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Anti-Virus: Sicherheitsfirma McAfee will zurück an die Börse

Der Sicherheitssoftware-Hersteller McAfee war lange Zeit im Besitz von Intel. Jetzt will das Unternehmen zurück an die Börse.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
McAfee: Will zurück an die Börse.
McAfee: Will zurück an die Börse. (Bild: McAfee/Screenshot Golem.de)

Die traditionsreiche IT-Sicherheitsfirma McAfee will nach über zehn Jahren eigenständig an die Börse zurück. Das Unternehmen beantragte am Montag (Ortszeit) eine Aktiennotiz unter dem Tickerkürzel "MCFE" an der New Yorker Nasdaq. Zum Zeitplan und zum Volumen machte der Antivirensoftware-Hersteller noch keine Angaben. Als Emissionserlös wurde gegenüber der Börsenaufsicht SEC zunächst nur ein Platzhalterbetrag von 100 Millionen US-Dollar genannt.

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McAfee mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist einer der Pioniere der IT-Sicherheits- und Antiviren-Branche, bekannt auch durch seinen exzentrischen Gründer John McAfee, der in den vergangenen Jahren immer wieder mit wilden Ideen und Skandalen für Furore sorgte. Doch mit ihrem Gründer hat die Firma, abgesehen vom Namen, längst nichts mehr zu tun. Dieser hat seine letzten Anteile an der Firma bereits 1996 verkauft.

Das 1987 gegründete Sicherheitsunternehmen war bereits bis zur Übernahme durch den Prozessor-Hersteller Intel im Jahr 2010 an der Börse. Intel zahlte damals 7,7 Milliarden US-Dollar für McAfee und wollte den Namen auf Intel Security ändern. 2017 entließ Intel die Firma jedoch wieder in die Unabhängigkeit und zurück zu ihrem ursprünglichen Namen.

Seitdem ist McAfee in Privatbesitz. Mehrheitseigentümer ist der Finanzinvestor TPG, Intel behielt allerdings 49 Prozent. Die US-Beteiligungsgesellschaft Thoma Bravo hält zudem einen Minderheitenanteil. Letztere hatte Anfang des Jahres die britische Sicherheitsfirma Sophos übernommen.

Dem Börsenprospekt von McAfee zufolge machte das Unternehmen in den sechs Monaten bis Ende Juni einen Nettogewinn von 31 Millionen Dollar, der Umsatz betrug 1,4 Milliarden Dollar. Im Geschäftsjahr 2019 gab es demnach jedoch tiefrote Zahlen, unterm Strich stand ein Verlust von 236 Millionen Dollar. Der Umsatz lag bei knapp 2,7 Milliarden Dollar.

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Dystopinator 30. Sep 2020 / Themenstart

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