Anti-Cheat: Electronic Arts will Kernel-Treiber für Fifa 23 installieren

Erst Fifa 23, später vielleicht auch Apex Legends und Battlefield: EA kündigt Anti-Cheat-Treiber auf Kernel-Basis für seine PC-Spiele an.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fifa 23
Artwork von Fifa 23 (Bild: Electronic Arts)

Am 27. September 2022 will Electronic Arts seine Fußballsimulation Fifa 23 veröffentlichen. Wer sich für die PC-Version entscheidet, muss zusammen mit dem Spiel erstmals einen Kernel-Treiber mit der Bezeichnung EA Anticheat (EAAC) installieren.

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Der Publisher schreibt im Firmenblog: "Die Entwickler von PC-Cheat sind zunehmend in den Kernel eingezogen, daher brauchen wir Schutzmaßnahmen im Kernel-Modus." Das Unternehmen weist darauf hin, dass wegen Cross Play auch Konsolenspieler einen Vorteil haben, wenn ihre PC-Gegner nicht mehr betrügen können.

EA erklärt, dass der Treiber jederzeit vollständig deinstalliert werden könne. Allerdings laufe Fifa 23 dann nicht mehr, auch nicht im Solomodus. Grund: "Cheat-Entwickler verwenden den Solomodus für das Reverse-Engeneering der Spiele" - das soll verhindert werden.

Im Blog deutet EA an, dass auch andere kompetitive Multiplayergames früher oder später nur noch mit EAAC laufen. Namen werden keine genannt, aber Battlefield und Apex Legends sind sehr naheliegende Kandidaten. Der Treiber solle grundsätzlich automatisch zusammen mit dem letzten unterstützten Spiel deinstalliert werden.

EAAC ist nicht der erste Kernel-Anti-Cheat-Treiber

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Was Datenschutz angeht, will EA sich nach eigenen Angaben an die strengsten Richtlinien halten. Weder werde der Browserverlauf untersucht noch andere Anwendungen. Der Treiber kümmere sich nur um Programme, die in irgendeiner Form auf Fifa 23 zugreifen; die Informationen darüber würden verschlüsselt an EA übertragen.

EAAC sei intern bei Electronic Arts entwickelt worden, dabei habe man mit externen Sicherheitsberatern und Datenschützern zusammengearbeitet - weitere Angaben dazu macht der Publisher nicht. Der Treiber soll keine Auswirkungen auf die Leistung des Rechners haben.

Vor Electronic Arts hat bereits Riot Games für Valorant und Activision für Call of Duty einen Treiber im Kernel installiert, die grundlegenden Mechanismen sind sehr ähnlich wie bei EAAC. Speziell bei Riot Games gab es anfangs einige wenige Berichte über Inkompatibilitäten, die Fehler sind aber offenbar behoben.

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PSmith 15. Sep 2022 / Themenstart

... und da es auch nur ein Stück Software ist, eine Frage der Zeit bis man die...

mibbio 15. Sep 2022 / Themenstart

Beim Anti-Cheat Treiber von Genshin Impact ist es ja schon passiert. https://www...

Noren 14. Sep 2022 / Themenstart

Dir ist aber schon bewusst das Anti-Cheat Systeme Administratoren Rechte erfordern und...

fadedpolo 14. Sep 2022 / Themenstart

Bei Fifa durfte man nie "raustabben" also den Fokus weg vom Spiel bewegen. D.H.: Ich...

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