Antigua und Barbuda: USA warnen Inselstaat vor "illegalem" Filmdownload-Angebot

Die USA haben den Plan des Inselstaates Antigua und Barbuda, ein eigenes Downloadportal für Filme und Fernsehserien aus den USA einzurichten, als "regierungsamtliche Piraterie" bezeichnet. Doch die Welthandelsorganisation gab dem Antillenstaat das Recht dazu.

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Antigua
Antigua (Bild: Greg Wood/Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Die USA haben den Inselstaat Antigua und Barbuda gewarnt, ein Downloadangebot für Filme, Fernsehserien, Musik und Games zu eröffnen, welches das US-Urheberrecht ignoriert. Zuvor hatte die Welthandelsorganisation (WTO) entschieden, dass der Antillenstaat das Recht habe, die geistigen Urheberrechte der USA in einem bestimmten Rahmen zu umgehen. Damit wollen Antigua und Barbuda den Schaden ausgleichen, den die USA durch die Sperre von antiguanischen Online-Glücksspiel-Angeboten verursachten.

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In ähnlichen Streitfällen gestattete die WTO dem geschädigten Staat, Strafzölle gegen Waren aus dem gegnerischen Land zu verhängen. Da das für den kleinen Inselstaat mit geringem Importvolumen keine Option wäre, schlug die antiguanische Regierung vor, das "geistige Eigentum" von US-Unternehmen kostenlos zu nutzen, bis ein Gegenwert von 21 Millionen US-Dollar jährlich erreicht sei. Dem hat die WTO zugestimmt.

Die USA haben das Vorhaben für ein Downloadangebot durch die antiguanische Regierung als Diebstahl bezeichnet. "Regierungsamtliche Piraterie würde die Chancen auf eine Einigung untergraben", sagte eine Sprecherin des Handelsvertreters der Vereinigten Staaten der BBC. "Das wäre auch ein wesentliches Hindernis für ausländische Investitionen in die antiguanische Wirtschaft, insbesondere in die Hightech-Industrie." Carl Roberts, Antiguas Hochkommissar in Großbritannien, nannte dies eine wenig hilfreiche Rhetorik.

Antigua argumentierte: "Die USA haben eine aggressive Stellung gegen im Ausland basierte Wettdienste eingenommen. Dennoch erzielen die US-Behörden beträchtliche Einkünfte von Wettdiensten innerhalb der eigenen Landesgrenzen."

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Mark Mendel, ein Anwalt, der Antigua vertritt, sagte dem US-Radiosender National Public Radio (NPR), das sein Mandant gar nicht wirklich vorhabe, US-Medieninhalte auf eigene Rechnung zu verkaufen. Ziel sei es, eine Einigung mit den USA zu erzielen.

Laut Information des Onlinemagazins Torrentfreak soll das Onlineangebot Antiguas weltweit verfügbar gemacht werden.

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Anonymer Nutzer 30. Jan 2013

ymmd. dein nick voll geil

phase001.ms 30. Jan 2013

Bevor die USA Drohnen oder schlimmeres schickt oder es einen "Unfall" gibt

tangonuevo 30. Jan 2013

Der Anwalt gibt irgendwo an, dass das nur ein Bluff wäre um die USA zum Einlenken zu...

ChMu 30. Jan 2013

Weil nur das Oel aus Alaska nennenswert ist. Jedenfalls kurzfristig. Ja klar, wobei...

Yash 30. Jan 2013

Der Typ wurde OHNE Beweise für 2 Jahre eingeknastet. Ohne Beweise! Das ist völlig...



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