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Antivirus: Kaspersky zieht Kartellbeschwerde gegen Microsoft zurück

Microsoftund Kaspersky schließen Frieden: Der Antivirushersteller will nicht länger gegen Softwarehersteller vorgehen. Microsoft will im Fall Creators Update einige Änderungen vornehmen.

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Eugene Kaspersky hat keine Probleme mehr mit Microsoft.
Eugene Kaspersky hat keine Probleme mehr mit Microsoft. (Bild: Michael Campanella/Getty Images)

Die Sicherheitsfirma Kaspersky will nach eigenen Angaben alle notwendigen Schritte unternehmen, um die gegen Microsoft eingereichten Kartellbeschwerden zu stoppen. Das Unternehmen teilt in einem Blogpost mit, Microsoft sei auf die wesentlichen Bedenken im Umgang mit Antivirenlösungen anderer Hersteller so eingegangen, dass die kartellrechtliche Klärung nicht mehr notwendig sei.

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Kaspersky hatte sich beschwert, dass Microsoft Hersteller anderer Antivirusprodukte in Windows 10 benachteilige, weil einige Meldungen missverständlich formuliert seien. Außerdem sei es vorgekommen, dass Lösungen von Drittherstellern nach Updates abgeschaltet wurden, weil diese nicht mehr kompatibel waren. Microsoft habe jetzt zugesichert, den Herstellern mehr Zeit zur Anpassung der eigenen Software zu geben, schreibt Kaspersky.

Microsoft hatte nach den ursprünglichen Anschuldigungen beteuert, andere Hersteller nicht zu benachteiligen. Diese hätten ausreichend Zeit, sich auf Updates vorzubereiten. Trotzdem sah das Unternehmen sich jetzt offenbar veranlasst, Änderungen vorzunehmen. Diese sollen im Fall Creators Update aktiviert werden.

Nutzer bekommen neue Warnmeldungen

Künftig soll es auch Drittherstellern erlaubt sein, Warnmeldungen an Nutzer zu senden, etwa wenn das Abonnement für den Virenscanner bald ausläuft. Bislang konnte es passieren, dass Nutzer vom Ende des Abonnements nichts mitbekamen und Microsoft dann automatisch die eigene Lösung Windows Defender aktivierte. Diese bezeichnet Eugene Kaspersky als minderwertig, wobei umstritten ist, ob kommerzielle Antivirusprodukte tatsächlich einen besseren Schutz bieten.

Reine Antivirusprodukte sind mittlerweile ein Auslaufmodell. Kaspersky will ab Herbst auch in Deutschland eine kostenfreie Version seines Virenscanners anbieten, der Aufpreis für die kostenpflichtige Version soll durch einen VPN und andere Dienste gerechtfertigt werden. Auch der Hersteller F-Secure will Nutzer künftig mit Produkten locken, die neben einem Antivirus weitere Funktionen bieten.



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guenther62 03. Sep 2017

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stuft Ubuntu als sicher ein...


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