Antivirensoftware: Malwarebytes erklärt Probleme mit IP-Blocks und RAM-Last

Einige Nutzer der Software Malwarebytes Premium für Windows hatten auf einmal einen vollen Arbeitsspeicher und konnten auf einige IP-Adressen nicht mehr zugreifen. Schuld ist ein fehlerhaftes Update. Malwarebytes liefert einen Fix - und eine Erklärung nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Fehler in Malwarebytes-Software verursacht Leistungsprobleme.
Ein Fehler in Malwarebytes-Software verursacht Leistungsprobleme. (Bild: Pixabay.com)

Am vergangenen Wochenende hat das Softwareunternehmen Malwarebytes eine fehlerhafte Version seines Antivirenprogramms für Windows verteilt. Nach dem Update berichteten einige Kunden von abnormalem Verhalten ihrer Software: Es wurden etwa eine große Anzahl IP-Adressen geblockt und eine ungewöhnlich große Menge Arbeitsspeicher in Anspruch genommen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Technische Universität München, Garching
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Direct Line Marketing und Kommunikation GmbH, Hamburg
Detailsuche

Bereits 15 Minuten nach Veröffentlichung des Updates gingen die Berichte ein. Malwarebytes hat die Probleme nach eigenen Angaben mittlerweile über die Version 1.0.3803 gelöst. Die Fehler traten zuvor in den Versionen 1.0.3789 bis 1.0.3802 auf. Der Grund für das Verhalten der Software: eine fehlende Implementation einer Syntaxkontrolle, die Malwarebytes schlicht vergessen hatte.

Nur Premium-Versionen für Windows betroffen

Zu betroffenen Produkten des Herstellers zählen die Premium- und Testversionen für Windows, Malwarebytes Endpoint Security und Endpoint Protection. Softwareversionen für MacOS, Android und die freie Version für Windows haben die Fehler nicht. Ebenfalls nicht betroffen sind weitere Malwarebytes-Produkte wie ADWcleaner und Incident Response inklusive Cloud-Console für Windows und Mac.

Eine Konsequenz aus dem fehlerhaften Rollout zieht Malwarebytes: Das Unternehmen stellt sein Veröffentlichungssystem um, das für die Verteilung von Updates genutzt wird. Im Falle eines Fehlers soll die Software damit schneller auf eine frühere Version zurückgepatcht werden können. Außerdem werden die Entwickler in Zukunft mehr Computer in Testumgebungen einbinden. Das soll das Entdecken von möglichen Fehlern im Programm verbessern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Proctrap 05. Feb 2018

welche Syntax ? wieso brauchten sie dafür eine ? was hat das mit IP sperren zu tun...

cpt.dirk 05. Feb 2018

Das kann natürlich sein - seit ich privat Windows abgeschafft habe, bin ich nicht mehr...

wertzuiop123 02. Feb 2018

ist jetzt bereits 1.0.3841 Geht ja schnell



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Hybridmagnet: Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld
    Hybridmagnet
    Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld

    Mit einem Hybridmagneten hat ein Team in China einen Rekord aus den USA für das stärkste stabile Magnetfeld überboten.

  2. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /