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Antivirensoftware: Malwarebytes erklärt Probleme mit IP-Blocks und RAM-Last

Einige Nutzer der Software Malwarebytes Premium für Windows hatten auf einmal einen vollen Arbeitsspeicher und konnten auf einige IP-Adressen nicht mehr zugreifen. Schuld ist ein fehlerhaftes Update. Malwarebytes liefert einen Fix - und eine Erklärung nach.
/ Oliver Nickel
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Ein Fehler in Malwarebytes-Software verursacht Leistungsprobleme. (Bild: Pixabay.com)
Ein Fehler in Malwarebytes-Software verursacht Leistungsprobleme. Bild: Pixabay.com

Am vergangenen Wochenende hat das Softwareunternehmen Malwarebytes eine fehlerhafte Version seines Antivirenprogramms für Windows(öffnet im neuen Fenster) verteilt. Nach dem Update berichteten einige Kunden von abnormalem Verhalten ihrer Software: Es wurden etwa eine große Anzahl IP-Adressen geblockt und eine ungewöhnlich große Menge Arbeitsspeicher in Anspruch genommen.

Bereits 15 Minuten nach Veröffentlichung des Updates gingen die Berichte ein. Malwarebytes hat die Probleme nach eigenen Angaben mittlerweile über die Version 1.0.3803 gelöst. Die Fehler traten zuvor in den Versionen 1.0.3789 bis 1.0.3802 auf. Der Grund für das Verhalten der Software: eine fehlende Implementation einer Syntaxkontrolle, die Malwarebytes schlicht vergessen hatte.

Nur Premium-Versionen für Windows betroffen

Zu betroffenen Produkten des Herstellers zählen die Premium- und Testversionen für Windows, Malwarebytes Endpoint Security und Endpoint Protection. Softwareversionen für MacOS, Android und die freie Version für Windows haben die Fehler nicht. Ebenfalls nicht betroffen sind weitere Malwarebytes-Produkte wie ADWcleaner und Incident Response inklusive Cloud-Console für Windows und Mac.

Eine Konsequenz aus dem fehlerhaften Rollout zieht Malwarebytes: Das Unternehmen stellt sein Veröffentlichungssystem um, das für die Verteilung von Updates genutzt wird. Im Falle eines Fehlers soll die Software damit schneller auf eine frühere Version zurückgepatcht werden können. Außerdem werden die Entwickler in Zukunft mehr Computer in Testumgebungen einbinden. Das soll das Entdecken von möglichen Fehlern im Programm verbessern.


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