• IT-Karriere:
  • Services:

Antivirus: US-Bundesbehörden bekommen Kaspersky-Verbot

Protektionismus? Die USA verbieten den Einsatz von Kaspersky-Produkten auf allen Computern von Bundesbehörden. Aus Gründen der "nationalen Sicherheit", wie Trumps Heimatschutzministerin Elaine Duke sagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Eugene Kaspersky bestreitet Spionagevorwürfe.
Eugene Kaspersky bestreitet Spionagevorwürfe. (Bild: Kaspersky Lab)

Die US-Regierung verbietet ab sofort den Einsatz von Kaspersky-Software auf Rechnern der Bundesverwaltung. Das ordnete die Heimatschutzministerin Elaine Duke an. Zur Begründung verwies sie auf angebliche Geheimdienst- und Regierungskontakte der russischen Softwarefirma.

Stellenmarkt
  1. Bundesnachrichtendienst, Berlin
  2. Wahl EMEA Services GmbH, Unterkirnach bei Villingen-Schwenningen (Home-Office möglich)

Produkte von Kaspersky Labs würden demnach die nationale Sicherheit der USA gefährden, weil russische Regierungsbehörden angeblich vorhandene Backdoors nutzen könnten, um vertrauliche Informationen zu kopieren und für Spionagezwecke zu nutzen. Nachdem bereits Neuanschaffungen für bestimmte Ministerien verboten waren, sollen nach dem Beschluss alle Versionen von Kaspersky von den Rechnern der Verwaltung entfernt werden.

Firmengründer Eugene Kaspersky bestreitet die Vorwürfe. Er sagte: "Das Unternehmen hat niemals und wird niemals irgendeiner Regierung auf der Welt dabei helfen, Cyberspionage zu betreiben." Das Unternehmen mache 85 Prozent seiner Umsätze außerhalb von Russland. Man werde dem Heimatschutzministerium weitere Belege vorlegen, dass die Anschuldigungen unbegründet seien.

Best Buy verkauft kein Kaspersky mehr

Im eskalierenden Streit zwischen den USA und Russland hatte zuvor die Handelskette Best Buy entschieden, keine Kasppersky-Produkte mehr in ihren Läden anzubieten. Kunden können sich Produkte von Kaspersky außerdem im Geschäft vom Rechner entfernen lassen.

Die USA sind nicht das einzige Land, das entsprechende protektionistische Maßnahmen durchführt. Ausländische Virenscanner und bestimmte Programme dürfen auf den Rechnern chinesischer Ministerien nicht mehr verwendet werden. Nach Auseinandersetzungen hatte sich Microsoft bereiterklärt, eine eigene Version von Windows 10 für die chinesische Regierung zu entwickeln - ohne Cloud-Dienste wie Onedrive und mit chinesischen Verschlüsselungsalgorithmen, die von der lokalen Regierung überwacht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 379€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. PC-Gehäuse bis -50% und Weekend Sale)
  3. (u. a. Surviving Mars - First Colony Edition für 5,29€, Monopoly - Nintendo Switch Download Code...
  4. 279,99€ (Vergleichspreis 332,19€)

PSmith 20. Sep 2017

Dass die deutsche Bundesregierung für wichtige Dokumente nur Linux benutzt, halte ich für...

Truster 14. Sep 2017

Tjaha, warum soll's heute denn anders sein? Solange der Mensch existiert, wird es keinen...

Anonymer Nutzer 14. Sep 2017

Kwt


Folgen Sie uns
       


Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen - aber das gelingt oftmals nicht. Überraschenderweise spielen Siri, Google Assistant und Alexa bei gleichen Sprachbefehlen andere Sachen, obwohl alle auf Apple Music zugreifen.

Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /