• IT-Karriere:
  • Services:

Antivirus: Windows-Defender soll Scareware automatisch entfernen

"Sie haben 35 Viren auf dem PC. Zahlen Sie jetzt, um diese zu bereinigen" - solche und ähnliche Warnungen von Programmen will Microsoft demnächst nicht mehr zulassen und entsprechende Software mit dem Defender automatisch entfernen.

Artikel veröffentlicht am ,
"Your computer is hacked ..."
"Your computer is hacked ..." (Bild: Jörg Thoma)

Microsoft will mit dem Windows-Defender ab kommendem März bestimmte Software automatisch entfernen, die Nutzern kostenpflichtige Updates verkaufen will. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens bestimmte Programme, die Nutzern eine Zwangssituation vorgaukeln, die nur durch eine Zahlung zu beheben sei ("coercive messaging").

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. Mediaopt GmbH, Berlin

Sogenannte Scareware ist seit Jahren im Umlauf und verunsichert Nutzer immer wieder. Nach Angaben von Microsoft soll Software entfernt werden, die besonders alarmistische Warnungen ausgibt oder Risiken übertreibt. Manche Programme gaukeln Nutzern eine Infektion mit Viren oder anderer Schadsoftware vor, auch wenn außer der Scareware keine bösartige Software auf dem System vorhanden ist.

"Unerwünschte Software"

Windows Defender soll entsprechende Programme ab dem 1. März als "unerwünschte Software" klassifizieren und im Zweifelsfall entfernen. Microsoft will auch Rückmeldungen von Kunden entgegennehmen, um festzustellen, welche Software aktuell in diese Kategorie fällt. Dazu stellt das Unternehmen ein spezielles Upload-Formular zur Verfügung.

Im Jahr 2016 hatte Microsoft einen ersten Anlauf gestartet, unerwünschte Software zu entdecken. Eine Übersicht über die Kriterien findet sich hier. Windows Defender ist in aktuelle Windows-Versionen integriert und ab Werk aktiv. Nutzer können sich aber entscheiden, einen anderen Virenscanner zu installieren. Um das Prozedere hat es in der Vergangenheit immer wieder Auseinandersetzungen zwischen dem Unternehmen und anderen Sicherheitsanbietern, vor allem Kaspersky, gegeben.

Außer vor unerwünschten Programmen warnt Microsoft regelmäßig vor gefälschten Support-Anrufen angeblicher Mitarbeiter des Unternehmens. Normalerweise sollten Nutzer dort sofort auflegen, Golem.de hat einen der Betrüger mal in einer virtuellen Maschine arbeiten lassen und festgestellt, dass Dirty Harry Windows für kaputt erklärte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...
  2. 31,99€

FreiGeistler 07. Feb 2018

Sollte doch mal *irgenwie* Scareware in die Repos gelangen, wird sie schnell gemeldet...


Folgen Sie uns
       


Canon EOS R5 - Test

Canons spiegellose Vollformatkamera EOS R5 kann Fotos mit 45 Mpx aufnehmen und Videos in 8K - aber Letzteres nur mit Einschränkungen.

Canon EOS R5 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt
Elektromobilität
Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt

2020 war ein erfolgreiches Jahr für die Elektromobilität. Dieser Trend wird sich fortsetzen: ein Überblick über die Neuerscheinungen 2021.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Prototyp vorgestellt VW-Laderoboter im R2D2-Style kommt zum Auto
  2. E-Auto VDA-Chefin fordert schnelleren Ausbau von Ladesäulen
  3. Dorfauto im Hunsrück Verkehrswende geht auch auf dem Land

Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
Es funktioniert zu selten gut

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
  2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

    •  /