• IT-Karriere:
  • Services:

Antivirenentwickler: John McAfee soll Morde und Vergewaltigung begangen haben

Ein Dokumentarfilm erhebt schwere Anschuldigungen gegen John McAfee. Während seiner Zeit in Belize soll er zwei Männer getötet und eine Frau vergewaltigt haben. McAfee weist die Vorwürfe zurück und wirft dem Filmteam vor, Quellen bestochen zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine neue Dokumentation erhebt schwere Vorwürfe gegen John McAfee.
Eine neue Dokumentation erhebt schwere Vorwürfe gegen John McAfee. (Bild: Tiff/Showtime)

John McAfee soll während seiner Zeit in Belize zwei Morde begangen und eine Frau unter Drogeneinfluss vergewaltigt haben. Diese Vorwürfe erhebt ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel "Gringo: The dangerous life of John McAfee", der am 24. September in den USA bei Showtime Premiere haben wird und über den The Verge berichtet. Dass McAfee seinen damaligen Nachbarn in Belize umgebracht haben soll, ist kein neuer Vorwurf.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Die Doku unterstellt dem Gründer der Sicherheitsfirma McAfee aber darüber hinaus, einen Geschäftsmann "gefoltert und getötet" zu haben. Der Film der Oscar-Preisträgerin Nanette Burstein beruht auf Interviews mit mehreren Zeugen aus McAfees Zeit in Belize.

Einige der Interviewpartner bezichtigen McAfee vor laufender Kamera, dass er 5.000 US-Dollar an einen Bodyguard gezahlt haben soll, um seinen Nachbarn Gregory Faull zu ermorden, weil dieser einen seiner Hunde vergiftet haben soll.

McAfee soll dem Film zufolge einen weiteren Mann ermordet haben, den Geschäftsmann Dave Middleton. Außerdem habe er eine ehemalige Geschäftspartnerin, die die Vorwürfe im Film selbst erhebt, unter Drogen gesetzt und danach vergewaltigt. Ob es eine Anzeige gibt, ist nicht bekannt. McAfee selbst bestreitet, die ihm vorgeworfenen Taten begangen zu haben. Der Film basiere auf erfundenen Aussagen, die Filmemacher hätten die Interviewpartner für die Aussagen vor der Kamera bezahlt.

McAfee floh aus Belize

McAfee war nach Bekanntwerden der ersten Beschuldigung vor einigen Jahren aus Belize geflohen und lebt mittlerweile wieder in den USA. In den vergangenen Jahren machte er meist nur durch absurde öffentliche Äußerungen auf sich aufmerksam.

So blamierte er sich mit einem angeblichen Whatsapp-Hack, wollte mit der Cyberpartei Präsident werden und kündigte kürzlich an, Intel zu verklagen, weil er erneut eine Sicherheitsfirma unter seinem eigenen Namen gründen wollte. Die Firma McAfee und die Namensrechte hatte er jedoch vor einigen Jahren an Intel verkauft. Intel hat McAfee vergangene Woche als neue Firma mit einem Investor ausgegliedert, nachdem der Bereich zuvor nur als Intel Security geführt wurde.

Bislang ist nicht bekannt, wann und ob der Film in Deutschland starten wird. Wir haben Showtime um ein entsprechendes Statement gebeten, aber bislang keine Antwort erhalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Stronghold Crusader 2 für 2,99€, WoW Gamecard Prepaid 30 Tage für 12,49€, FIFA 20 PC...
  2. 299,00€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. Chieftec CI-01B-OP Gehäuse für 37,90€, Emtec SpeedIN Pro 128 GB microSDXC für17...

derdiedas 15. Sep 2016

John McAfee als Ersatz für Trevor Franz Beckenbauer als Ersatz für Michael Und Freiher...

blubby666 15. Sep 2016

laut einer aussage von ihm ist von dem geld durch gerichtskosten sogut wie nichts übrig...

thecrew 15. Sep 2016

Ich meine das der Typ nicht alle auf dem Zaun hat, war mir schon länger klar. Edit.. Yup...

lgo 15. Sep 2016

Da hatte Gawker aber Teile des Materials gepostet. Golem berichtet hie doch nur über den...

frostbitten king 14. Sep 2016

Ka, wie die Realität da ist, aber allein für sein How to uninstall McAfee Antivirus mag...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /