeit werde untersucht, ob es in der Vergangenheit Versuche gegeben habe, die Sicherheitslücke auszunutzen. Betroffene Schulen, Nutzer und die Datenschutzbeauftragten würden umgehend informiert.

In dem BR-Bericht heißt es, die Daten seien weder mit einem Passwort noch mit anderen Sicherheitsvorkehrungen geschützt und mit wenigen Klicks einsehbar gewesen. Der Hersteller habe nach dem Hinweis der Journalisten schnell reagiert und nur wenige Stunden benötigt, um die Sicherheitslücke zu schließen. Nach den BR-Informationen war es für Außenstehende theoretisch auch möglich, sich als Lehrkraft auszugeben und Nachrichten an Schüler in Lerngruppen einzustellen.

Anton ist eine werbefreie Lern-App für die Fächer Deutsch, Mathematik, Musik, Sachkunde und Deutsch als Zweitsprache für die Klassen 1 bis 10. Über die Anton-Plattform können Lehrkräfte für ihre Schulklassen Aufgaben zuweisen und den Lernfortschritt verfolgen. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

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