Anti-Scalper: Amazon verkauft Playstation 5 nur noch mit Einladung

Prime ist nicht mehr nötig, aber dafür eine Einladung: Wegen anhaltender Lieferengpässe hat Amazon den Bestellvorgang bei der PS5 geändert.

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Playstation 5 im stationären Handel (in Sydney/Australien)
Playstation 5 im stationären Handel (in Sydney/Australien) (Bild: Saeed Khan/AFP via Getty Images)

In den USA und in Großbritannien gibt es das Verfahren schon länger, nun setzt auch Amazon in Deutschland bei Bestellungen der Playstation 5 ein Einladungsverfahren ein. Der Händler begründet das damit, dass so "möglichst viele echte Kunden diesen Artikel mit hoher Nachfrage kaufen können".

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Mit "echten Kunden" ist gemeint, dass eben keine sogenannten Scalper die begehrte Konsole erhalten. Das sind Käufer, die mit Tricks wie vorgefertigten Scripts shoppen und so höhere Chancen auf die Ware haben als Personen, die erst die richtigen Schaltflächen suchen oder die Kreditkartennummer eingeben müssen.

In den letzten Monaten hat Amazon zum Schutz vor solchen Methoden die PS5 nur an Kunden mit Prime-Abo verkauft, was vermutlich wenig bis nichts gebracht hat.

Scalper verkaufen die Produkte dann meist mit hohen Aufschlägen über Auktionsplattformen weiter. Momentan kostet die PS5 mit Laufwerk dort um die 700 Euro.

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Der reguläre Preis liegt bei 500 Euro. Bei Amazon gibt es nur ein Bundle mit einem Gutschein für Horizon Forbidden West, den Preis erfährt man erst mit der Einladung.

Wer bei Amazon nun eine Einladung anfordert, erhalte eine weitere Nachricht: "Als Nächstes verifizieren wir Ihr Konto. Die Einladung hängt von mehreren Faktoren ab, sodass wir die Wartezeiten nicht vorhersagen können." Die tatsächliche Einladung kommt dann per E-Mail mit einem Link, der 72 Stunden lang gültig ist.

20 Millionen Playstation 5 verkauft

Das Verfahren ist nötig, weil die Nachfrage nach der Playstation 5 weltweit immer noch sehr viel höher ist als das, was Sony produzieren kann. Immerhin scheint sich die Lage seit einigen Wochen etwas zu bessern, jedenfalls gibt es etwas öfter als früher Meldungen über Kontingente im Handel.

Anfang Juni 2022 hatte Sony gemeldet, seit dem Start der PS5 am 19. November 2020 mehr als 20 Millionen Geräte abgesetzt zu haben. Eigentlich sollten es noch mehr sein: Sony konnte aber im letzten Geschäftsjahr (April 2021 bis März 2022) statt der prognostizierten 14,8 Millionen Playstation 5 gerade mal 11,5 Millionen Geräte herstellen und verkaufen.

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happymeal 23. Aug 2022 / Themenstart

Tja keine Ahnung. Deswegen habe ich meine gekauften PS5 im Freundeskreis verteilt, statt...

genussge 19. Aug 2022 / Themenstart

Ich weiß, dass zum Beispiel in Japan teilweise in 8k gesendet wird. Ich glaube aber...

genussge 19. Aug 2022 / Themenstart

Da wunderst du dich noch drüber, nachdem wir ähnliches bereits mit dem NES- und SNES-Mini...

SDJ 19. Aug 2022 / Themenstart

Die von dir genannten Spielen kommen bzw. sind auch auf dem PC verfügbar, ja. Da MS...

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