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AntMe V2: Programmieren lernen mit Ameisen

"GeheZu(zucker)": Mit solchen Befehlen lässt sich im Lernspiel AntMe V2 eine Ameise steuern – und gleichzeitig das Programmieren lernen. Die Entwickler wollen die Software nun erweitern und wenden sich deshalb an die Community.
/ Peter Steinlechner
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Ameise (Bild: Eric Feferberg / AFP /Getty Images)
Ameise Bild: Eric Feferberg / AFP /Getty Images

Eine Ameise braucht Zucker zum Überleben. Nur: Wie kommt sie an den Nährstoff? In der Lernsoftware AntMe ist es Aufgabe des Spielers, dem Insektengehirn die nötige Intelligenz zu verleihen, damit sie etwa einen süßen Apfel suchen und vor allem finden kann. Jetzt haben die Macher eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) gestartet, mit der sie bis Mitte September 2014 60.000 Euro sammeln wollen.

AntMe 2.0 – Trailer (Crowdfunding)
AntMe 2.0 – Trailer (Crowdfunding) (04:03)

Mit dem Geld soll AntMe weiterentwickelt werden. Außerdem sollen Lehrmaterialien erstellt und die Aufmachung des Spiels durch Grafiken verschönert werden. Falls mehr Geld zusammenkommt, sind weitere Tiervölker und Kampagnen geplant, etwa Wanzen sowie eine echte 3D-Ansicht und ein Multiplayermodus.

AntMe gibt es seit rund acht Jahren. Das Spiel verwendet zum Steuern der virtuellen Ameisen die Sprache C# (oder VB.Net) und gängige Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio, setzt dabei aber zum Absenken der Hemmschwelle bei Schülern auf deutsche Befehle.

Das Programm wurde lange von einem gemeinnützigen Verein mit Unterstützung von Microsoft betrieben. Im Juni 2014 ist dann das Entwicklerstudio AntMe!(öffnet im neuen Fenster) entstanden, das AntMe V2 programmieren möchte. Die Software soll auch künftig kostenlos angeboten werden.


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